Superschwellige StaffelSchau

Januar 10th, 2017 No Comments »

Der Graue Rat lud zur Staffel-End-Gala und die Babylon 5-Fans sind gekommen.

In unserer Livesendung am 8. Januar wollten wir zurückblicken auf die inzwischen fertig besprochenen Staffel 1. Dazu haben wir wiedermal weder Kosten (dank unserer Patrone können wir uns das mixlr-Plus-Paket gönnen) und Mühen (Die durchs Fenster vom ersten OG ins Erdgeschoss gezogenen Telefonkabel erinnerten an alte Modem-Zeiten) gescheut. Doch wie heißt es so schön: Wer sich nicht bemüht, der nicht gewinnt, oder wie der Lateiner sagt: Ad Astra äh..mit Astra

031-astra

Sascha musste sich diese Flasche übrigens gut einteilen, war er doch Herr der Regler und musste halbwegs nüchtern bleiben, um dem Chaos aus Kabelage, Klink und Cinch Herr zu bleiben. Apropos bleiben. Ein Echo blieb dann dummerweise doch, dafür ging Gregor, dessen Rechner pünktlich nach dem Vorgespräch zum Sendestart die Hufe hochriss und nicht mehr zum Leben zu erwecken war. Doch dank toller technischer Tricks konnte er sich wenigstens kurzzeitig per Telefon dazuschalten.

Dank eines tollen Chats, vieler Einspieler und diverser Abschweife sind unterhaltsame knappe 2 Stunden zusammengekommen. Wir danken Euch für das ganze Feedback zu Staffel 1, freuen uns auf unseren ersten Castgeburtstag am 27. Januar (*winkwink*) und verweisen an dieser Stelle nochmal auf unsere Agenda 2017:

Erwähnt Babylon 5 und den grauen Rat in möglichst vielen Blogs, Artikeln und anderen Podcasts, go superschwellig! 🙂

Und bleibt uns treu für Staffel zweu..äh..zwei. Und jetzt viel Spaß mit dem ungeschnittenen Mitschnitt unserer Staffel-End-Gala

PS: Uns haben noch audiogrüße über unser Speakpipe-Plugin (der Goldkanal) erreicht, aber die Info-Mail, dass sie da sind nicht. Deshalb sind sie uns durch die Lappen gegangen, werden aber zügig nachgereicht.

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Alex
avatar Gregor
avatar Mary
avatar Sascha
avatar Tim

Wenn Ihr mögt, schmeißt uns doch was in den Hut:

Der graue Rat bei Patreon

Raphael , Sascha

Staffel-End-Gala LIVE

Januar 2nd, 2017 1 Comment »

Die erste Staffel ist besprochen, der erste Geburtstag des grauen Rates steht an.
Wir wollen mit Dir gemeinsam resümieren. Was hat uns gefallen an Staffel 1? Was haben wir entdeckt, was uns früher stets entgeangen war? Ist am Ende sogar Cmdr Sinclair besser gewesen, als gedacht?
Und was können wir bei der Besprechung von Staffel 2 besser machen als bisher?
All das wollen wir in unserer Staffel-End-Gala besprechen. Am besten mit Dir! Also komm in den Chat und eventuell gibt es sogar wieder ein Call-In!

Wann: Am Sonntag 8.1.2017 ab 20:30

Wo: Hier:

Und schon vorher kannst Du uns helfen: Kontaktiere uns über die üblichen Kanäle und schreib uns Deine Meinung zu Staffel 1 und unseren Umgang mit selbiger. Egal, ob per Textform, per Bild oder (das wäre uns natürlich am liebsten) als kurzes audio.

Wir würden uns freuen, von Dir zu lesen/hören!

…und seine Waffe war noch kalt

Dezember 27th, 2016 7 Comments »

Leute, heute wirds besinnlich! Denn pünktlich zum Weihnachtsfest präsentiert uns JMS den wohl unromantischsten Heiratsantrag des Universums.

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Raphael: “Ersetze hier einfach mal heiraten durch Ficken und dann hast Du den Prolog zu jedem Xbeliebigen Porno!”

1 von 3 Podcastern gefällt das 🙂

Davon abgesehen ist die heutige Folge ein Achterwerk der Gefühle und eine Feuerbahnfahrt an tollen Szenen und Dialogen. Also nicht nur die Podcastfolge, sondern auch die Episode, über die wir sprechen. Um da vorweg zu greifen, das Ende der Staffel ist für uns das bisherige Highlight und – auch wenn böse Zungen das behaupten mögen – nicht nur, weil es die (fast) letzte Folge mit olle Holzklotz Sinclair ist. Im Gegenteil. Der ist uns inzwischen irgendwie richtig ans Herz gewachsen. Und offenbar auch seiner Jojo-Freundin, die ihm den Heiratsantrag zwischen Chipstüte und Fernbedienung nicht übel nimmt

Raphael: "Dass er das nicht mit vollem Mund beim Frühstück gesagt hat: Heiraten wir jetzscht oder nischt?!?"

Doch das junge Glück währt nur kurz, denn beim romantischen Verlobungsessen mit Freunden bekommt Garbibaldi einen Anruf. Und eine plötzliche Einsicht:

Raphael: "Garibaldi quittiert das mit der Frage, warum er denn Sicherheitschef sei, 
          doch bestimmt nicht nur wegen seines guten Aussehens. Und sich sass da 
          und sagte: Warum denn sonst? Mir ist bislang keine andere Qualität aufgefallen, 
          ausser, dass Du vielleicht mit dem Commander geschlafen hast, 
          der Dir den Posten verschafft hat!"
Sascha: "Aber alle sagen doch ständig, wie gut Garibaldi in seinem Job ist. 
         Das musst Du doch jetzt glauben!"
Raphael: "Zeigen! Nicht sagen!"

Denn kurz zuvor ist einer von Michaels Informanten dramaturgisch geschickt in die Szenerie gewankt und Klischeehaft in den Armen des Sicherheitschefs versorben. Nich ohne vorher noch von einem mysterösen Plan zu faseln, dass jemand umgebracht werden soll. Raphael kann diesem Dialog nicht folgen, weil er die ganze Zeit von Schauspieler abgelenkt ist und erst mal googlen muss, ob es Stiffler aus American Pie war, der auf der Station das zeitliche gesegnet hat. Seine Recherchen sagen: Nein!

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Eine Gewisse ähnlichkeit ist da zwischen Seann William Scott (links) und David Anthony Marshall (rechts). Es könnte sich aber auch lediglich um russische Propaganda handeln

Garibaldi macht sich also auf die Suche nach Beweisen. Eine Suche, die uns in die finsteren Gefilde der Station führt. Wenn man das nur irgendwie bebildern könnte…

Sascha: "Wir müssen irgendwie symbolisieren, dass das der untere Sektor ist." - "Dann nehmen wir eine brennende Mülltonne!" - "Das ist eine Raumstation, da gibts keine brennenden Mülltonnen!" - "Dann nehmen wir eine brennende Kugel!" - "Die kann nicht brennen!" - "Dann leuchtet sie eben!!!"

