Ein Vorlone wirft Schatten

Mai 23rd, 2017 1 Comment »

Die gute Nachricht zuerst:

Mary: "Rein sicherheitstechnisch ist irgendwie alles in dieser Folge smooth gelaufen!"

Unser Lieblingssicherheitschef zeigt sich erstaunlich kompetent in dieser Folge (und das war nicht ironisch gemeint!) und merkt bereits nach wenigen 10 Minuten, dass da dauernd so ein merkwürdiger Typ hinter ihm herläuft. Stellt sich heraus: Er hat eine Botschaft von seinem alten Chef:

“Michael, Du glaubst gar nicht, wie schwer es ist, einen Friseur auf Minbar zu finden.”

Mary: "So trägt man das auf Minbar. Entweder Glatze oder so."

Sinclair hat nicht nur die Haare schön und seinen Job als Botschafter, sondern ist auch Chef einer geheimen Untergrundarmee, der Ranger. Von denen werden wir bestimmt nie wieder hören *husthust* Neben vielen freundlichen hat der gute Nicht-Sheridan auch ein paar mahnende Worte für Michael:

Alex: "Vorlonen gut, Schatten böse, pass auf Dich auf und fahr langsam. irgendwie so in die Richtung"

Und eine wichtige Botschaft: Da ist was faul im Staate Centaur!

Das Oberhaupt ebenjenes Staates ist alles andere als faul und begibt sich auf seine letzte Reise. Nämlich nach Babylon 5. Um unter anderem beim gemeinsamen Sternegucken ein paar Kalendersprüche mit Sheridan auszutauschen

Gregor: "Da steckt ganz schön viel Party drin. Äh..Pathos."
Mary: "Ist ja ganz schön pessimistisch: Die Vergangenheit ist mist, die Zukunft ängstigt uns...was bleibt denn da noch?"
Alex: "AfD wählen!"
Mary: "Der Centauri-Imperator würde AfD wählen...."

Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht. Selbst dieser Dialog ist um Längen besser, als Alles was je auf einem tortenheberförmigen Schiff im Delta-Quadranten gesagt worden wäre. Hm…eigentlich ein unfairer Vergleich, denn DAS ist nun wirklich nicht weiter schwer. Aber die Dialoge in dieser Folge sind so gut, dass selbst unsere professionelle Texterin ehrfurchtsvoll mit dem Bleistift schlackern muss:

Mary: "JMS kann Dialoge schreiben. Du kannst eigentlich jede Zeile Dialog aus
       dieser Folge nehmen und sie an Deine Zimmerwand schreiben!"

Es wird in diesen Dialogen jedenfalls eine Menge intrigiert. Denn der alte und weise Imperator ist zwar weise, aber eben auch alt und deshalb will eigentlich jeder Centauri Imperator werden anstelle des Imperators. Und so schmieden auch Londo und Refa das Eisen, solange es da ist.

“Meine Aufstiegschancen bei Hofe sind ungefährrr so hoch!” Heiligs blechle, wir könnten schwören, dass Londo so einen kleinen Schatten unter der Nase hat…

G’Kar dagegen ist ein bißchen aufgebracht (hier Raphael denken: “Ein bißchen??”) Und würde statt zu integriereren dem Imperator am liebsten ganz praktisch die Schnittmenge erklären. Mit hilfe eines formschönen Messers. Doch der Alte besitzt die Frechheit, vor dem geplanten Attentat einfach von selbst umzufallen. Was Ivanova nicht davon abhält, das Buffet leerzufuttern und dabei gut auszusehen:

Alex: "Ob sie diesen Lippenstift schonmal getragen hat konnte ich jetzt nicht 
sagen, aber ich finde, dass sie recht schön hergemacht aussieht in dieser Szene."

Immerhin bekommt er noch Besuch von einem Vorlonen und die Gelegenheit, G’Kar um Verzeihung für alle Gräueltaten zu bitten, die die Centauri den Narn angetan haben. Apropos angetan: G’Kar ist davon so angetan, dass er gleich mal mit seinem Erzfeind einen trinken geht und Londo eröffnet, dass nach all den Jahren der Feindschaft endlich Frieden möglich sei. Woraufhin Londo sein Drink im Hals stecken bleibt

Londo hat nämlich kurz zuvor einen Anruf bei Mr Morden getätigt, dessen schattige Freunde wiederum einen Angriff tätigen. Bei dem nur wenige zehntausend Narn sterben. Für G’kar bricht zuerst eine Welt zusammen und dann er selbst

Sogar der zauselige Centauri Zar gibt – nachdem er Londo und Refa noch ein wenig verflucht hat –  vor Gram den Löffel ab und Refa sorgt für ein paar unfreiwillig geräumte Regierungsposten auf der Heimatwelt. Am Ende stehen alle vor einem riesigen Scherbenhaufen – mit Ansage

Alex: “Man denkt sich als Zuschauer die ganze Zeit: Oh scheiße, oh scheiße, oh scheiße…”

Nach einem eher behäbigen Start gibt Staffel 2 jetzt also offenbar ein wenig Gas, was sich auch in den Wertungen unserer wackeren Wortakrobaten widerspiegelt. Sie würden eigentlich gerne schon was im 5-Penisbereich vergeben, aber ganz knapp sind es

4,5 von 6 Penissen

geworden.

War sonst noch was? Ach ja: Du kannst quasi live on Tape die Entstehung des ersten deutschen Xena-Podcastes mitverfolgen!

Und folgende Links geben wir Dir noch ans Herz:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Alex
5/6
avatar Gregor
4,5/6
avatar Mary
4,5/6

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Wer Liegen klaut, schmuggelt auch Telepathen

Mai 9th, 2017 1 Comment »

Wir hoffen, Du hast Deinen Aluhut aufgesetzt, denn SIE wollen Deine Gedanken lesen. Die Men in Black des B5-Universums.

