Wilde Vorlonen wollen an Deine Prostata

Sheridan hat festgestellt: Wenn wütende Vorlonen wüten, dann muss man was tun. Erst wird also der ziemlich verstimmte Garibaldi mit seinen besttreusten Mannen vorgeschickt, um dem Vorlonen mitzuteilen, dass sein Mietvertrag durch die Stationsleitung gekündigt wurde. Was dieser mit spontanem Glasbruch bei den Maskenmännern quietiert. Ziel sollte es wohl sein, den Vorlonen in Sicherheit zu wiegen. Oder zu verunsichern, damit er die mangelnden schauspielerischen Fähigkeiten von Lyta (bzw ihrer Darstellerin) nicht bemerkt, während diese den (noch)Botschafter in die total unerwartete Falle lockt. Ein Glück, dass Kosh den Braten erst riecht, als er genau auf dem großen dick markierten Kreuz auf dem Zocalo steht. Elektroschock kombiniert mit ein bißchen Ur-Kosh und Ur-Allererstem machen dem Vorlonen dann entgültig den Garaus.

Leider stirbt dabei mal wieder der Captain, aber zum Glück hat er seine Lebensenergietankstelle Lorien immer man man und kann 20 Jahre weitere Jahre herausschlagen, die er am liebsten mit Delenn verbringen kann. Es folgt: Der romantischste Hochzeitsantrag im Verlauf der Serie.

Londo hat derweilen seine eigene Probleme. Nämlich zwischen einem wahnsinnigen Imperator und der geplanten Ermodung desselbigen nicht seinen Kopf zu verlieren.
Immerhin kann er seinen Chef zu einem Trip nach Narn überreden, um dort dessen Gottwerdung vorzubereiten. Dieser Ausblick gefällt dem Imperator, allerdings weniger der Anblick von G’Kar. Oder besser gesagt: Dessen Blick. Und Cartagia ist kein Typ, der ein Auge zudrückt, sondern eher ein Auge rausreißt. Und mit diesen Aussichten (hehe) endet diese Folge.

Und die ist wiedermal total dicht erzählt und irgendwie auch total bedrückend. Jurasik spielt sich mal wieder die Seele aus dem Leib und Kosh zeigt sich von seiner hässlichen Seite. Einfach mal einen Vorlonen umbringen, quasi die Hoffnungsträger der zweiten Staffel, das ist schon ein starkes Stück. Und so vergeben unsere Reviewer

5 von 6 Centauripenissen

Der aufgeputschte Franklin und das Gagfeuerwerk auf der Kommandobrücke

Ganz wie im richtigen Leben laufen auch im Babylon 5 Universum gerade die Sondierungsgespräche.
Sheridan plagt sich mit der Frachtpilotengewerkschaft herum, die mehr Geld will, weil alle Schiffe streng nach Formular A39, wie es im Rundschreiben B65 festgelegt wurde, nach Waffen zu durchsuchen sind. Was zu der “lustigen” Rahmen(ver)handlung führt, die eigentlich absolut keine Auswirkungen auf die Serie hat.
Apropos belanglose Rahmenhandlung: Es wird nämlich noch mehr sondiert. Eine Sonde schaut nämlich verbei und verspricht verspricht unendlichen Reichtum, die Heilung sämtlicher Krankheiten und ein kostenloses Netflix-Abo, wenn man denn eine gewisse Anzahl an Fragen richtig und rechtzeitig beantwortet. Freundlicherweise gibts unbegrenzt Publikums- und Telefonjoker.
Der gute Londo möchte auch noch sein wandelndes Gewissen loswerden und lässt seinen Assistenten zum neuen Botschafter auf Minbar befördern, nachdem er bei Delenn ein gutes Wort ein- und ein paar Polyluxfolien aufgelegt hat.
Weg isser, der Vir. Und fast hätten wir noch einen Abgang gehabt. Denn die Centauri haben eine schöne Marionette gefunden, die sie den Narn auf der Station nur zu gerne als neuen Anführer vorsetzen würden. Doch die sehen die Sache ein wenig anders und lungern so lange im Treppenhaus herum, bis G’Kar erkennt, dass sein Platz auf der Station ist.