Sascha: “Wir müssen irgendwie symbolisieren, dass das der untere Sektor ist.” – “Dann nehmen wir eine brennende Mülltonne!” – “Das ist eine Raumstation, da gibts keine brennenden Mülltonnen!” – “Dann nehmen wir eine brennende Kugel!” – “Die kann nicht brennen!” – “Dann leuchtet sie eben!!!”

Am Ende führen ihn die Spuren zu drei fiesen Möppen (oder Möpsen?) und ins Verderben, denn es stellt sich heraus, dass Garibaldis Stellvertreter tief drin steckt in der Verschwörung um – Achtung spoiler! – den Präsidenten zu töten. Und so explodiert zuerst der Schuß des Verräters in Garibaldis Rücken und kurz darauf des Präsidenten Maschine in der Umlaufbahn von IO.

Bämbäm..that awfull sound, bämbäm, my Vizepräsident shot me down

Bämbäm..that awfull sound, bämbäm, my Vizepräsident shot me down

Sinclair hatte sich zum Jahreswechsel zwar ein bißchen Feuerwerk gewünscht, aber DAS war dann doch ein deutlich übertrieben. Kein Wunder, dass der Commander – obwohl er in der Bar sitzt – nicht unbedingt in Feierlaune ist. Da helfen ihm auch die aufmunternden Worte unseres Party-Volonen nicht weiter, der Sinclair daran erinnert, dass er irgendwas vergessen hat

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Richtig! Delenn wollte Sinclair ja eigentlich in die dunklen Geheimnisse ihrer Vergangenheit einweihen, aber wer Damen warten läßt muss die Konsequenzen tragen

Mary: "Delenn ist ja eine Frau. Von daher: Wenn der Mann nicht reden will, 
       dann ist sie erstmal beleidigt. 
Rapahel: "Da möchte ich jetzt bitte den letzten Satz aus meinen Notizen zitieren:
         Tja, wenn man eine Frau zu lange warten läßt, verpuppt sie sich." 
Sascha: "Delenn, ist irgenwas?" - "Nee!" - "Du hast doch was..." - "nein!" 
Raphael: "Sicher?" - "Jaaaaa!" PuppPuppPupp

Delenn hat ihr merkwürdiges Konstrukt fertig, an dem sie seit dem Pilotfilm rumbastelt und es – Achtung! – entpuppt sich als Konkongenerator. Unsere Minbaribotschafterin beschließt also, den Jahreswechsel eingemummelt und stöhnend in einer merkwürdigen Hülle zu verbringen. Ob sich das hässliche Entlein eventuell in einen Schmetterling verwandelt?

Apropops Entlein. Londo hat Ärger ohne Ente. (Da habt Ihr jetzt sicher eine andere Überleitung erwartet, was?) Die Narn nehmen ihm einen wichtigen Quadranten weg und seine Regierung seinen letzten Rest von Würde. Wenigstens der Sessel ist bequem

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Da kommt der Anruf des geheimnisvollen Mr Morden genau zur rechten Zeit. Der schlägt nämlich vor, sich beider Probleme anzunehmen. Dazu bedarf es lediglich eines kleinen Versteckspiels im stationseigenen Heckenlabyrinth. Jedenfalls, wenn man nicht unbedingt die USA-Erstausstrahlung dieser Folge gesehen hat.

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Bei der Erstausstrahlung in den USA flimmerte die unbearbeitete Szene über die Bildschirme, nachdem JMS den Verantwortlichen in den HIntern getreten hatte, sah das Bild dann bei weiteren Ausstrahlungen richtig aus

Londo weiß zwar, dass große Macht große VerantwGefallen zu hohen Kosten kommen aber läßt sich am Ende auf den Deal ein, wohlwissend, dass er ohnehin in keinen Spiegel mehr gucken kann. Dass durch seine Entscheidung allerdings 10.000 Narn ausgelöscht wurden, damit hätte er nicht gerechnet (sagt er jedenfalls)

030_122_cap284Wir sagen: ganz großes Kino im kleinen TV-Format. Sowohl optisch, als auch storytechnisch. Dabei sind wir noch nicht mal durch mit der Folge, denn die ist so zugepackt, dass man daraus locker eine Staffel Voyager hätte machen können. Obwohl das eine Beleidigung für Babylon 5 wäre…wo waren wir? Achja: G’Kar hat davon noch nicht soviel mitbekommen, denn er ist…äh…beschäftigt

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“Der Botschafter ist jetzt Frei, wenn Sie sich schonmal freimachen könnten, Commander….”

Na’Toth hat anscheinend die Ruhe weg und läßt sich auch durch lautes Gestöhne aus dem Nachbarraum nicht vom Arbeiten abhalten. Geht dann allerdings, um G’Kar und Sinclair alleine zu lassen

Raphael: "Vielleicht ist Na'toth ja auch raus, um die Damen noch zu bezahlen?"
Mary: "Bezahlt man die nicht vorher? Ich kenn mich da nicht aus..."
Sascha: "Vielleicht ist das so ein Prepaid-Guthaben dass man so 
         ab...äh..arbeiten kann"
Raphael: "Ich glaube, der Gute hat da inzwischen einen Ruf, dass er auch 
          hinterher zahlt. Also, dass er die nicht prellt.."
Sascha: *kicher*
Raphael: "...also die Zeche in dem Fall."

G’Kars Charakter gewinnt durch seine Reaktion auf den Angriff auf sein Volk plötzlich eine neue Dimension, wie eine Klappkarte, die aus einem Buch hervorplöppt. Wir können uns allerdings nicht lange an der neugewonnen Tiefe seines Charakters zu erfreuen, denn er macht sich auf die Suche nach der mysteriösen Macht, die den Angriff zu verantworten hat.

Am Ende also: Prösiedent tot, Garibaldi fast tot, Londo auf der dunklen Seite der Macht, G’Kar weg und Delenn im Kokon und Sinclair etwas ratlos…

"Nichts ist mehr wie es war. zum Glück läuft *mein* Arbeitsvertrag noch vier Jahre. Stell Dir vor, ich würde die Station auch noch verlassen..."

“Nichts ist mehr wie es war. zum Glück läuft *mein* Arbeitsvertrag noch vier Jahre. Stell Dir vor, ich würde die Station auch noch verlassen…”

Wir sagen: Hut ab! Babylon 5 zeigt spätestens mit dieser Episode wo der Neelix den Most holen könnte, wenn er denn ein paar mehr Eier in der Hose hätte. Und davon hat JMS offenbar mehr als genug: In einer Folge einfach eben mal das über eine Staffel sorgsam (und detailreich) aufgebaute Universum komplett über den Haufen zu werfen – und zwar so, dass es dem Zuschauer NICHT egal ist – das ist sowas von modernem TV der 2010er Jahre, dass man der Folge nicht anmerkt, dass sie fast 25 Jahre auf dem Buckel hat.