Sprich mit der Hand! – DAS, meine Dame und Herren, ist Folter in BESTER Manier (und das war jetzt doppelt doppeldeutig, wie die Hörenden mit großem Latinum bestätigen können)

Tim: "Das lässt doch schon hoffen, dass es hier wieder mal so richtig schön 
      nazimäßig zur Sache geht!"

Und die Erwartungen des guten Tim werden erfüllt, denn der gute Bester steht auf der einen Seite einer Truppe auf der anderen Seite gegenüber, die dermaßen etnisch bunt gemischt ist, dass sie glatt den feuchten Besetzungsträumen von Rick Berman für die Voyager-Neuauflage entsprungen sein könnte. Dummerweise sind die “Charaktere” auch genauso interessant, wie die meisten Cast-Mitglieder von Voyager.

TIM: "Da treffen sich die Telepathen in subversiver Atmosphäre"

Und warum das ganze? weil sie vorm Psi-Corps geflohen und von Dr Franklin (der offenbar mit Inventarklauen und einer illegalen Praxis noch nicht ausgelastet ist) auf die Station geschmuggelt worden sind. Aus den unterschiedlichsten Gründen, die sie der guten Talia nach einem mißglückten Attentat auf Bester eher lau als warm aufs Brot schmieren. Und ein Grund ist schlimmer als der andere:

Alex: "Und dann hamse meiner Oma das Gebiss geklaut!"
Gregor: "Die haben mir ein Zeitschriften-Abo angehängt! Und es mir erst gesagt, 
         als die 14 Tage Widerspruchsrecht abgelaufen waren!"

Aber am Ende können sie durch pures Händchenhalten den trotteligen Telepathen trollen:

– Hier ein beliebiges Lied der Kelly-Family denken –

Das Ganze funktioniert allerdings nur, dank einer Geheimwaffe. Wir erinnern uns: Bevor Jason Eisenhart in ein unechtes hellhäutiges CGI-Wesen aus einem Eso-Werbespot mutierte, schenkte er der guten Talia ein Levelup: Unter anderem kann sie Münzen in Wände schießen:

Man könnte auch sagen: Talia hat viel Geld in die Wohnung gesteckt

Ja, und damit haben wir ungefähr auf das humoristische Niveau von Sheridan in dieser Episode erreicht

Alex: "Dann packt Captain Asmussen noch seine Kalauer aus!"

Dabei hat er allen Grund, sauer zu sein: Die Erdregierung hat nämlich festgestellt, dass Ivanova und Sheridan 7m² mehr in Anspruch nehmen, als ihnen zusteht und setzt ihnen die PPG auf die Brust: Entweder Miete zahlen oder sie fliegen aus ihren Quartieren. Aber da legen sie sich mit dem Falschen an:

Gregor: "Das ist aber die ganze Folge so, dass der total auf Politiker und die 
         Regierung schimpft.Ich hab mir gedacht: Wenn der so weiter macht, 
         macht der Montags Demos auf dem Zoccalo!"

Aber Sheridan macht das beste draus und vertreibt die trübe Stimmung mit ein paar Witzchen auf unterstem Niveau

“Was gucken Sie denn so? Das Pupskissen auf dem Stuhl ist ein Klassiker des Erden-Humors” DAS ist der Moment, in dem Sheridan beinahe den 2. Erd-Minbari-Krieg ausgelöst hätte

Moment mal! Sheridan und Delenn im schicken Zwirn beim romantischen Dinner? Tjahaa, frag nicht uns, das war Delenns Idee. Nachdem sie ihre Haare in den Griff bekommen hat, ist ein gemeinsames Abendessen eben der nächste Schritt auf dem langen Weg zur Menschlichkeit.

Alex: "Wenn man die Körperfunktionen erstmal geschnallt hat, dann kann man auch 
       mal die Verdauung anregen!"

Ivanova dagegen ist nach diversen gemeinsam durchgelachten Nächten im Büro ihres Chefs einfach nur noch platt

Aber, hey, plötzlich steht die Stationstelepathin mit Sekt und zwei Gläsern im Türrahmen:

Da wird auch die müdeste Russin wieder munter und die beiden verschwinden in einer vielsagenden Unschärfe


Wenn da mal keine sexuelle Spannung in der Luft liegt….apropos: Unsere rackeren Caster greifen mit Freude in die Hose und ziehen

4 von 6 Penissen

Guck Dir das doch noch an:

Die Folge im Lurkers Guide

Die Folge im deutschen Lurkers Guide

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4,5 / 6
avatar Gregor
4 / 6
avatar Tim
4 / 6

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Feuchte Hose und feuchte Augen

Mai 2nd, 2017 No Comments »

Unser virtueller Büroschreibtisch sah ungefähr so aus:

Wir wären froh, wenn unserer Redaktionsschreibtisch nur halb so ordentlich wäre.

Unzählige Berge von unbeantworteter HörerInnenpost, Einspieler, Autogrammkarten, die an den Mann (oder gar Frau?) gebracht werden wollten und vieles mehr, was uns noch auf dem Herzen lag. Also fassten wir uns ein Herz und griffen zum Besen, um eine unserer beliebten(?) Hausmeisterfolgen abzuliefern.

Und das wieder live. Und das live on Tape ohne Schnitt und Tadel gibt es jetzt im feed. Vorher möchten wir aber noch auf unsere Fotowand hinweisen, die gerne bestückt werden darf.

Ganz nebenbei pitchen wir noch das ultimative Konzept für den Babylon 5 reboot.

Und über folgendes haben wir noch gesprochen

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avatar Gregor
avatar Sascha

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Drei Männer für ein Haarleluja

April 25th, 2017 3 Comments »

Heute hat Londo gleich doppelten Grund, zu feiern:

Zum einen naht der Jahrestag seines Aufstiegs. Wir wissen nicht, was genau das zu bedeuten hat, aber das ist egal. Der Imperator persönlich hat unserem aufstrebenden Centauri nämlich ein Geschenk gemacht. Er darf sich von zwei seiner drei Frauen trennen:

Gregor: "Also ich hätte dem Imperator gesagt: Pass auf, ich hol mir ne andere 
         und alle drei können gehen!"