Eine merkwürdige Folge, die einzig von guten Londo/Vir und G’kar Momenten lebt. Und uns auch nur mit viel guten Willen

3 von 6 Penissen

Entlockt.

In der Dusche sieht Draal Deinen Aal

Also, es gibt so Folgen, die kann man nehmen, wie sie sind und einrahmen. Sucht man sowas bei manchen Serien vergeblich, trifft der Drehbuchgoldsucher bei Babylon 5 fast bei jedem Schlag mit der Dramatik-Hacke auf eine reich sprudelnde Quelle. Hing das Bild jetzt eigentlich schief? Egal. Würde man ein Best-Off von “Die Armee des Lichts” zusammenschneiden müssen, landeten nicht viele Schnipsel auf dem digitalen Boden. Und der Shownotes-Autor ist normalerweise mit der Schere schnell bei der Hand. Aber beginnen wir am Anfang: Sheridan bekommt Besuch in seiner Dusche. Ein Hologramm kuschelt sich an seinen schnell übergeworfenen Bademantel. Der gute alte Draal hat jetzt lange genug an seiner großen Maschine rumgespielt. während er Delenn und Sheridan bei diversen (noch) getrennten Intimitäten beobachtete und sich für ein coming out entschieden. Er lädt die beiden zu sich auf den Planeten ein und eröffnet ihnen, dass es bald gewaltig bumsen wird im Universum, er aber hinter ihnen steht.
So, genug der kindischen Gags! Denn nach einem leichtherzigen Start, zeigt die Episode nun, wo der Centauri seinen Most holt. Mollari und Refa schmieden einige Ränkelspiele. Refa hat einen Plan: Er hat nämlich ausbaldowert, dass die Narn einen Großangriff starten und ihre Heimatwelt (über deren Namen zwei andere Herren im Cast ein wenig ins philosophieren kommen) ziemlich ungeschützt zurück lassen.
Londo soll seine schattenhafte Kontakte spielen lassen, die sich derweil um das letzte Aufgebot der Narn kümmern soll.
Der Plan geht auf, die Schatten machen kurzen Prozeß mit dem Volkssturm der Fleckengesichter, während die Centauri die Narn zurück in die Steinzeit bomben. Und das wortwörtlich. Denn was kümmert den Centauri die universumsweite Ächtung von Massebeschleunigern (die ein paar Folgen vorher schonmal kurz erwähnt wurden, als die Narn selbige auf Centauri-Schiffen vermuteten, SO geht subtiler Story-Arc, liebe Drehbuchautoren der Jetztzeit!) wenn sie doch so prima dabei helfen, den Planeten in Nullkommanix zu erobern? Was wiederum zu einer der ikonischsten Szenen der Serie führ: Mollari, der angewidert die Folgen seines Handelns mit ansehen muss
Aber die Gewissensbisse dauern nicht lange, denn zurück auf der Station läßt der gute den Machtmenschencentauri raushängen und NichtmehrBotschafter G’Kar aus dem Ratssaal werfen. Was dieser mit einer nicht minder ikonischen Rede über Freiheit quittiert.

Wie gesagt: Man könnte JEDE Szene dieser Folge nehmen und einrahmen. Weil sie so toll sind. Und übrigens auch toll geschnitten. Wie der betende G’Kar immer wieder in die vernichtende Schlacht zwischen Schatten und Narn geschnitten wird und am Ende die Kerze auslöscht. DAS ist groß-ar-tig inszentiert und geschnitten und seiner Zeit um Jahre voraus. Diese Folge gibt so dermaßen Gas, dass sich andere Serienmacher mehr als eine Scheibe abschneiden könnte und noch genug Material da wäre, um jede Voyager-Folge in den Schatten (höhö) zu stellen. Springen wir doch mal zum Vergleich in den Delta-Quadranten: Knapp zwei Wochen nach dieser Folge lief bei Voyager “Rätselhafte Visionen” – irgendwelches Holodeck-Gedöns und Verhandlungen mit einer Rasse, die man nie vorher gesehen hat und von der man hinterher nie mehr was hören wird. Da möchte man am liebsten mit der Faust auf die FastForward-Taste einschlagen. Vor allen Dingen zeigt Babylon 5 anderen Serien der 90ger wieder mal: Handlungen haben Konsequenzen!

