Sekrete auf dem Sofa

Achtung! Heute gehts mit Byron in der Kiste.

Gregor:
“Das muss man echt gesehen haben. Oder besser nicht.”
Sascha:
“WIR habens für EUCH gesehen.”
Gregor:
Ich wünschte, ich hätte es nicht gesehen.”

Wie kommt es zum Coitus? Nun, das ist eine nicht wirklich lange Geschichte. Denn der Strom an Telepathen (deren in der vergangenen Folge erwirkte begrenzte Duldung keine Rolle mehr spielt) reißt nicht ab, was natürlich zu Reibereien mit den indogenen Bevölkerung des grauen Sektors führt. Stefan Baldwin jedenfalls möchte Byron mal ordentlich verwämsen, aber der hält tapfer drei Backen hin und konntert mit dem kruden Argument, dass sich jeder neue Schlag nicht anders anfühlen würde, als der vorherige. Wir möchten widersprechen.

Sascha:
“Beim fünfen könntest Du auf dem Boden liegen, Freundchen.”
Gregor:
“Und nach dem sechsten stehst Du nicht mehr auf.”

Als dann der stotternde Peter den falschen Lift nimmt und so richtig verdroschen wird, nehmen die Telepathen Rache, was Byron nicht verhindern kann, weil er grade mal wieder im Knast sitzt. Deshalb gibt es anschließend Trostsex mit Lyta. Byron wird quaise gegen den Strich gebürstet.

Gregor:
“Die Szene war so unfassbar cheesy. Die nächste Stufe wäre gewesen, dass sie sich beide gekämmt hätten gegenseitig.”
Sascha:
“Die Pornomusik aus der ersten Staffel hätte noch gefehlt.”

Zwei Dinge machen die Szene noch verstörender:

1.) Sie wird unterlegt mit Bildern einer in Röhren schwimmenden Lyta und anderen vorlonischen Genetik-Experimente.

Alex:
“Mich macht nichts geiler als mentale Bilder von vorlonischen Styroporalienföten!”

2.) die komplette Telepathengang guckt den beiden beim Knattern zu.

Alex:
“Jetzt weiß ich auch, wie das mit dem ‘We will all come together’ gemeint war!”

Am Ende ist nicht nur das Sperma, sondern auch die Katze aus dem Sack: Das postkoitale Kuscheln entfällt und statt dessen will Byron jetzt endlich eine Heimatwelt. Koste es, was es wolle. Und wir befürchten, dass er vor allem unsere Nerven sein werden.

Kommen wir zur nächsten B-Handlung. Denn Franklin B-handelt einen Pak’ma’rah. Der gleich mal anschaulich zeigt, was er vom Drehbuch hält:

Gregor:
“Man siehts zwar förmlich kommen, aber es funktioniert erstaunlich gut.”

Auf der Suche nach Alien-Medizindaten begibt er sich auch zum bis dato ungesehenen Volk der Hyach. Die (gähn) ein dunkles Geheimnis haben: Vor etwa tausend Jahren haben die nämlich ihr Brudervolk ausgelöscht. Und das ganze erstaunlicherweise erfolgreich vertuscht. Aber sie haben nicht mit Franklings google-Fähigkeiten gerechnet. Der jetzt ordentlich die Moralkeule schwingt. Und ein Bild der verflossenen Rasse

Alex:
“Die Haych-Do sahen offenbar aus, wie eine Kreuzung aus Wolverine und Buffy-Vampiren”

Dass die Hyach eigentlich drauf angewiesen sind, regelmäßig mit ihrem inzwischen toten Partnervolk zu knattern wird allerdings erst in mehreren tausend Jahren irgendwelche Auswirkungen haben und wir hören von beiden Völkern auch nie wieder was. So what?

Das Ganze haben wir alles schonmal besser und interessanter gesehen. Wir latschen hier drehbuchtechnisch entweder auf der Stelle oder auf ausgetretenen (P)faden. Und deshalb freuen wir uns eigentlich ausschließlich über kleine Details, wie die Knoblauchzehen auf dem Zoccalo

Alex:
“Die Hintergrunddetails sind besser als der ganze Rest der Folge.”

Weitere Highlights: Zaungäste auf der Krankenstation, ein ziemlich labberiges Baguette und Aufzüge, die sich in Sekundenbruchteilen leeren. All das kann aber nicht über die Lahmheit der Folge hinwegtäuschen und wir können maximal

2 von 6 Penisse

vergeben.

Und das solltest Du Dir noch angucken:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Alex
2 / 6
avatar Gregor
2 / 6
avatar Sascha
2 / 6

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