Leider hat Londo den guten Gregor nicht um Rat gefragt und muss sich nun entscheiden: Pest, Cholera oder Hungersnot? Die Auswahl fällt nicht leicht

Rein optisch fällt den drei Podcastern die Entscheidung relativ einfach. Aber es kommt ja auf den Charakter an. Und da offenbaren sich in allen drei Fällen ziemliche Abgründe. Deshalb versackt Londo auch lieber in der Bar und überläßt seinem Assistenten die undankbare Aufgabe der Damenbetreuung.

Gregor: 
"Is aber auch ein geiler move, seine FraueN auf die Station kommen zu 
lassen, ihn das alles machen zu lassen und selber zu feiern"
Tim:
"Dazu hat man doch einen Attache"
Gregor:
"Die wissen, wer der Babo ist..."

Aber es zeigt sich: Man ignoriert Frauen nicht ungestraft und droht ihnen erst recht nicht mit Scheidung. Das war wohl das letzte, was Londo durch den Kopf ging – neben den Giftpfeilen versteht sich

Da liegt er nun auf der Krankenstation und wird nur dank der ollen Zippe gerettet, die er aus Dankbarkeit gleich behält, obwohl er gar nicht weiß, dass sie ihn gerettet hat. Aber bei ihr weiß er eben, was er hat. Und wenn es nur Antipathie ist. Und “Timov” läßt sich mit einer einfachen Eselsbrücke (na? Wie heißt der Name rückwärts?) ganz gut merken. Im Gegensatz zu dem der anderen Schnitte:

Tim: "Wie heißt Sie? Gagadir? Gagir?"
Alex: "Gaga-ir"
Tim: "Da-Ga-ir?"
Gregor: "Dagir!"
Alex: "Da-Ga-Ir oder Dagär oder..."
Gregor: "Nennen wir sie einfach Daggi!"
Alex: "Dagmar!"

Egal wie sie heißt, sie bekommt eine Garage oder so ähnlich und wech is sie. Während Frau Nummer drei sich schon an den nächsten ranwanzt:

Sektgläser, eisgekühlt eignen sich prima gegen Kopfschmerzen!

Kommen wir zu der nicht ganz so amüsanten Nebenhandlung: Talia hat genug vom Psi-Corps und versucht eine zweite Karriere als Gitarristin in einer Heavy Metal-Band:

Leider nicht. Das hätten wir deutlich lieber gesehen (und gehört) als das, was uns als B-Handlung serviert wurde. Denn wieder mal kommt ein Typ vorbei, der mal was mit Talia hatte (die Dame scheint – ausser Garibaldi – offenbar nichts anbrennen zu lassen) und vorgibt, auch mit dem Psi-Corps Schluß gemacht zu haben. Ums kurz zu machen: Stimmt nicht, statt dessen ist er Telepath 2.0 und will mit Talia eine neue Superrasse züchten. Aber dazu muss er an einem Mann vorbei:

Gregor: "Er kann nicht von der Station, weil die Faust unseres 
         Sicherheitschefs stoppt ihn."
Alex: "Die Faust der Gerechtigkeit!"
Tim: "Die Faus Gottes!"

Gegen diese schlagenden Argumente ist auch ein Empath machtlos. Apropos Empath, Mr Hom hat offenbar seinen Haushälterjob auf Betazed verloren und verdingt sich nun als fliegender Händler auf der Station (auch wenn wir vermuten, dass er eigentlich nach DS9 wollte)

War sonst noch was? Achja, eine Botschafterin steckt in einem furchtbaren Delenna: Weltraum-Spliss!

Doch dank eines Mädelsabend mit gegenseitigem Bürsten und viel Prosecco ist die Sache geritzt und, wie sich das bei einem Damenkränzchen gehört, wird auch über die jeweilige Periode geredet. Wirklich!

Apropos: Das wäre jetzt die optimale Folge gewesen, um unsere nackte Frauenbeauftragte mit ins Boot zu holen. Statt dessen gibts die volle Ladung Testosteron im Herren-Dreierpack mit entsprechenden Sprüchen. So ist ein abschließender Schwanzvergleich quasi unvermeidlich und ergibt

4 von 6 Penissen

Hier haben wir noch ein paar links für Dich zusammengetragen:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Alex
4,5 / 6
avatar Gregor
3,5 / 6
avatar Tim
4 / 6

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Raphael , Sascha

Freibier für den Mars

April 11th, 2017 3 Comments »

Wenn Mars-Tanten in knappen Röcken und Lila Strumpfhosen auf tot geklaubte Cyber-Zombies treffen, dann sind wir offenbar am Anfang der zweiten Staffel von Babylon 5. Und die macht keine halben Sachen. Denn nicht ohne Grund kommt es uns vor, als hätten wir schon die halbe Folge besprochen, bevor der Vorspann über den heimischen 78Zoll Full-extreme-HD Fernseher flimmert. Das dürfte die längste Pre-Vorspannsequenz der Seriengeschichte sein. Darauf muss Sheridan sich erstmal einen genehmigen.

Wir fragen uns, was die geheimnisvollen Zutaten des Jovian Sunspot sein könnten:

Sascha: "Sieht aus wie KiBa"
Raphael: "Was? Der ist orange und unten rot!"
Sascha: "Das sieht aus wie Kirsch-Banane! Obwohl, dann wär die Kirsche unter der Banane..."
Raphael: "Ja!"
Sascha: "Obwohl auf Babylon 5 ist alles möglich"
Raphael: *lacht*
Sascha: "...wegen der künstlichen Schwerkraft."
Mary: "Reversed Kiba. Super."
Raphael: "Ein Baki!"

Wir haben den BAKIper (höhö) gefragt und der hat uns das Rezept verraten.