Wenn es eine Folge gibt, die man Leuten zeigen sollte, um zu verdeutlichen, wie großartig geschrieben und umgesetzt Babylon 5 ist, dann diese. Nur, weil wir wissen, was noch kommt, verkneifen wir uns die Höchstwertung und vergeben eisenharte

5 von 6 Centauripenissen

Aktenzeichen B5 ungedöst: Ivanova im Interview und der schleimende Senator

Willkommen zu einer spannenden Reportage von unserer Lieblingsstation. Die erstaunlicherweise keinen Presseoffizier beschäftigt, der lästige Interviewanfragen abwimmelt. Und schon steht das Kamerateam mit vom Föhrer persönlich unterzeichneten Drehgenehmigung auf der Luftschleusenmatte.
Eigentlich würde Ivanova diese mitsamt Inhalt gerne wieder nach draussen öffnen, konnte aber durch ein traumatisches Kindheitserlebnis, das Doctor Franklin mit traurigen Dackelaugen in die Kamera vorträgt, davon abgehalten werden. Apropos Dackelaugen: Zum einen haben wir ausgiebig über Marys Möpse diskutiert (das aber rausgeschnitten und exklusiv unseren Patronen zur Verfügung gestellt) und zum anderen wurde offenbar Ivanova als Wachhund an die Seite des Kamerateams gestellt und passt auf, dass sich niemand um Kopf und Kragen redet
Und so erleben wir eine Babylon 5 Episode, die erzählerisch und kameratechnisch deutlich aus der Reihe fällt. In Interviews erzählen unsere Protagonisten, was sie so motiveriert, bei dem was sie auf der Station denn eigentlich so machen. Falls sie überhaupt was machen.
Aber immerhin erhalten wir ein paar Informationen über Minbar. Dort ist es sehr frostig und deshalb klingen selbst Komplimente wie dahingehustetes Klingonisch. Zumindest in der religiösen Kaste. Denn, wer hätte das gedacht, Minbari haben nicht nur 3 Kasten sondern jede auch noch ihre eigene Sprache.
Apropos Kasten: Cyntia Talkman (die nicht Talkman heißt) hat zwar schon ein paar mehr oder weniger tolle Interviews (und eine vorgefertigte Meinung) im Kasten, aber was noch fehlt ist so ein richtiger Twist. Den liefern Narn und Centauri freihaus, indem sie sich erst gegenseitig mit Worten und anschließend ausserhalb der Station mit Strahlen um die Ohren hauen.
Und so darf jede(r) am Ende nochmal brav Fazit ziehen, ob sich so ein kostspieliges Abenteuer wie Babylon 5 für die Erde überhaupt lohnt, vom Dockarbeiter bis zum schleimigen Senator.

Und so erfahren wir in einer Reportage – die ja eigentlich die Station vorstellen soll – so ganz nebenbei eine Menge über die Erde, wie sie sich selber sieht und wie der neue Präsident so langsam die Welt so macht, wies ihm gefällt,
Erstaunlich, wie JMS vor mehr als 20 Jahren (!) nicht nur die Unterwanderung der Medien durch von Politikern gesteuerte Fakenews prophezeit hat, sondern auch technisch sowas von den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Nehmen wir nur mal das virtuelle Studio, das vor 2 Jahren vom ZDF als die hippe Neuerung seit der Erfindung des Nokia 2210 (das vermutlich beim ZDF immer noch standardmäßig eingesetzt wird) präsentiert hat. Nope! B5 did it!

Oder die kleinen Teile, die ständig durch die Luft schwirren und Bilder machen. “Kameradrohnen? Sowas von lächerlich! Sowas wird es NIE geben!” So der neunmalkluge 90ger-Jahre-Sascha bei der Erstausstrahlung. Tja, auch das ist inzwischen völlig normal:

Tja, was sollen wir da noch sagen? Tolle Folge! Wir vergeben

4,5 von 6 Penisse

Der zeternde Centauri und die attributlose Anwältin im Schrank

Ihr kennt das: Ihr geht nichtsahnend durch einen Korridor und werdet aus heiterem Himmel von einem Minbari angegriffen, den ihr glücklicherweise mit einem zufällig herumliegenden Blaster schachmatt setzen könnt. Das passiert UNS jedenfalls genauso fast jeden Tag und kommt uns daher auch gaaar nicht verdächtig eingefädelt vor.

