Schattenfüße in der Lederhose – Hinterm Rim wird gejodelt

Aloha, liebe Eiswürfelk(n)acker und Prophetendiskutiererinnen! Wir sind heute hier versammelt, um dem epischen Ende des Schattenkrieges beizuwohnen. Obwohl der streng genommen ja Schatten-Vorlonen-Krieg heißen müsste, man kämpft ja schließlich auf zwei Fronten. Und schon Kaiser Wilhelm wusste, dass das die beste Methode ist, Krieg zu führen. Beenden wir also nun den zweiten Weltallkrieg mit einer lustigen Diskussionsrunde.

Alex:
“Wir überschreiben den Kindern jetzt noch schnell das Haus und dann gehts ab ins Altenheim!”

Denn im Endeffekt es geht ums Lossagen und Loslassen. Wobei die Eltern erstmal nicht zum Diskutieren aufgelegt sind. Sie verteilen in Anwesenheit der jüngeren Völker erstmal gegenseitig Watschen. Notfalls auch mal mit bewohnten Planeten.

Alex:
“Ich fand es ganz schön, dass herausgestellt wird, dass die sich nicht gegenseitig vernichten, weil sie letzten Endes nur ihren Punkt berweisen wollen, dem jeweils anderen.”
Gregor:
“Heute wären die in irgendeinem Forum.”

Sheridan macht erst dumme Miene zum bösen Spiel dann aber bumme Mine zum Brösel viel. Denn dank einiger geschickt platzierten Sprengkörper kommt es erst zur Explosion und anschließend zur Exposition. Die Vorlonen zeigen dabei die eiskalte Schulter

Sherdian mit Eisblock
“Noch ein wenig Vodka in Ihr Eis?” – Warmherziger und beweglicher wird ein Vorlone nicht mehr.

Delenn darf inzwischen Selbstgespräche mit den Schatten führen und es kommt heraus: Vorlonen und Schatten sind wie zerstrittene Eltern, die jeweils für sich in Anspruch nehmen, genau zu wissen, wass das Beste für ihr Kind ist, während das Kind schon die Koffer packt. Also die der Eltern. Denn Sheridan und Delenn haben keinen Bock mehr auf das kindische Gezänk der Alten und setzen sie kurzerhand vor die Tür. Hier nochmal zum Nachgucken:

Die erwähnte Wolke, über die sich unsere Podcaster wundern ist natürlich den Planetenkiller der Schatten. Die werden am Ende selbst zu kleinen Kindern und fragen ganz kleinlaut ihren Papi, ob sie jetzt spielen gehen dürfen.

Alex:
“Und dann sagt der Schatten: Aufi gehts, ozapft is!”

Und damit ist der Schattenkrieg überraschend schon in Folge 6 der vierten Staffel beendet. Das kam unerwartet. Und dialoglastiger, als man es sich vielleicht erwartet hätte. Aber es passt: Denn es ging ja darum zu beweisen, dass die jungen Völker Verantwortung übernehmen können und sich eben nicht mehr die Köppe einschlagen, wenn Mami und Mami mal nicht gucken. Das ganze mit Diskussion statt Geballer zu beenden zeugt eben von genau jener Reife, die man den anderen beweisen will. Vorlonen und Schatten nicken zufrieden und die bucklige Verwandschaft folgt gleich mit. Inklusive Lorien, der dafür gesorgt hat, dass auch der Allerletzte der Allerersten die Kündigung für dieses Universum erhalten hat.

Alex:
“Er hat diesen alten Pokemon-Slogan verinnerlich: Gotta catch them all. Und das wird jetzt durchgezogen”

Auch auf Centauri Prime wird derweil ein straffes Programm durchgezogen. Londo hat den eisernen Besen von Dr. Axel Stoll ausgepackt (ein promovierter Wissenschaftler!) und fegt damit einmal kräftig im Palast durch. Und fängt gleich mal in seinem Zimmer an

Londo heulend im Quartier
Zum Heulen: Londo hatte seinem Innenarchitekten extra die Maße für sein Lebensechtes Portraitbild gefaxt, hatte aber vergessen, ins metrische Maß umzurechnen.

Wir leiden so richtig mit, wie Londo aus Wut sein Zimmer zerlegt, aber das hat andere Gründe:

Gregor:
“Ich hab gedacht: Mensch, die haben schon kein Geld! Schlag nichts kaputt, was wir noch brauchen!”

Nachdem er erfahren hat, dass unser unguter Morden für den Tod seiner geliebten Adira verantwortlich war, ist das quasi der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Unser Schattenvertreter zeigt sich von den Drohungen allerdings eher unbeeindruckt

Mr Morden grinst
Von führenden Zahnarztfrauen gestohlen: Gestern noch knusprig, heute schon wieder das strahlendste (wegen der Atombomben, verstehste? verstehste?) Lächeln der Galaxis.

Erst bringt Londo die Begleitschatten im Raum um, dann zündet er nicht nur die Expositionsbombe, sondern gleich mal die ganze Insel der Schatten. Hat er aber Glück, dass die alle grade da rumlümmeln.

Gregor:
“Vielleicht haben sie sich grade irgendwo anders ein schattiges Plätzchen gesucht?”

Wir fragen mal nicht, warum die Schatten in dieser Szene uuuuuunglaublich begriffstutzig sind, liefern aber gleich mal eine Erklärung, wie man innerhalb 12 Stunden eine komplette Insel verminen kann.

Alex:
“Das ist eine Insel die durch vulkanische Aktivität entstanden ist und da befinden sich unter der Erde größere Gasansammlungen in Gastaschen. Natürliches Gas, was man entzünden kann und somit die Insel sprengen.”

So. Schatteneinfluß auf Centauri beendet, eine gute Gelegenheit, eine Flasche Sekt zu köpfen. Und noch was anderes

Um ein Haar (hehe) hätte Londo auch noch seinen eigenen Kopf verloren, aber der langsamste Planetenkiller aller Zeiten macht sich genau noch rechtzeitig auf den Weg zur oben erwähnten großen Schlacht – let the sun shine!

Vorlonenzerstörer vor der Sonne

Tja, das kam unerwartet: Krieg vorbei, Schatten weg, Vorlonen Weg, Imperator weg, Centauri und Narn wieder frei. Und die Podcastcrew vom grauen Rat einer Meinung:

Alex:
“In Zeiten von Star Trek Discovery gebe ich 6 Penisse!”
Gregor:
“Du hast Recht, ich denke grade an Michael Burnham….sieben!”

Und auch Tim schließt sich dem an und wir vergeben die Höchstnote

6 von 6 Penisse

Und das solltest Du Dir noch angucken:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Alex
6 / 6
avatar Gregor
6 / 6
avatar Tim
6 / 6

Wenn Ihr mögt, schmeißt uns doch was in den Hut:

Der graue Rat bei Patreon

Alex , Gregor , Mary , Raphael , Sascha , Tim