Die Handlung um Garibaldi ist (erwartungsgemäß 🙂 ) die schwächste, aber auch sie ist einigergmaßen spannend erzählt und wartet mit dem bis dato vermutlich auch einmaligen Trick auf, dass am Ende eben NICHT die wackeren Helden auf Babylon 5 die Verschwörung aufdecken und im letzten Moment (bevor der Counter der Uhr auf 0:01 springt) die Ermordung des Präsidenten verhindern können. Ein Glück, dass sowas nicht im echten Leben passieren kann…

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Huch(tm)! Die Ähnlichkeit ist Absicht, das Foto rechts hing beim Dreh vom Bild links am Kamerastativ. Auch ein Detail, dass zeigt, dass B5 weit mehr ist, als eine weitere billige SciFi-Serie

Und dass der neue am Ruder nicht unbedingt eine weiße Weste hat, dürfte auch relativ klar sein. Die Latte (höhö) hängt jedenfalls hoch für die kommende Staffel und wir holen nur, weil wir wissen, was noch kommt, nicht komplatt alles raus, was die Centauri-Anatomie zu bieten hat und vergeben:

5 von 6 Centauripenissen

5 von 6 Centauripenissen

Wie fandet Ihr die Folge und die komplette Staffel 1? Darüber wollen wir mit Euch reden. Bei einer livesendung am 8.Januar 2017 auf unserem Mixlr-Kanal.

Nutzt die Feiertage und schickt uns schon jetzt Eure Gedanken zu Staffel 1 (und unseren Umgang mit selbiger) entweder per Schriftform oder noch besser als Audiokommtar über die bekannten Wege!

Wir wünschen Euch ein tolles Jahr 2017 und legen Euch noch folgende Links ans Herz:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Gregor
5/6
avatar Mary
5/6
avatar Raphael
5/6
avatar Sascha
5/6
avatar Tim
5/6

Wenn Ihr mögt, schmeißt uns doch was in den Hut:

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Raphael , Sascha

Podwichteln 2016 Stargate SG-1 Jim

Dezember 24th, 2016 1 Comment »

Und es begab sich zu einer Zeit, da alle Raumfahrer aufgerufen waren, in ihr jeweiliges Heimatsystem zurückzukehren, um sich zähmen zu lassen.

Oder so ähnlich.

Ach nee, es war so, dass die Organisatoren des Podwichtelns (die uns irgendwie bekannt vorkommen) Podcaster im ganzen Land dazu aufriefen, ihre heimischen Gefilde zu verlassen, um anderen Podcastern akkutisches Gold, Shownotes und Mythen zu bringen. Und so kam es, dass sich auch der graue Rat an dieser Aktion beteiligte.

Konkret heißt das: Das Team um unsere nackte Wichtelbeauftragte Mary hat für einen fremden Podcast eine Episode produziert, im Gegenzug haben wir eine Episode bekommen, die jemand anders gemacht hat.

Jemand, der ganz augenscheinlich keine Ahnung von Babylon 5 hat 🙂

Heute werden deshalb keine Penisse gezückt, dafür ein Sprungtor in ein fremdes Universum geöffnet. Oder sollten wir sagen….ein Stargate?

Wer uns bewichtelt hat und wer sich über eine Folge von uns freuen durfte, das wird erst im Januar gelüftet. Soviel ist aber sicher:

Nächstes mal gehts zurück in den Epsilon-Sektor, wir wünschen Euch jetzt viel Spaß mit diesem kleinen Abstecher und vor allen Dingen:

Frohe Weihnachten!

gkar

Raphael , Sascha

Ein Pokerspiel mit Penissen

Dezember 13th, 2016 3 Comments »

Kommen ein Minbari und ein Centauri in eine Stripbar…

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Tja, was so anfängt wie ein guter Witz, ist tatsächlich das Highlight der Geschichte und gibt Anlaß für allerlei Spekulation über die Centauri-Anatomie

Raphael: "Ich hab mir das dann so vorgestellt wie gimme five!"
Tim: "Aber ich denke, dass nur die Männer die Tentakel haben"
Raphael: "Davon gehe ich aus. Es wird so sein, wie beim einarmigen Banditen, 
          dass die Frauen viele Schlitze haben, um was reinzustecken"
Tim: "Oder sie verknoten sich gegenseitig."
Raphael: "Das gibt lustige Notrufe."

Aber beginnen wir von vorne: Londo erhält nämlich den Auftrag, etwas mehr mit anderen Rassen auf der Station anzubandeln und da sucht er sich den erstbesten aus, der nicht schnell genug weglaufen konnte:

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“Das ist der Beginn einer wunderbaren Nebenhandlung!”

Wir hätten den beiden stundenlang zuschauen können und hätten uns sogar eine eigene Spin-Off-Serie gewünscht. Das wäre vermutlich deutlich besser geworden als hier..dingens…wie hieß es noch… Achja: Crusade.

Wir erleben die beiden also, wie sie sich durch die Station schlagen und das ist tatsächlich wörtlich zu sehen. Dabei begann der Abend doch ganz harmlos in der Stripbar, in der Lennier den guten Londo mit seiner Lebensgeschichte zu Tode langweilt: Wir erfahren, er hat ein ähnlich spannendes Leben im Kloster wie Herr Lano auf Puerto Patida.

Raphael: "Ich finde: Leute, die im Kloster leben sollen
          a) Kampfkunst können und b) Bier brauen können!"

Unser Minbari-Klosterschüler hat sich allerdings weniger mit geistigen Getränken, als mit geistreichen Rechnereien beschäftigt. Und treibt kurz darauf als wahnsinnger Wahrscheinlichkeits Wahrsager seine Mitspieler am Pokertisch in den Wahnsinn – und in den Bankrott

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Kein Wunder, dass Londo zu unlauteren Mitteln greift und zwar tief unter die Gürtel- (oder in dem Fall Westen-)Linie:

Raphael: "Londo betrügt mit seinen Penissen"

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Wir fragen uns ernsthaft, wie diese Szenen an den Zensoren vorbeigekommen sind. Denn auch, wenn nicht explizit gesagt wird, um was es sich bei diesen Tentakeln handelt, ist es doch ziemlich offensichtlich. Fragen wir dazu einfach mal Li, die Göttin der Lust:

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Deutlich weniger lustig und noch nicht mal schlüpfrig geht es in den anderen beiden NebenHandlungen zu, von denen wir trotz der titelgebenden Heilerin keine ernsthaft als Haupthandlung bezeichnen würden. Zumal sie am Ende ohnehin irgendwie zusammenmäändern.

JMS hat tiiiiiiieeeef in die Klischeekiste gegriffen und wir präsentieren: HERRN MÜLLER!

Nee, der andere Herr Müller. Aber ungefähr genau so subtil eingeführt, wie vom kochenden Franzosen:

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Ich werde Euch alle umbringen! Ihr seid schon so gut wie tot! Ich habe zwar keine Ahnung wie, aber ich werde Euch töten! Jawoll!