-Ice
-1/4 cup Cream of Coconut
-3 tbsp Bottled Cranberry-Apple Juice
-2 tbsp Vodka
-2 tbsp Orange Juice 

Aber Vorsicht: Unbestätigten Quellen zufolge soll das Gesöff ganz furchtbar schmecken.

Doch Halt! Hieß die Folge nicht FreiBIER für den Mars? Warum schreiben wir hier über Cocktails? Hm…vielleicht weil es zu der Folge nicht viel zu sagen gibt….

Mary: "Ist Euch aufgefallen, dass es keine richtige Nebenhandlung gibt?"
Raphael: "Ich glaube, es gibt EINE große Nebenhandlung..."

Wir hatten daher auf Inspirationen von unserer geneigten Hörerschaft gehofft und diese Besprechung live vor (virtuellem) Publikum aufgezeichnet. Unser Hörer (und auch schonmal Gastcaster) Felo hat aufmerksam am heimischen Internetempfangsgerät gehangen und fleißig mitprotokolliert:

Tja, sind wir immer noch nicht schlauer. Also versuchen wirs in Kurzform: Ein knorriger Japaner kommt auf die Station und versucht der Enkelin von John Carter einen Vertrag aufzuschwatzen, der den Mars mobil machen soll. Talia ist eine alte Freundin des Geschäftsmannes und betreut die Gespräche.

Raphael: " Aus dieser Szene nehme ich mit: Senfgelb und perverser, alter debiler Chinese"

Viel älter wird der Japaner auch nicht mehr, denn laut “Freiheit für den Mars!” schreiend drückt ihm ein Typ ungefragt nicht nur seine Meinung auf

Stellt sich heraus: Der Typ war früher Mal beim Mars-Widerstand und ist jetzt tot. Also zumindest offiziell. Und tatsächlich. Sheridan läuft ein kalter Schauer über den Rücken, weil er ahnt: Das stecken finstere Gestalten hinter, die nicht nur Leichen aus dem Grab sondern ein längst totgeglaubten Cyber-Zombie Projekt aus der Versenkung geholt haben

“Das sollten wir im Hinterkopf behalten!” Nicht ganz so tot wie seine Teilnehmer: Das Projekt Lazarus

Dann passiert das Übliche: Garibaldi schafft es weder, die Verdächtige zu überwachen noch Talia zu beschützen, es gibt einiges belangloses Gelaber und overacting vom Bösewicht, der mit allem gerechnet hat, aber nicht damit, dass eine Telepathin seine Programmierung beeinflussen und seine alte Persönlichkeit wieder zum Vorschein bringen könnte.

Sascha: "Eine Telepathin bringt man am besten sofort um. Und am besten von hinten!"

Und er ist – nicht wirklich eine Überraschung – der Exlover der Marstante, die er wiederum dazu benutzt, Talia in eine total offensichtliche Falle zu locken. Nix fasst diese Szene so schön zusammen wie dieser Sreenshot

Facepalmsonntag jetzt schon am Dienstag. Bei diesem Plot kann man sich nur an den Kopf fassen

Wir fühlten uns in diesem Moment daran erinnert:

Am Ende ist der Attetäter tot und der Mars immer noch nicht frei. War sonst noch was? Achja: Garibaldi tritt in Franklins Fußstapfen. Der gute Freund ist noch keine 2 Minuten tot und schon schmeißt sich unser Sicherheitschef im Aufzug an unsere Telepathin im Anzug ran. Die aber mit seinen Avancen (oder wie der Rheinländer sagt: Awonksen) nix anfangen kann:

Mary: "Das ist die Szene, die konnte ich mir merken, seit ich die Folge das 
       erste Mal vor vielen vielen Jahren gesehen habe."
Raphael: "Weil Du sie so romantisch fandest?"
Mary: "Neee, weil ich selber nicht wusste, was Avancen sind"
Raphael: "Und ich seh die kleine Mary schon vorm Fernseher sitzen und rufen:
          Und jetzt haben sies nichtmal erklärt!"
Mary: "Die Mary hat sich tatsächlich danach ein Wörterbuch gesucht...."

Wer sagts denn? Babylon 5 gucken bildet! Auch wenn es nur der Wortchat unserer nackten Frauenbeauftragten ist.

Achja: Und wir erfahren etwas von einer geheimen Organisation in der SternenflotteErdallianz, von der wir (aus Copyrightgründen) nie wieder etwas hören werden.

Von uns hört man allerhöchstens ein müdes Gähnen, denn diese Folge lockt uns nicht hinter dem Fusionsreaktor hervor. Und unsere Hörenden auch nicht, wie die wahnsinnige Beteiligung an unserem ersten Zuhörervoting belegt. Und so vergeben wir unterdurchschnittliche

2 von 6 Penisse

Captain! Das sollten Sie sich ansehen:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Mary
2/6
avatar Raphael
1,5/6
avatar Sascha
2,5/6

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Raphael , Sascha

Frostige Frauen eiskalt angegraben

März 28th, 2017 3 Comments »

Jaja, der fesche Doctor Franklin läßt nix anbrennen. Jedenfalls nix, was Brüste hat, auch wenn sie in Form von Eisbergen daher kommen. Denn aus den Tiefen des kalten Weltalls nähert sich ein Schläferschiff, die Copernikus. Zum Glück für unseren notgeilen Medizinmann hat der männliche der Passagiere die Passage nicht ganz so gut überstanden

Nicht im Bild: Die unsichtbaren Schutzhandschuhe, die Ivanova trägt, um die Charantänevorschriften nicht zu verletzen. Was sollte schon schiefgehen, wenn man ohne Dekon-Anzug die Kapsel mit einer mumifizierten Leiche drin öffnet?