Willkommen zu einer weiteren Folge von
Garibaldi ermittelt!

Heute:
Garibaldis Chef John hat ein Problem: Soll er doch völlig grundlos einen wehrlosen Minbari erschossen haben. Mit einer angeblich zufällig herumliegenden Waffe. Alle Indizien sprechen gegen ihn: Die Spuren am Tatort, die Zeugenaussagen und die eher unglaubwürdig klingende Tatbeschreibung des Beschuldigten. Zu allem Überfluss mischt sich der fleißige aber auch geheimnisvolle Botschaftsattache Lennier in Garibaldis Ermittlungen ein! Wird es ihm trotzdem gelingen, Johns Unschuld zu beweisen?
Doch tatsächlich wiegt sich der Hauptbelastungszeugen dermaßen in Sicherheit, dass er den Fehler jedes Superschurken macht: Er erzählt noch einmal Brühwarm seinen kompletten Plan, während die Zuschauenden schon ahnen, dass sich irgendwo ein Aufnahmegerät verbirgt. Bzw in unserem Fall die komplette Stationsbesatzung in Lenniers Schrank (i shit yo not, my friend!)

Alex:
“Wie aber auch einfach alle Beteiligten aus diesem Schrank rauskommen:
Sheridan, Garibaldi, Delenn, die Anwältin, sind alle mit dabei.”
Sascha:
“Botschafter Kosh…”
Alex:
“Es hätte mich nicht gewundert, wenn die alle rausgekommen wären
und dann wäre noch Botschafter Kosh rausgerollt.”
Gregor:
“Pass auf: Und 6 Clowns! Aber Kosh wäre echt gut gewesen”
Sascha:
” ‘Was machen Sie denn hier?’ – ‘Ich bin schon immer hier gewesen’ ”
Gregor:
” ‘Kann ich ein neues Quartier haben?’ – ‘Nein.’ ”

Apropos Kosh: Der hat sich in der letzten Folge ja bereit erklärt (wenn wir ihn richtig verstanden haben, so genau weiß man das nie) Sheridans Lehrer zu werden. Und weil er ein strenger Lehrer ist, läßt er ein: “Ich weiß nicht, ob ich morgen noch meinen Posten habe, weil ich unter Mordanklage stehe.” nicht als Ausrede gelten.
Gegen Vorlage des Dienstausweises erhält der Captain eine Kostprobe gregorianischen Gossen-Gospels. Genial. Vielleicht nicht ganz der Augenblick perfekter Schönheit, den Kosh ihm versprochen hat, aber immerhin ganz nett und vor allem: Unerwartet.

Unerwartet kommt auch ein Anruf für unseren Lieblings-Centauri-Botschafts-Assistenten. Zu Hause hat man nämlich erkannt, dass – ob Londos neuer Macht – der Posten als Centauri-Botschafts-Assistent auf Babylon 5 vielleicht doch nicht ganz so unbedeutend ist, wie man dachte und will dort jemanden einsetzen, der diese Rolle ausfüllen kann (und dabei reden wir hier noch nichtmal vom “Strich in der Landschaft”-Vir aus Staffel 4) Aber nur über Londos Leiche! Und Virs Schnappsleiche
Und wie wir es von unserem Lieblingsgespann kennen, entspinnen sich einfach wunderschön gespielte und ebenso gut geschriebene Szenen

Sascha:
“Weite Teile des Drehbuches kann man auf Leinwand drucken und
ins Wohnzimmer hängen, was die Dialoge betrifft.”

Als wäre die Sorge um seinen Assistenten (und Freund) nicht schon Kummer genug für Londo muss er ausserdem feststellen, dass er kastriert wurde. Moralisch. Von einer Puppe. Offenbar legt man bei den Centauri größten Wert auf die anatomisch korrekte Darstellung von Puppen. Was vermutlich für interessante Szenen und Gespräche im Centauri-Kinderzimmer sorgen dürfte. Apropos Kinderzimmer. Wir fühlen uns wie im selbigen:
Auf der Station hat nämlich ein Babylon 5 Fanshop eröffnet und auch unsere Freunde aus dem Aliensektor hauen hier nicht nur ihr Geld auf den Kopp.