Der hat es irgendwie geschafft, einen Sicherheitsmann umzubringen, obwohl Garibaldi diesen doch persönlich ausgebildet hatte… Deshalb will unser Sicherheitschef den bösen Deutschen am liebsten in die Luftschleuse stecken, wo er gesiebtes Vakuum atmen kann. Schließlich ist ja kein Platz im Knast. Und erst recht nicht für Verbrecher, so!

Schließlich kommt man überein, dem fiesen Möpp einmal mit dem Mopp feucht durch den Kopf zu feudeln, sein Hirn einmal neu zu formatieren und das Betriebssystem “Angepasster Trottel 2.0” frisch aufzusetzen. Dazu muss die gute Talia aber erstmal dramaturgisch wirksam feststellen, wie fies der Typ wirklich ist. Für die Zuschauer, die das vor lauter Augendrehen bisher verpasst haben

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Es folgt die vermutlich peinlichste und schlecht inszenierteste Flucht der TV-Geschichte. Die einfach so mies ist, dass wir keine Worte dafür finden.

Raphael: "Ich war vor dem Monitor gebannt in einer Mischung aus 
          Lachen, Weinen und einfach losschreien"
Sascha: "Ich hab mir mehrfach gegen den Kopf geschlagen. Wirklich."

Lassen wir Saschas Notizen sprechen:

bloed

Zum Glück kommt der Bösewicht nicht weit und landet in der C-Handlung der Folge um eine illegale Praxis und eine mysteriöse Alienmaschine, die eine vetrocknete alte Schachtel irgendwo ausgegraben hat und jetzt dazu nutzt, um Andere zu heilen. Dabei hat die Maschine doch früher eigentlich dazu gedient, Leute hinzurichten, indem man ihnen die Lebensenergie entzieht…hm…ob sich das irgendwie mit der 2. Handlung verbinden läßt? Achja:

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Und so kann sich JMS ziemlich billig aus der Affäre ziehen, was die moralische Bewertung von Strafe und Sühne befrifft. Und auch die Krankheit der angesprochenen alten Schachtel betrifft. Ausserdem kann Franklin auch gleich noch die nicht ganz so vertrocknete Tocher der Schachtel zum Essen einladen. Und was macht Susan?

Raphael: "Sie hat bestimmt grade Freizeit. Bar hat grade zu oder noch nicht auf. 
          Dann kann sie die Zeit auch sinnvoll nutzen und ein bißchen
          Besteck abwaschen"

Wir sind weniger als unterwältigt, was zwei der 3 Handlungstränge betrifft und würden – wie Londo in dieser Folge übrigens auch – maximal einen Penis aus unseren Klamotten ziehen, wenn da nicht dieser tolle Handlungsstrang um unser verrücktes Paar gewesen wäre. Und hey! Eine Folge, in der Londo seine Penisse auspackt? Das muss Extrapunkte geben!

Londo und Lennier reissen die Wertung damit nach oben, so dass wir am Ende

 

2,5 von 6 Penissen

2,5 von 6 Penissen

vergeben können.

Das legen wir Dir noch ans Herz:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Raphael
2,5/6
avatar Sascha
2,5/6
avatar Tim
2,5/6

Wenn Ihr mögt, schmeißt uns doch was in den Hut:

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Raphael , Sascha

Das Selbe in Grün – Plüschig und gemütlich

November 29th, 2016 2 Comments »

Was war zuerst? Knopf oder Reißverschluss? Heute wird es philosophisch im grauen Rat.

Alex: "Ich trage gar keine Hosen"
Raphael: "Meine Windeln haben Klettverschluß"

Aber am Ende sind sich die Podcaster einig: Erst wird geknöpft und dann gerissen.

Sascha: "Sonst leiert doch der Reißverschluß aus...."
Raphael: "Vor allem läuft man Gefahr, sich da etwas einzuquetschen"
Sascha: "Ich weiß nicht, wie Du das handhabst, aber 
         ich trage für gewöhnlich Unterhosen"
Raphael: "Unter..was?!?"
Alex: "Mit Reißverschluß!"
Raphael: "Nein, Scherz beiseite. Auch ich trage Unterhosen......
          aber die können nicht alles bändigen, höhöhöhö"

Und wenn Du Dich jetzt fragst: Von was um alles in der Welt, reden diese verrückten Podcaster jetzt schon wieder?  Über sowas reden Männer eben, wenn sie alleine im Shuttle sitzen:

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Wer hat der kann. Wer nicht hat, der kann nur neidisch gucken….

Bleiben wir kurz mal unter der Gürtellinie. Denn man kann die Zeit im Raum (die Raumzeit?) auch prima totschlagen, in dem man vor dem eigenen Totschlag noch kryptische Botschaften in seine Schnalle ritzt

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Was hat es damit auf sich? Und was treibt unsere tapferen Recken in diese Situation? Nun, dazu müssen wir in unseren Sternengeschichten ein wenig in der Zeit zurückspringen, höhö.

Die heutige Episode gleicht einem temporalen Reit- und Springturnier, denn schon der Anfang läßt vermuten, dass uns eine Zeitreise ins Haus steht. Wurde Susan doch durch die bei SciFi Autoren allseits beliebten Tachion-Emissionen frühzeitig geweckt und wünscht sich nun eine Zeitmaschine, um ein wenig Schlaf nachholen zu können. Aber hey, wer braucht eine Zeitmaschine, wenn er Sinclairs einschläfernden Stimme lauschen kann? Ernsthaft, der Typ könnte fast bei Toby Baiers Einschlafen Podcast anfangen:

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“Hallo, Lt Commander, guten Mor…”… *Gähn*

Aber Immerhin hat es Susan ja schon vor Dienstbeginn geschafft, aufzustehen, sich zu schminken, in die Kommandozentrale zu wanken und einen Piloten in den Tod zu schicken. Der kriegt es zwar nicht hin, vor dem selbigen einen ordentlichen Funkspruch abzusetzen, aber hat offenbar noch genug Zeit für oben erwähnte Schnitzarbeiten, die Maschine auf Autopilot zu stellen UND nur innerlich zu altern

Alex: "Warum ist er dann äußerlich nicht gealtert? Das macht doch keinen Sinn..."
Raphael: "Gute Creme!"

Mit geradezu batmanesker Logik kommt unsere Kommandocrew erstaunlich schnell dahinter, dass sich hinter dem Kürzel “B4” nur die verschollen geglaubte Vorgängerstation “Babylon 4” verbergen kann. Und tatsächlich: Sie hat schonmal besser ausgesehen, aber da isse wieder:

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Und was macht man, wenn man einen 4 Jahre alten Notruf von einer Station empfängt, in deren Nähe die Piloten sterben wie die Fliegen? Richtig, dann fliegen der Kommandant und sein Sicherheitschef erstmal selbst hin, um sich das anzusehen. Und treffen dort auf einen Befehlshabenden, der irgendwie ein bißchen grün hinter den Ohren scheint:028_120_cap314

Major Krantz wundert sich nicht sonderlich über den Besuch aus seiner Zukunft, reist er doch seit geraumer Zeit durch die selbige und zeigt seinen Kollegen erstmal hautnah, wie sich das anfühlt.