Freund Schrumpelkopf fehlen sämtliche Organe. Gut für ihn, denn Franklins Verhalten der jetzt Ex-Frau des Toten gegenüber geht uns ganz schön an die Nieren:

Mary:
"Ich meine, sie hat 10 Minuten vorher erfahren, dass ihr Mann tot ist und jetzt: 'Yeah, Aliens!'
Dann kommt: 'Ich find das alles so schlimm' 
und er so: 'Du bist nicht allein' und fängt dann an ihre Wange zu streicheln. 
Wo ich denke: 'Frau, wenn Du ihm jetzt nicht eine scheuerst!' 
Dann küssen sie sich fast und Franklin auf einmal 'Ach nee, doch nicht!'"
Mary: "Scheißverhalten und dann auch noch Weichei, das ist echt Scheiße!"

Chefarzt-“Behandlung” inklusive. Die Zinsenszinszinsen der vor 100 Jahren abgeschlossenen Krankenversicherung haben sich ausgezahlt.

Zugeben, die Gelegenheit war günstig die aufgetaute Angetraute alles andere als angegraut: 100 Jahre Kälteschlaf, die Frisur hält und Mariah sieht aus wie frisch aus dem Ei gepellt:

Sascha: "Du bist doch eine Frau, Mary..."
Mary: "Letzes Mal, als ich nachgeguckt hab ja. Richtig."
Sascha: "Würdest Du Dich vorher schminken, damit Du einen möglichst guten Eindruck machst, 
         wenn Du aufwachst?"
Mary: "Nätürlich!"
Sascha: "Ach?"
Mary: "Du darfst nicht vergessen: Vorher werden wahrscheinlich noch 
       Pressefotos geschossen, während ich in die Kapsel steige." 
Sascha: "Aber Du würdest doch auch nicht mit Schminke ins Bett gehen. 
         Also, wenn Du vorhast zu schlafen."
Mary: "Jaaa, aber da werde ich ja sozusagen schockgefrostet und sehe hinterher 
       genauso aus, wie ich reingestiegen bin. 
       Wenn ich in mein Bett steige und meinen Kopf ins Kissen presse, dann 
       sehe ich ja am nächsten Morgen aus, als hätte ich Kriegsbemalung im Gesicht."
Sascha: "Und das Kissen auch. So einen Negativabdruck."
Mary: "Alles schon passiert, also: ja."

Doch grade, als Franklin die Alte grade fast schon rum hat, macht er einen Rückzieher und faselt irgendwas von “nicht angemessen”. Dieser Meinung ist Sheridan allerdings auch und bläst dem guten Doctor mal gewaltig den Marsch. Und auch unser Gaststar der Woche ist entsetzt:

“Oh großer Schöpfer! Mach, dass diese Nebenhandlung endlich vorbei ist! Lieber lasse ich mich von einem unsichtbaren Monster fressen, als diesem Geschmachte noch länger zuzugucken!”

Dwight Schulz macht das, was er am besten kann: Einen etwas bekloppten aber sympathischen Typen spielen. Amis hatte während des Krieges auf einer einsamen Mondbasis gegen einen mysteriösen unsichtbaren Fein gekämpft, der sich monatelang von ihm ernährt hat und jetzt immer noch eine Seelenverwandschaft zu ihm pflegt. Eine Story, die Garibaldi genauso so fast täglich hört. Und deshalb als einziger den “Das Ende ist nah!” Rufen des kraushaarigen Irren auf dem Zoccalo glauben schenkt

“Okay, noch einer: Wie viele Vorlonen braucht man, um eine Glühbirne einzuschrauben? – Ja. ” Amis wünscht sich jetzt a) in den Krieg zurück mit b) einer Waffe in der Hand

Wer hätte das gedacht: Garibaldi ist für uns mal das Glanzlicht der Folge. Er ist der einzige, der dem armen Amis Glauben schenkt und schafft es nicht nur, dass die Führungscrew der Station die Geschichte mit dem unsichtbaren Monster, das durch Wände gehen kann glaubt, sondern im Anschluss greifen alle zur zufällig herumliegenden Waffe und begeben sich auf die Jagd.

Sascha: “Die Situation ist gefährlich, ich brauche drei Führungsoffiziere!”
Mary: “Sonst machts doch keinen Spaß!”

Am Ende Monster tot, Amis lebt, Franklin bekommt nicht die Frau, sondern von selbiger den verdienten Korb. Und wir erfahren, dass die Copernikus vom schattenhaften Alien in Richtung Z’ha’dum gelenkt wurde. Und irgendwie kommt zumindest G’Kar das Wesen trotz seiner eher schemenhafen erscheinung seltsam bekannt vor:

Und auch Sascha zuckt an dieser Stelle hörbar zusammen. Kann es sein, dass seine Heimatstadt vor tausend Jahren von Schatten unterwandert wurde?

Quelle: “Kaffee Hag : Deutsche Ortswappen” / Heraldry of the world

War Karl der Große eventuell ein Vorläufer von Mr. Morden? Stecken vielleicht die Illuminaten dahinter? Und wo ist mein Aluhut, wenn ich ihn brauche?

War sonst noch was? Achja: Eine tolle Szene mit Garibaldi und einem Drazi (jaaaaaaa, mit “Z”, Asche auf unser Haupt!) dem sein Essen wegläuft. Humor ganz nach unserem – Achtung! – Geschmack!

