Graf Drakh reist jetzt nach Oberbayern

Willkommen am südlichsten Nordpol der Welt, der Stadt, aus der Minbari, die fliegen nicht laufen wollen! Willkommen zu einer Geschichte des gelebten unteren Mittelmaßes! Denn wir begleiten (leider) heute über weite Teile unsere ungeliebten Knochenköppe auf einer internen Außenmission im Kapf gegen Powerrangers-Bösewichte.

Drakh auf der Brücke
“Guten Tag, ich bin Herr Drakh!” – Die Maske war den Verantwortlichen derart peinlich, dass sie versucht haben, sie so gut wie möglich zu kaschieren.

Stellt sich nämlich raus: Es ist was Faul im Staate Minbar und eine geheimnisvolle Macht ™ macht sich an den Grenzen zu schaffen. Und: Der frettchenhafte jüngere Bruder von Lennier, der dessen Klamotten auftragen muss, ist mit den sinistren Drakh im selben Boot, weil er sich von diesen Hilfe verspricht, im zu erwartenden Kampf gegen die Kriegerkaste. Aber eigentlich war er damals(tm) nur zu faul zum Laufen. Man merkt schon, das interessiert uns eigentlich die Bohne.

Sascha:
“Dann kommt etwas, das ich zusammengefasst habe unter: Schlechter Kampf, Schlechte Dialoge, schlechtes Schauspiel.”

Denn mithilfe von Batmanesker Schlaumeierlogik stellen Lennier und Delenn recht schnell fest: Die Drakh sind jene finstren Gesellen, die damals Hals über Kopf von Z’Ha’Dum geflüchtet sind. Und sie erkennen natürlich NICHT das Schiff, das auf Vorlonentechnologie basiert, sondern Delenns Namen. DAS muss man sich erstmal ausdenken. Delenn darf zum Badass mutieren und die feindlichen Schiffe unter Aufbietung ihrer letzten Schauspielkünste aus dem All zu blasen

Zu Hause sieht auch nix mehr aus, wie vorher. Denn was macht Mann, wenn die Frau auf Raumkampf ist und der Pornokanal immer noch gesperrt? Richtig? Den ersten Offizier aus dem Bett klingeln und die Station umdekorieren.

Sheridan im Kriegsraum
“Mir waren einfach zu wenige Schwerter in diesem Raum. Die sollen unsere friedliche Mission symbolisieren!”.

 

Gregor:
“Sheridan und Ivanova beschließen einen Podcast zu machen. Übrigens auch ein guter Name für einen Podcast: Die Stimme des Widerstands”

Im künftigen Sendestudio gibt es aber vorher noch einen der seltsamsten Dialoge, die wir je gehört haben und den keiner von uns beiden so richtig verstanden hat. Denn was anfängt wie das übliche “Lass uns Freunde bleiben” Trennungsgespräch endet in einem gemeinsamen Abendessen mit verkrampftem Armeinhaken.

Gregor:
“Das ist so wie eine Frau die sagt: Ich Du bist noch in mich verliebt, aber in die Frau von vor einem Jahr”

Die Szene schließt mit dem überleitenden Satz, was denn eigentlich Franklin macht. Was MACHT Franklin eigentlich? In einer nicht sehr überzeugenden Rede mal innerhalb von 5 Minuten den kompletten Widerstand übernehmen.

Gregor:
“Dann beginnt die Heiligsprechung von Sheridan.”
Sascha:
“Ich hab mir aufgeschrieben: Sheridan Hier, Sheridan da, Sheridan, Sheridan, Sheridan…”

UNS hätte das nicht überzeugt. Und uns widert auch die Art an, mit der Franklin meint, der Leiterin der Widerstandsbewegung beiseite springen zu müssen, weil die Frau das alleine ja nicht hinkriegt. Gut, den Halbsatz haben wir dazugedichtet, aber das schwingt so richtig machohaft mit. Und es wirkt. Am Ende landet Franklin ja schließlich mit Nummer 1 im Bett, während der arme Marcus draussen dem Koitus drinnen an der Tür lauscht und alleine an seinem Stab rumspielt….

Marcus spielt an seinem Stab

Puh. Machen wirs kurz: Die Folge ist eine Aneinanderreihung kunfuser Dialoge, billigen Gags und konfusen Raumkämpfen.

Gregor:
“Da passiert soviel Dummes und Schlechtes.”
Sascha:
“Ich find sie teilweise echt grotesk geschrieben und inszeniert.”

Der Faden um Sheridans Podcastprojekt ist dagegen ein Lichtblick. In mehrfacher Hinsicht: Es ist immer wieder eine Freude, mit welcher Begeisterung sich Sheridan in ein Projekt stürzt. Schön symbolisiert in nur einem Gesichtsausdruck:

John steht die Begeisterung ins Gesicht geschrieben
John steht die Begeisterung ins Gesicht geschrieben

Und: Wir hätten nicht noch eine Folge einen grübelnden Sheridan ertragen, der sich über ISN-Berichterstattung aufregt. Das ganze Minbari-Zeug ringt uns allerdings nur ein genervtes Gähnen ab und die Marswiderstandsbewegung zeigt erstaunlich wenig Widerstand, von aussen übernommen zu werden. Mit Ach und Krach vergeben wir:

3 von 6 Penissen

Und das solltest Du Dir noch angucken:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Gregor
3 / 6
avatar Sascha
2,5 / 6

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