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Raphael: “Ich wusste nicht, was mich in der Szene mehr irritiert: Das Sinclair sich von dem Mädel wegdrängen läßt, oder dass Garibaldi so redet, als hätte er Gehirnwurm”

Als wäre die Vision vom Untergang von Babylon 5 nicht schon genug, zaubert Krantz noch ein Kaninchenfell samt Kaninchenfellträger aus dem Hut:

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Der gute Zathras wirkt zwar nicht besonders helle, aber überzeugt dafür durch eine angenehme Stimme.

Raphael: "Das ist so jemand, den könnte man außerirdische Hörbücher vorlesen lassen"

Wir könnten ihm stundenlang zuhören, wie er erzählt, dass er die Station für einen großen Krieg braucht. Nun gut. Eigentlich nicht er, sondern ein mysteriöser Typ, der auf den Namen “der Eine” hört und offenbar eine entfernte Ähnlichkeit mit Sinclair hat.

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Da siehst Du alt aus. Sinclair konnte sich 15 Jahre nicht entscheiden, ob er sich die Hose mit links oder rechts zumachen sollte. Und frag am besten gar nicht nach den Socken!

Apropos entfernte Ähnlichkeit: Die Security-Leute auf Babylon 4 kommen uns ähnlich inkompetent vor wie die, die Garibaldi ausgebildet hat. Oder noch schlimmer: Im direkten Vergleich arbeitet Garibaldi und seine Mannen geradezu vorbildlich und gewissenhaft. Und jetzt solltest Du einen Eindruck davon haben, wie schlecht die Sicherheitsleute auf Babylon 4 sind. Sie befinden sich offenbar gerade auf einer mentalen Zeitreise und lassen den guten Zathras nicht einmal, nicht zweimal, sondern dreimal entkommen. Und der gibt sich noch nicht mal sonderlich Mühe bei seiner Flucht. Worte können das kaum beschreiben. Deshalb hier mal der Videobeweis:

zathras

Bezeichnenderweise ist es am Ende ein seelenloser Stahlbolzen, der den zotteligen Zeitreisenden dingfest macht.

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“Verdammt, ist das schwer!” – “Was? Die Styropor-Säule?” – “Nein, bei dieser Szene ernst zu bleiben!”

Am Ende verschwindet die Station mitsamt einem gealterten Sinclair und einer Dame, die genauso klingt wie Delenn in einer ungewissen Zukunft (oder Vergangenheit?)

Apropos Delenn: Die hängt die halbe Folge in einer billig eingerichteten Kulisse rum

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Raphael: "Vielleicht war die zu dem Zeitpunkt schwanger oder krank, dass man das 
          mal eben hat nachdrehen müssen in der heimischen Garage. Und hat dann
          eben nen Stuhl, 2 Wände und ein Pult mitgenommen."

Die hat nämlich ein Stelldichrein mit den anderen Mitgliedern des grauen Rates. Die sie zur Präsidentin machen wollen. Delenn will aber in einer dramatischen Entscheidung doch lieber Botschafterin auf der Station bleiben. Das erfordert eine sofortige Diskussion mit anschließender Abstimmung! Und ob Ihr wirklich richtig steht, seht Ihr, wenn das Licht ausgeht:

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Alex: “Pah, ‘wir sind grau’! Ein Scheißdreck seid Ihr! Ihr steht mitten im Scheinwerferlicht!”

Eine tolle Folge, die Lust auf mehr macht und selbiges ja auch später noch liefern wird. Wir haben aber extra unseren Erstseher Alex in den Kreis der Beleuchteteten gebeten, um uns zu erleuchten. Und da wir vor lauter Besinnlichkeit (oder war es lautes Gelächter?) plötzlich eine Marienerscheinung hatten, können wir auch noch Marys Note in die Gesamtwertung einfließen lassen. Wir hatten wahnsinnig viel Spaß (auch hörbar während der Aufnahme) und vergeben nicht nur temporär:

4 von 6 Penissen

4,5 von 6 Penissen

Auf den Wunsch eines einzelnen Herren hin hier noch eine fliegende Kiste:

kiste

Und nie hat es sich mehr als heute gelohnt, den Vorgeplänkel und/oder Outtake-Perk bei Patreon zu erwerben:

Der graue Rat bei Patreon

Hier noch ein paar links:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Alex
4/6
avatar Mary
4,5/6
avatar Raphael
4,5/6
avatar Sascha
5/6

Wenn Ihr mögt, schmeißt uns doch was in den Hut:

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Raphael , Sascha

Konsolen-Uschi und die Alphamännchen mit Testosteronvergiftung

November 15th, 2016 2 Comments »

Da sind wir wieder. Nach einem spannenden Klippenhänger melden wir uns zurück, um den zweiten Teil von Angriff der Aliens zu besprechen.

Und wir steigen auch voll ein, mit dem Auftritt eines neuen Protagonisten. Oder ist er doch ein Antagonist? Jedenfalls spritzt das Testosteron nur so aus all seinen Poren

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“Ich werde eine Mauer um den Planeten bauen lassen und die Aliens werden dafür bezahlen! Und ich glaube nicht an Lebenserhaltungssysteme! Ich produziere genug heiße Luft, um 5 Stationen zu heizen!” Cpt Pierce ist sofort total sympathisch.

Dabei beweisen wir geradezu prophetische Fähigkeiten, wie folgender Dialog vom 6. November 2016 beweist:

Sascha: "Solche Leute gibts. Das ist so, als würdest Du Trump in ein 
         Raumschiff setzen"
Gregor: "Mach keine Witze! Vielleicht wenn dieser Podcast rauskommt, 
         müssen wir Trump schon unsere Ehrerbietung darbieten!"
Sascha: "Heil Trump!"
Gregor: "Ich sag Dir eins, ich weiß nicht, wie Du es siehst, 
         ich war immer für Kodos!"

Unser Weltraumtrumpel ist auch schnell in schlechter Gesellschaft, denn der Anführer der hinzugeflogenen Aliens (“kommen her und wollen uns unsere Planeten wegnehmen!”) setzt auch lieber Pistolen auf diverse Brüste, als auf Diplomatie. Dabei kann er Data oder ET-gleich in wahnsinniger Geschwindigkeit lesen.

Das kleine ABC für potentielle Raumpiraten - Präsentiert vom Omnicorps. Na, das kauf ich doch für nen Dollar!

Das kleine ABC für potentielle Raumpiraten – Präsentiert vom Omnicorps. Na, das kauf ich doch für nen Dollar!

Tja, lesen bildet! In diesem allerdings nur ein gewaltiges Ego. Und während drei sich streiten, schreiten drei andere zur Tat und klauen dem hochkompetenten Sicherheitschef seinen Gefangenen unter der Nase weg

Gregor: "Die wissen, an dem hängt die Existenz von allem. Und dann ist der Sicherheitsdienst abgelenkt,
         weil es woanders einen falschen Alarm gegeben hat?!?"
Sascha: "Der hat ja nur 2 Leute, der Garibaldi. Also 
         entweder den VIP bewachen, oder einen Notruf beantworten."