Bleibt am Ende festzuhalten, dass das eine Folge mit Schatten (höhö) und relativ viel Licht war. Was auch immer Herr Frost genommen hat, als er die Handlung um Mariah und Franklin schrieb, wir wollen es nicht. Der Rest ist zwar eigentlich belanglos, aber ausgesprochen gut inszeniert. Kamerafahrten und Einstellungen, von denen ein Richard Compton nicht mal zu träumen gewagt hätte. Da merkt man das eiskalte (frostige?) Händchen von Autor und Regisseur, die beide dem Horror- und Supense-Genre ausgesprochen nahe stehen. Und da Herr Frost auch noch der Sippe angehört, die eine ihrer Lieblingsserien verantwortet hat, geht der der Griff in die Hose nicht ins Vakuum. sondern wir vergeben

4 von 6 Penissen

Zum Schluß noch ein Hinweis in eigener Sache: Heute abend (also wenn diese Folge rauskommt) wollen wir live “Freibier für den Mars” besprechen und freuen uns auf Deine Kommentare und Unterstützung im Chat. Wo? Auf unserem Mixlr-Kanal:


Und vorher legen wir Dir noch ein paar Links ans Herz:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Mary
4/6
avatar Sascha
4/6

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Raphael , Sascha

Im Hyperraum hört Dich niemand stöhnen

März 14th, 2017 2 Comments »

Zum Glück. Denn gestöhnt wurde viel bei der Aufnahme:

Und zwar nicht vor Lust, sondern eher vor Frust. Denn zwei klitzekleine Kleinigkeiten stören den heutigen Folgengenuss:

  1. Die Handlung
  2. Die handelnden Personen

Aber der Rest war in Ordnung…obwohl..die Regie könnte auch besser sein 🙂

Gregor: "Das ist alles so beliebig"
Sascha: "Ja, in der Tat" 
Tim: "Wir sind schon direkt richtig positiv, nicht?"

Aber der größte Stinker dieser Folge ist wohl eindeutig “Stinky”, oder wie wir ihn auch liebevoll nennen: Captain Linedancestiefel

Wir haben so eine Ahnung, wo “Stinky” seinen Spitznamen her hat und wollen nicht in der Nähe sein, wenn er seine Linedancestiefel ablegt

Oder wie Sascha ihn gerne nennt: “Tim Curry für ganz Arme” Denn ähnlich wie sein großes Vorbild trägt Stinky ein permanentes debiles Grinsen spazieren, im Gegensatz zu seinem großen Vorbild allerdings egal ob es zu Situation passt oder nicht. Was in manchen Szenen zu einem Grinswettbewerb zwischen den beiden Captains ausartet

Da guckt Sheridan nicht schlecht: Sein Kumpel grinst noch öfter als er selbst. Und dabei hat “Stinky” schon ein Auge zugedrückt

Also machen wir die Sache kurz und schmerzlos: Stinky ist ein “alter” Mentor von Sheridan und kommt auf die Station um Proviant zu tanken und Sheridan ein schlechtes Gewissen zu machen. Denn die echten Abenteuer, die erlebt man ja nur “da draussen” und unser Captain Nichtsinclair (hehe) ist eben nicht Sinclair und nicht zum Sesselpuper geboren. Der Angesprochene bekommt daraufhin Selbstzweifel und läßt seinen sonst so ordentlichen Schreibtisch regelrecht verlottern. Schlümm!

Wir wären froh, wenn unserer Redaktionsschreibtisch nur halb so ordentlich wäre.

Nachdem er also lange genug auf der Station rumgenervt hat, macht er sich auf den Weg in den Hyperraum. Weil…deshalb. Und dann explodiert der Antrieb. Weil….Technobabbel. Und die Cortez droht im Hyperraum verloren zu gehen. Weil…is so.

Aber unseren gottgleichen Captain kann das nicht erschüttern. Oder – nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen – hat auch er das Drehbuch nicht so recht verstanden:

Sheridan kann dann doch noch erst den Tag und dann seinen Freund retten, aber leider nicht das Leben des Quotenschwarzen, dessen baldiger Tod nach drei Zeilen Dialog extrem offensichtlich ins Gesicht geschrieben war…

Sascha: "Das war so offensichtlich, das der Stirbt.. "
Gregor: "Dem hätte man auch ein Redshirt anziehen können..."

Am Ende hat Sheridan seinen Seelenfrieden gefunden und offenbar auch den Papierkorb in seinem Büro und sein Schreibtisch ist plakativ aufgeräumt. Was uns auch gleich nochmal verbal um die Ohren gehauen wird, damit es auch der Zuschauer kapiert, der zwischenzeitlich mal weggenickt ist.

Ungefähr ebenso subtil wird die Frage in den Raum geworfen, ob da irgendwas im Hyperraum existiert. Spoiler: Ja!

War sonst noch was: Achja, in einer “lustigen” Nebenhandlung verordnet Doctor Franklin dem Führungsstab eine Diät.

Keine Angst, das wird später nie wieder erwähnt. Denn nach einer rührseeligen (und vermutlich erfundenen) Geschichte über Garibaldis traurigen Geburtstag und einer Einladung zum Essen ist die Sache – Achtung! – vom Tisch:

Und wer es nachkochen will: Hier das Rezept für Garibaldis Bagna Cauda (aus Jeff Smiths “Der sparsame Gourmet”)

1/2 Tasse Olivenöl
1/4 Pfund Butter (1 Stück) – keine Margarine!
5 fein gehackte Knoblauchzehen
6 zerstampfte Anchovisfilets
Schwarzer Pfeffer

Öl und Butter im oberen Teil eines Doppelkochtopfes erhitzen. Den Knoblauch in einer kleinen Pfanne in etwas von diesem Öl kochen, bis er weich wird. Die Anchovis hinzugeben und ungefähr 5 Minuten kochen, bis der Fisch zu einer Paste wird. Diese Paste mit dem heißen Öl und der Butter mischen. In eine Warmhalteschüssel oder einen Fonduetopf geben und auf dem Tisch warmhalten (es gerinnt beim abkühlen). [Anm.d.Ü: Und den schwarzen Pfeffer gibt’s zum Nachtisch!]

Klingt lecker. Auf jeden Fall leckerer als die Folge. Einziges Highlight war eigentlich das Namensschild dieses Piloten:

First we take the Cortez, than we take Berlin! “Jawoll, mein Captain!”

Am Ende hinterläßt die Folge drei glückliche Podcaster. Weil die Folge endlich zu Ende ist. Das war mit Sicherheit nicht das Meisterwerk von DC Fontana.