Die Premisse, dass Minbari niemals nie lügen wirkt doch ziemlich an den nicht vorhandenen Haaren herbeigezogen. Und die Tatsache, dass Sheridan diese Mär tatsächich bedingungslos zu schlucken scheint

Gregor:
“Du darfst niemals lügen! Niemals!….es sei denn es geht um die Ehre.
… oder Gerechtigkeit….oder unangenehme Situationen…
oder Einladungen, auf die Du keinen Bock hast.”
Alex:
“Das heißt Wenn eine Minbarifrau fragt: ‘Seh ich in dem Kleid fett aus?’
Dann dürfen Minbari lügen, weil das wär ja sonst ehrverletzend.”´
Sascha:
“Ich muss weg. Der…Botschafter hat angerufen!”

Zumal wir ja im Verlauf der Serie schon mindestens einen lügenden Minbari gesehen haben. Ohne, dass er sich anschließend rituell ausgepeitscht hätte. Dieses ständige gequatsche von Ehre und Familienclans hat uns ausserdem unangenehmst an die Klingonenfolgen bei Star Trek erinnert, die ein halbwegs interessantes Konzept dermaßen zu tode geritten haben, dass selbst unser Gagh nur noch müde zuckt. Gut, das kann man Babylon 5 eigentlich fairerweise nicht anlasten, weil es deutlich vor der 20ten DS9 Folge über die verlorene Ehre der Worferina B. gedreht wurde. Aber wir machen es trotzdem. 🙂

Die unfreiwillig komische Auflösung des Plots mit der Schrankparty hat das ganze natürlich rausgerissen. Auch wenn wir uns immer noch fragen, was denn jetzt die Nummer mit der Anwältin eigentlich sollte, die exakt Null zur Handlung beigetragen hat. Aber wir haben unsere Lieblings-Na’Toth-Darstellerin nochmal wiedergesehen, immerhin.

Zum Glück passiert in der Folge noch so dermaßen viel anderes (4 Handlungsstränge in einer Folge, macht das erstmal nach, andere Serien aus den 90gern!) dass wir uns geistig nicht lange mit Minbari-Mimositäten rumquälen müssen sondern uns voll und ganz auf den Rest konzentrieren können. Und der ist groß-ar-tig. Super geschrieben, super gespielt und selbst die billigen Gags zünden immer noch. Und wir sagen nur: Maskenszene!

Im Gegensatz zu DC Fontana versteht Peter David, wie man ein Drehbuch für Babylon 5 schreibt. Bleibt uns nur zu sagen: Wir wollen mehr B5-Merch und vergeben fast unisono

4 von 6 Penissen

G’Kar mit Eingriff links

G’Kar sammelt in seiner Freizeit nicht nur Schlüppis und die dazugehörigen Erden-Damen, sondern auch jede Menge politische Feinde. Und einer von denen konnte vor dem Ab- noch genug Geld zusammenkratzen, um einen Attentäter auf G’Kar anzusetzen. Deshalb kann unser Botschafter gar nicht das Fest der Religionen genießen, das zeitgleich auf der Station läuft. Sinclair hat auch nicht so richtig Bock auf Wein, Weib und Gesang: Seine Ex ist wieder da. Und wir müssen Zeuge sein, wie Jeff und wiehießsienoch sich unglaublich hölzerne und nichtssagende Dialoge um die Ohren kauen.
Und weil Sinclair vermutlich so ein bißchen ahnt, dass uns seine on-off-“Liebes” “Beziehung” einen feuchten Kehricht interessiert und die Göttin Li schon das ein oder andere Tentakel schlaff nach unten herunterhängen läßt, entschädigt er uns am Ende mit einer der besten Szenen der kompletten Serie.
Fazit:
Wenn die “Liebes”Geschichte um Sinclair nicht gewesen wäre, hätten wir hier DAS Highlight der ersten Staffel haben können. Aber selbst so zeigen sich die Ratsmitglieder noch relativ begeistert und vergeben unisono 4,5 von 6 Centauri-Luststufen