Gut, man muss ihm das nachsehen. Er hat ja auch alle Hände voll zu tun. Denn selbst, wenn die Aliens nicht angreifen würden, flöge der Crew in weniger als drei Tagen der Planet und damit auch alles andere gewaltig um die Ohren. Dumm nur, dass man mit der Evakuierung da nicht hinterherkommt…

Sascha: "Dann stellt sich heraus, dass die Evakuierung der Station 3-6 Tage dauern 
         würde. Das halte ich doch für arg überarbeitungswürdig, diesen 
         Flucht- und Rettungsplan"
Gregor: "Ja, man kann nur hoffen, dass eventuelle Angriffe rechtzeitig 
         angemeldet werden"
(...)
Gregor: "6 Tage! Da war Gott ja schneller!"
Sascha: "Ich sach ja: Der Flucht- und Rettungswegeplan muss dringend überarbeitet 
         werden. Vermutlich hat Garibaldi den entworfen...."
Gregor: "Mein Gott! Alle unsere Fluchtwege führen immer nur in die Bar!"
Sascha: "Wenigstens ist man zum Untergang mit Getränken versorgt..."

Wir wissen nicht, ob Londo ein paar Getränke als Wegzehrung mit auf den Planeten genommen hat. Auf jeden Fall hat er einen lebensmüden Minbari, einen totkranken Alien und eine ständig bekiffte Botschafterin dabei. Was kann da schon schiefgehen? Apropos Schief gehen:

Isser nicht nieeeeedlich, der kleine CGI Londo?

Isser nicht nieeeeedlich, der kleine CGI Londo?

Am Ende landet der Minbari in der Maschine und geht viertuell auf Sternenreise, nicht ohne vorher die Aliens noch ganz praktisch die Schnittmenge an ihrem Raumschiff zu erklären. Was hören die auch nicht auf seine Warnung, den Planeten zu betreten?

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„All diese Welten sind euer – außer Europa. Versucht nicht, dort zu landen. Nutzt sie gemeinsam. Nutzt sie in Frieden.“ – sorry, falscher Film….

Da war doch noch was….. Achja: Diese merkwürdige Mars-Nebenhandlung. Garibaldi kann nämlich endlich Kontakt zur Liebe seines Lebens herstellen, die perfekt geschminkt in einer billigen Krankenhaus-Kulisse herumliegt

"Der Franz der kanns, der Garbaldi, der kam nie..." - Gut, das mit dem Neuen hätte Lise auch etwas diplomatischer erklären können. Aber dann hätte Garibaldi es vermutlich nicht kapiert....

“Der Franz der kanns, der Garbaldi, der kam nie…” – Gut, das mit dem Neuen hätte Lise auch etwas diplomatischer erklären können. Aber dann hätte Garibaldi es vermutlich nicht kapiert….

Dumm nur: Michael kommt (wie so oft) zu spät: Lice hat ihr Herz an Franz verloren

Sascha: "Im Original sagt sie Fraaance, was noch viel Schlimmer ist. 
         Ich finde so ein schönes FRANZ hat doch was. 
         Fraaance....klingt wie Frankreich. Und wer will wie Frankreich klingen?"
 Gregor: "Niemand will das, nicht mal die Franzosen wollen das!"
 (..)
 Gregor: "In Deutsch ist das so herrlich: Ich bin mit Franz zusammen! 
          Und ich habe auch ein Kind von ihm!"
 Sascha: "Es heißt ADOLF!"
 Gregor: "Der kleine Adolf...ich glaube, der wird mal ein ganz großer!"

Insgesamt gibt es viele kleine Ungereimtheiten und Anzeichen billiger Schreibe. Auf der anderen Seite tolle Momente und Dialoge und vor allem eine ziemlich unterhaltsame Folge. Und so gibt er “Eingriff der Aliens” eine satte Wertung von

4 von 6 Penissen

4 von 6 Penissen

Bevor wir jetzt nach den Sternen greifen empfehlen wir Dir noch folgende Links:

 

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Gregor
4/6
avatar Sascha
4/6

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Raphael , Sascha

Der alte Minbari und das Meer

November 8th, 2016 5 Comments »

Technische Unwägbarkeiten (oder ein zu billig gekaufter Rechner?) verhindern, dass der graue Rat in der üblichen Kostellation des närrischen Dreigestirns an die Mikrophone tritt, aber dank Saschas gespaltener Persönlichkeit und eines bereitliegenden Teppichmessers für gelegentliche Nebengeräusche fällt Raphaels Abwesenheit nur unwesentlich ins Gewicht, zumal wir uns eine gewichtige Folge vorgenommen haben. Nämllich die erste Doppelfolge der Serie. Die wie so oft damit beginnt, dass ein alter Zausel auf die Station kommt.

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“Oh, Holde, Delenn, gegen Dich sind tausend strahlende Sonnen nur ein fahles Schimmern in der dunklen Nacht des Weltraums….” – Draal neigt ein wenig zu schwülstiger Sprache und Melodramatik

Der moppelige Minbari entpuppt sich als lallender Lehrmeister der drolligen Delenn. Obwohl wir uns teilweise sicher sind, dass da noch mehr geht…

Sascha: "Da lief doch mehr als Lehrmeister. Das hatte für mich was von 
         Kommando Pimperle"
Gregor: "Das ist wie bei uns: Wenn Du im grauen Rat was werden willst, 
         dann musst Du mit dem Mann, der die große Maschine bedient....."

Bevor er große Maschinen bedienen kann, schwingt der gute Draal erstmal große Reden, wie sinnlos sein Leben geworden ist und dass er eigentlich lieber HolzfällerSeefahrer geworden wäre. Immerhin schafft es Londo, die beiden Minbari mit einem Kinderlied und einem kleinen – garantiert alkoholfreien – Coktail aufzumuntern. Und wenn das nicht klappt, holt Delenn einfach mal das richtig gute Zeug raus.

Wir wollen ja nichts sagen, aber irgendwie erinnert uns das an unsere Jugend- und Studienzeit....

Wir wollen ja nichts sagen, aber irgendwie erinnert uns das an unsere Jugend- und Studienzeit….

Londo hat inzwischen schon an der nächsten Bar ein Opfer erspäht, das

a) Aufmunterung braucht

und

b) ihm zu einem Gratisdrink verhelfen könnte.

Mit einem kleinen Schwank aus seiner Jugend und einem angedrohten Küsschen kann Londo erst Garibaldis Laune und dann selbst einen heben.

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Der “gute” Sicherheitschef ist etwas niedergeschlagen, weil seine Verflossene eventuell zu den Verblichenen gehören könnte, denn “Mars macht mobil” (den Gag haben wir uns im Podcast tatsächlich verkniffen) und niemand weiß, ob Lise nicht längst in den roten Mars-Sand gebissen hat. Und alle Versuche, Kontakt mit dem roten Planeten aufzunehmen enden für Garibaldi in einem hochroten Kopf….