Gregor: "Man sollte einfach nicht irgendwelche anderen Leute das schreiben lassen! "
Sascha: "Das ist fast die Hauptlehre, die man aus dieser Folge ziehen kann"

Am Ende können wir froh sein, beim Griff in die Hose nicht vollends mit leeren Händen dazustehen und vergeben – mit viel gutem Willen! –

1,5 von 6 Penisse

Und das kannst Du Dir noch angucken:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Gregor
1,5 / 6
avatar Sascha
1 / 6
avatar Tim
1,5 / 6

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Raphael , Sascha

Technoparty auf der Drasi Pride Parade

Februar 28th, 2017 6 Comments »

Leute, die heutige Folge wird umwerfend:

Der Gute Vir wird nämlich auf eine Mission geschickt, um das politische Ansehen seines MeisArbeitgebers zu verbessern. Und – so blöd das auch klingt: Es geht um ein gemeinsames Foto mit einem Techomagier

Sascha: "Doctor Motte war auch ein Technomagier"
Tim: "Marusha - die Technohexe"

Nein, der Technomagier des geringsten Mißtrauens heißt Eldric und kann verblüffend unechte CGI-Monster aus dem Nichts erschaffen.

Aber warum das Ganze? Nun, um Londos Ansehen bei Hofe zu stärken. Der alte Imperator ist nämlich alles andere als stark und und vor allem alt. Und so bekommt unser Botschafter Besuch vom Wüstenplaneten

Bei der Geburt getrennt: Peter de Vries und Lord Refa

Lord Refa schmiedet mit Londo (der gerade auf dem Frisörstuhl sitzt) gemein(sam)e Pläne, um Imperator zu werden statt dem Imperator. Also ein Putschversuch unter der Trockenhaube, irgendwie ganz wie im echten Leben

Tim: "Man hat den Eindruck, jeder in diesem Volk ist Politiker..."
Sascha: "Ausser die Frauen!"
Gregor: "Ausser die Frauen. Das sind Prostituierte"
Tim: "Oder übelste Schabracken!"

Tja, apropos Schabracken: Eldric ist von dem Plan weniger begeistert und noch weniger davon, dass Londo selbst zu billigen Taschenspielertricks greift, um an das begehrte Foto zu gelangen. Ein Traum der ebenso schnell platzt wie das totaaaaaal unauffällig positionierte “versteckte” Aufnahmegerät des Botschafters:

Die Rache des Technomagiers folgt auf dem Fuße und – so wie man sich das in den 90gern vorgestellt hat – lösen sich Londos Daten in Wohlgefallen auf:

Außerdem werden seine Ersparnisse in obskure Delikattessen und Fernsehserien investiert

Sascha:
"Und kaum dass das Wort Firefly gefallen ist, wird der Bildschirm auch 
 dunkel. Wie im wahren Leben."

Am Ende gibts eine Entschuldigung von dem einen und eine Prophezeiung von dem anderen, bevor die Technomagier auf ein anderes Örtchen verschwinden. Zu Eldrics Erleichterung:

Sascha:
"Er sah aus, als müsste er jeden Moment aufs Klo, weil er Augen und Zähne
 zusammengekniffen hat"

In einer weiteren Nebenhandlung wird Ivanova zwischen Tür und O-Saft mit Muzeln (*wurgs*) zum Commander befördert, muss aber schnell feststellen:

Weil Sheridan offenbar lieber in Ruhe in seinem Büro Saft trinken will, statt irgendwelche Arbeit zu erledigen, muss sich Susan um ein diplomatisches Problem kümmern. Aber kein Problem: Diplomatie ist Susans zweiter Vorname und was soll da schon schief gehen. Na dann: Hals und Beinbruch!

Hart im Nehmen: Was aussieht, wie die Orgie im Aliensektor ist die schnell ins Drehbucht gepopelte Erklärung für das gebrochene Bein von Claudia Christian

Bei den Drasi ist nämlich Wahlkampf. Und sie belassen es nicht – wie die Menschen – mit verbalen Schlammschlachten, sondern da fliegen schonmal die Fäuste und die Träger der gegnerischen Farbe in die Luftschleuse. Mann, da hat sich Ivanova ganz schön in eine Sackgasse manövriert, aber zum Glück hat Garibaldi gerade ganz schöne (berechtigte) Selbstzweifel

Das alte rein-raus-Spiel. Jerry Doyle hat in dieser Szene nach eigenem Bekunden übrigens weniger als Selbstmord gedacht, sondern an Geschlechtsverkehr

Als aufringlicher Verkäufer getarnt (eine Meisterrolle für den ehemaligen Börsenhändler Doyle) findet er nicht nur Susan, sondern auch den Sinn seines Lebens wieder. Dieser lose Faden aus Staffel 1 wäre damit auch abgehakt. Nur unwesentlich langsamer, wie eine Lösung im Drasi-Konflikt gefunden wird.

Alles in allem eigentlich eine ziemlich belanglose Folge, aber un-glaub-lich schön gemacht. Mit netten Kamera-Einstellungen, Regie-Einfällen und vor allem jeder Menge Humor. Das läßt fast darüber wegsehen, dass dies hier der Ursprung der unsäglichen green-purple-memes in diversen Babylon 5 Gruppen ist.

Die Folge hinterläßt drei äußerst zufriedene Podcaster, die unisono

5 von 6 Centauripenissen

vergeben. Super!