Gregor: "Ich habs mir extra aufgeschrieben: Er ist Sicherheitsoffizier, Sicherheitslevel Ultraviolet Alpha. 
        .... nutzt ihm nur nix"

In seiner Verzweiflung lauert er Talia mal ausnahmsweise nicht im Aufzug auf, sondern nimmt sie mit in eine Bar, um sie mit seiner Backgroundstory und einem extremst unpraktischen Tisch zu konfrontieren

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Jedenfalls kann er Talia bequasseln, dass sie versucht, über die superdupergeheime PSI-Corps-Basis auf dem Mars (woher auch immer sie davon weiß) Kontakt zu seiner alten Schnitte aufzunehmen.

“Moment mal!” Werdet Ihr jetzt rufen, “das kann doch unmöglich die Haupthandlung dieser Doppelfolge sein! Denn da kommt nur bedingt ein Angriff (auf dem Mars) und/oder ein Alien (Draal) drin vor!”

Geduld, junger Padawan, dazu kommen wir jetzt. Denn Epsilon 3, bisher so tot geglaubt, wie das Zentrum für logisches Denken im Hirn eines durchschnittlichen CSU-Politikers, erwacht (leider im Gegensatz zum Zentrum für logisches Denken im Hirn eines durchschnittlichen CSU-Politikers) wieder zum Leben:

Ein Strahl für Draal, langt allemal

Ein Strahl für Draal, langt allemal

Man entschließt sich also, ein Forschungsteam auf den Planeten zu schicken, was zwar keine neuen Erkenntnisse mitbringt, aber von Raketen(!) beschossen wird. Der Forschungsleiter ist ein wenig taub auf den Ohren, was Befehle betrifft und hängt etwas zu lange in der Atmosphäre herum, was ihm dann doch ein paar neue Erkenntnisse bringt, aber auch einen gewaltigen Anschiss von Ivanova, die sich kurzerhand zur Gott erklärt, um sich sofort darauf, bei selbigem zu entschuldigen.

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“steht da oben etwa was über mich?!?”

Susan beschließt daraufhin, mit Sinclair den Erstkontakt zu wagen und findet dort……den TOD! *donner*

was? Ja, Regie?

Achso, Entschuldgigung, ich meinte einen Toten! *etwaskleinererDonner*

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Dank eines genialen Tricks des Commandanten, der sich an seine Steinzeit-Ausbildung erinnert (dort hatte er auch den VHS-Kurs in Schlauspielerei belegt) gucken die beiden aber ganz schön in die Röhre

"Mein Gott! Es ist voller Kerne!" Dieser Supercomputer dient alleine dazu, die Wortspiele pro Folge "Grauer Rat" zu berechnen.

“Mein Gott! Es ist voller Kerne!” Dieser Supercomputer dient alleine dazu, die Wortspiele pro Folge “Grauer Rat” zu berechnen.

Am Ende finden sie dann den Hüter des Planeten, der sich bei ihnen ein wenig über Kreuzschmerzen beklagt. Und dezent andeutet, dass eventuell das Ende des Planeten, der Station und damit der gesamten Menschheit gekommen sein könnte.

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Hier könnte die Folge zu Ende sein, aber man entschied sich für einen deutlich unspannenderen Cliffhänger. Und deshalb haben wir das auch einfach mal getan. Ursprünglich war der Plan, die Folge im Stück zu besprechen, spontan haben wir uns für eine Zweiteilung entschieden. Wertung und weitere Erkenntnisse folgen in Teil II.

Die Wartezeit könnt Ihr überbrücken, indem Ihr auf einen der folgenden Links klickt:

Und nun ab in die große Maschine und auf Schleudergang gestellt, der Spaß beginnt!

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Gregor
avatar Sascha

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Raphael , Sascha

Waschbärenhunger kurz vor Ladenschluss

Oktober 25th, 2016 2 Comments »

Wir waren in Kassel und haben uns da mit Euch getroffen. Also mit einem winzigen (aber lustigen) Teil von Euch. In einer zugigen Bahnhofshalle ohne Bier und ohne Plan

Alex: "Man muss ja mal ganz ehrlich sein: Das Hörertreffen ist so ein vollkommener Mißerfolg, 
      dass Selbst Raphael und Mary gesagt haben: 
      Nee, wir gehn jetzt ins Hotel, wir ham da keinen Bock mehr drauf!"
Gregor: "Die Frage ist, ob ich mich jetzt schon davon distanzieren soll, 
         oder warte, bis die Aufnahme erscheint"

Nein, es war echt toll, ein paar bekannte Gesichter zu sehen und neue kennen zu lernen. Am Ende ist das Hörertreffen nämlich ziemlich lustig geworden: Das stundenlange Herumirren durch Kassler Gässchen und Straßen auf der Suche nach etwas zu Essen und zu trinken hat schon nicht wenig zusammengeschweisst. Das ist wörtlich zu nehmen, denn für Flachlandreporter ist Kassel Bergland….

Gregor: "Das ist mein größter Gegner: Eine sanfte Steigung"

Sascha, der alte Radiohase, hat zwar komplett vergessen, Fotos vom Treffen zu machen, konnte aber der Versuchung nicht widerstehen und musste natürlich hin und wieder sein Mikrophon zücken. Entstanden ist die erste grauer Rat unterwegs-Sendung.

derrat

Tarzan Karl und Klößchen mit der neuen Nohote…und Gabi, die Pfooote. Ja, das sind wir, die irren fünf! (nicht im Bild: Kommissar Glockner)

Und obwohl der Anlass der Reise nach Kassel ja eigentlich eine Doctor Who Convention war, hat sich auf dieser doch die ein oder andere Gelegenheit ergeben, mit ein paar Beteiligten über Babylon 5 zu reden. Und einfach mal ins philosophieren zu kommen…

Alex: "Ich möchte mir öfter selber sinnhafte Fragen über das Leben stellen,
       aber dann fällt mir ein: Ich bin viel zu dumm dazu, mir fällt nix ein!"
Sascha: "Schade."
Alex:   "Schade."

Besonders beeindruckt waren wir von John Ridgeway, der mit seinen 74 Jahren im Akkord für die Con-Besucher zum Stift griff und ein Bild nach dem anderen zeichnete. Und auch Mary hat sich etwas malen lassen:

025-mary-gkar

“It was brilliant to draw G’kar. He was the best of all the characters to draw” – John Ridgeway

Der gute John hat nämlich nicht nur Doctor Who Comics gezeichnet, sondern auch 5 Bände für Babylon 5. Und – wie er uns im Interview erzählt hat – hat er die Technik der 90ger voll ausgereizt und ein frei drehbares Modell der Station im (damals noch sehr langsamen und speicherarmen) Computer gerendert, um Babylon 5 in jedem Winkel zeichnen zu können. Und er hat sogar direkt angeboten, uns ein paar der Bilder zu schicken. Und das hat er auch getan:

(es ist noch nicht geklärt, ob wir die überhaupt online stellen dürfen. Hier ein tolles gerendertes Bild der Station denken)

Ein super interessanter und freundlicher Mann, der Mary für den whocast ein noch viel längeres Interview gegeben hat, das iiiirgendwann auch mal in unserem Partnercast erscheinen wird. Vielleicht sogar noch vor der Timelash III 🙂

So. genug gelesen. Jetzt kommt mit auf eine Audioreise durch diverse Kassler Lokalitäten. Viel Spaß!