Und das kannst Du Dir noch angucken:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Gregor
5/6
avatar Sascha
5/6
avatar Tim
5/6

Wenn Ihr mögt, schmeißt uns doch was in den Hut:

Der graue Rat bei Patreon

Raphael , Sascha

Viel Rauch um Tim

Februar 21st, 2017 2 Comments »

Der Raucherbalkon hatte wieder mal zur “Night of the pods” gerufen, die eigentlich eher ein “Nachmittag of the pods” war. Und weil kurzfristig ein Sendefenster frei geworden war, sind wir todesmutig in die Bresche gesprungen. Wir, das sind in dem Fall Tim und Gregor. Der BIDL-Zeichner stellt sich das so vor:

Die Beiden haben ordentlich Astra getrunken und die Werbetrommel für den grauen Rat gerührt. Die Jungs sind nicht nur vom Alkohol angeheitert wieder vom Balkon geklettert und vergeben für die Aktion

6 von 6 Penissen

 

Raphael , Sascha

Weltraumkrätze am Bindeglied

Februar 14th, 2017 3 Comments »

Heute ist kein Tag wie jeder andere. Denn der komplette graue Rat ist mit Aufnahmen beschäftigt. Während das Team purpur sich den nächsten beiden Episoden widmet, hat sich Team Grün fest vorgenommen, nach einem bereits gescheiterten Anlauf, endlich Folge 2 der zweiten Staffel zu besprechen. Doch auch das klingt einfacher als gedacht. Nicht nur, dass unsere nackte Frauenbeauftragte Mary gerade in Köln weilt, sondern sie ist per Smartphone aus einem mehr oder weniger fremden Schlafzimmer zugeschaltet. Wir präsentieren deshalb den Untertitel der heutigen Sendung:

“Die nacke Frauenbeauftrage macht es mit dem Smartphone”

So. Jetzt wo wir Deine Aufmerksamkeit habe, wollen wir die gleich mal auf die heutige Folge lenken. Denn die hat Gutes und Schlechtes zu bieten.

Fangen wir mit dem nicht ganz so schönen an:

Raphael:
"Das das ist die Folge der schlechten Hemden und komischen Frisuren. 
Sheridans Frau hatauch das Schlimmste auf dem Kopp, was ich seit langer 
Zeit im Fernsehen gesehen hab. Mal ganz davon abgesehen, dass ich die 
Schauspielerin fies fand und eines Bruce Boxleitners nicht würdig."

Sheridan mag zwar super gut aussehen und immer ein strahlend weißes Lächeln auf seinen Lippen spazieren tragen, aber er hat auch ein ganz schönes Päckchen zu tragen:

Alex:
"Als nächstes kommt dann seine Schwester an und sagt ihm, dass er fett geworden
ist, was mich an meine Schwester erinnert hat...."
Mary:
"Das ist ja reizend"

“Jonny” Sheridans Schwester Lizzy (die wir nie wieder sehen werden) meckert aber nicht nur über Sheridans Figur, sondern generell sehr viel und geht nicht nur dem guten Captain, sondern auch den Podcastern auf den Sack. Auch wenn die Sache mit dem einmal vergessenen Liebesschwur und der Liebe, die keine Entfernung kennt, den kleinen Romantiker Raphael schon ein bißchen anspricht, bleibt am Ende nur festzustellen:

Raphael:
"Das hätte man auch in einem Satz sagen können: Meine Frau ist tot, ich bin traurig!"

So quälen wir uns ein wenig durch diesen Teil der Folge, die quasi im Schnelldurchlauf dem Neuen ein bißchen mehr Tiefgang verleihen soll. Und den Wechsel an der Stationsspitze etwas sanfter gestalten. Michael Garibaldi kann sich jedenfalls mit einem “Sinclair ist weg. Juten Tach, ich bin der Neue!” nicht so recht anfreunden.

Tja, diese Erste Begegnung war wohl ein Schuß ins Knie. Aber immerhin erfahren wir, wer Garibaldi in den Rücken geschossen hat. Das heißt, wir wussten es ja schon lange. Aber für den Chef ist es eine Überraschung. Obwohl er eigentlich hätte drauf kommen müssen, dass jemand, der so diletantische Attentate verübt nur jemand sein kann, den er selbst ausgebildet hat:

Tschüss jesacht! Macaulay Bruton veranschiedete sich nach dieser Szene aus dem Showbiz. Inzwischen kann er nicht nur auf dem Kopf auf einem Surfbrett stehend meditieren, sondern Dir dabei auch noch einen Porsche verkaufen. Nach der Schauspielerei hat er sich eine ehrliche Arbeit gesucht: Als Autohändler

Und auch Delenn ist erwacht. Und zwar nicht nur aus dem Koma, sondern glatt aus dem Kokon. Und wir stellen fest: Die Veränderung hat ihr gut getan:



Alex:
"Vielleicht sollte Frau Merkel auch in einen Kokon..."
Raphael:
"Ja, kann ihr nur gut tun, wenn ich mir Delenn angucke!"
Mary:
"Schlechter kann es nicht werden..."
Raphael:
"Ich wollt grad sagen: Selbst die Weltraumkrätze wäre ne Verbesserung!"

G’Kar muss sich um unreine Haut keine Gedanken mehr machen, sondern sich eher die Frage stellen, wie er sie in ihrer Gesamtheit rettet. Denn er war lange Zeit im All unterwegs, ist nur knapp dem Angriff einer mysteriösen Macht entwischt und entpuppt sich ebenfalls. Nämlich als ziemlich interessanter Charakter. Deshalb hat er eigentlich die besten Szenen in dieser Folge.

War sonst noch was? Achja: Londo trifft sich mit zwielichtigen Gestalten in der gekachelten Abteilung:

Mary: "Ich hab erwartet, dass die Turtles da gleich um die Ecke biegen..."
Alex: "Es sieht ein bißchen so aus, als würde es da zur Kanalisation oder 
zumindest zur öffentlichen Toilette gehen..."
 

Am Ende sind die losen Fäden der ersten Staffel zumindest ein bißchen entwirrter. Was uns mehr oder weniger zufrieden zurückläßt. Wir greifen in die Hose und zücken

4 von 6 Penissen

So. Und das könnte Dich noch interessieren:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Alex
4 / 6
avatar Mary
3,5 / 6
avatar Raphael
4 / 6
avatar Sascha
3,5 / 6

Wenn Ihr mögt, schmeißt uns doch was in den Hut:

Der graue Rat bei Patreon

Raphael , Sascha