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Alex
avatar Gregor
avatar Mary
avatar Raphael
avatar Sascha
avatar Tim

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Raphael , Sascha

Frauen frisch frisiert – Telepathischer TussenTerror

Oktober 11th, 2016 2 Comments »

Im grauen Rat herrscht eine geradezu – Achtung! – Babylonische Sprachverwirrung, denn der gute Sascha hat – nach langer Planung – endlich Zeit und Mikro gefunden, um mit uns eine Folge zu besprechen.

“Moment”, wirst Du Dich jetzt sicherlich fragen, “Sascha? Den hör ich doch ständig im grauen Rat!”

Lass es uns mit Kosh formulieren: “Ja.” Und auch wieder nein. Denn ein zweiter Sascha mischt die Runde auf. Und hätte er uns ein Bild und einen Steckbrief geschickt, würde er auch auf der Seite aufauchen.

Das sorgt für kurzzeitige Konfusion bei unserer nackten Frauenbeaufragten, die dann aber ihrem Ruf alle Ehre macht und die Damenwelt auf B5 ganz kritisch unter die Lupe nimmt. Besonders Susan und ihre von Szene zu Szene wallendewechselnde Haarpracht haben uns die Augenden Kopf verdreht:

024_005

Die gute Susan findet sich allerdings auch unversehens in einer Situation wieder, die einfach nur zum Haareföhnen ist: Schließlich fällt Ihr – im wahrsten Sinne – eine junge Dame in die Hände, deren telepathischen Fähigkeiten gerade erwachen, bevor deren Besitzerin gleich wieder entschläft

024_000Noch während die junge Telepathin friedlich schläft (und dabei die wenigen Momente Screentime hat, in denen sie  keine alienfeindlichen oder verwöhnte Gören-Sprüche absondert) bekommen sich Susan und die ebenfall beim Zusammensturz zufällig anwesend gewesen seiende Talia gewaltig – Achtung! – in die Haare

024_013Langer Subplot kurzer Unsinn: Susan möchte nicht, dass das Psicorps das Mädel in die Finger bekommt, Talia lobt dagegen die Corps-Benefits wie modische Handschuhe, Spaziergänge in anderleuts Gedanken und Getränkeflatrate. Schnell stellt sich allerdings heraus: Die gute wiehießsienoch hat eher Interesse an Geschmeide und schicken Klamotten. WER ihr die kauft ist ihr eigentlich egal.

024_004Und da wir alle wissen, wer auf der Station die fetzigsten Fummel trägt, entscheidet sich die Telepathentrulla am Ende für einen Tripp nach Minbar. Und wir sind alle froh, dass wir das nervige Gör nie wieder sehen.

Aber das war ja eigentlich nur die B-Handlung, die aber zufälligerweise zur Auflösung der A-Handlung beiträgt so zufällig, wie ständig die gerade benötigten Protagonisten genau um die Ecke kommen, an denen die Autorin sie braucht, um die Handlung voranzubringen. Da haben wir von der guten DC Fontana schon deulich besseres gelesen und sogar gesehen. Die Haupthandlung ist nämlich auch schnell erklärt: Berühmter Minbari-Mufti ist tot und soll auf Wunsch der Kriegerkaste auf B5 aufgebahrt werden, sehr zum Mißfallen von Sinclair, der gegen den Typen an der Front gekämpft hat und Delenn, die den Typen gekannt und hat und weiß, dass er sich eine ruhige Beerdigung gewünscht hat. Bei der Leichenschau gucken alle dumm aus der Wäsche, denn der Leichnam ist weg (weg! Und ich bin wieder allein, allein!)

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Von wegen: “Blaues Licht mach glücklich”

Wilkommen zu einer neuen Folge

GARIBALDI ERMITTELT!

Heute: Neroon M. vermisst die Leiche seines Chefs. Eben war sie noch da, doch nach einer durchzechten Nacht muss er feststellen, dass der Sarg leer ist. Verfolgen Sie mit Garibaldi kalte Spuren, pumpen Sie die Mägen der Aasfresser aus und freuen Sie sich über die 10tausenste Variation des “Narn schmecken nach Hühnchen”-Witzes – alles andere als Geschmacklos!

Überraschenderweise laufen Garibaldis Ermittlungen ins Leere, bis durch Zufall (ich schaue in Ihre Richtung, Frau Fontana!) die Telepathin aus der B-Handlung Delenn als die Schuldige entlarvt. Die hat den Minbari nämlich inzwischen (wie auch immer) unbemerkt(!) einäschern(!) lassen und will die Urne jetzt von der Station schmuggeln.

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“es tut mir leid Commander, dass diese Folge Ihnen und den Zuschauern 45 Minuten Lebenszeit gekostet hat. Aber ich verspreche Ihnen, die zweite Staffel wird besser geschrieben” – “Ich freue mich schon darauf, das mitzuerleben” – “….”

Am Ende wird noch mal schnell der Deus ex GrauRat (kein Witz, das ist wirklich so!) herausgekramt und die Tatsache, dass Delenn beinahe einen intergalaktischen Krieg verursacht hätte, obwohl sie von Anfang an ihre Macht-Karte hätte ausspielen können, nonchalant unter den Stehtisch  von Sinclair gekehrt, wo ein hysterischer Händedruck das Verständnis zwischen Menschen und Minbari….ach weißt Du was, mir reichts. Kommen wir zur Wertung:

Die fällt ausgesprochen unterschiedlich aus. Zwar müssen wir alle anerkennen, dass die Folge ein bißchen was an Hintergrund über die Minbari und auch das Verhältnis (*zwinkerzwinker*) zwischen Susan und Talia nach vorn gebracht hat. Aber alles in allem war das mit der berühmten medizinischen Plexiklastange von Dr Kyle und in einer sowas von faulen Schreibe, dass wir sagen müssen: Frau Fontana, bleiben Sie bitte im Star Trek Universum, aber lassen Sie unsere Serie in Ruhe!

Diese Aussage würden 2 von 3 Podcaster unterschreiben und nur dank Saschas (also der neue Sascha!) astronomisch hohen Wertung fährt diese Folge

3 von 6 Penissen

3 von 6 Penissen

ein. Danke, Merkel!

Zur Aufheiterung noch die “Notizen” von Mary (bei uns textet der Radiojournalist und die Texterin zeichnet):

Und hier noch ein paar links:

Und jetzt hör auf zu lesen, der Podcast geht los 🙂

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Mary
2/6
avatar Sascha
2/6
avatar Sascha
4,5/6

Wenn Ihr mögt, schmeißt uns doch was in den Hut:

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Raphael , Sascha