Die mächtigste Telepathin der Welt im Bann der Wasserflasche

Willkommen in der roten Hölle, MUHAHAHA!

Denn wir haben heute einen Meister des Horrors zu Gast. Einen Mann, der dem Tod ins Gesicht lacht und noch Schimpfworte sagt dabei:

Der Dia von Evil ED hat nach jahrelangem Ranschmeissen an den grauen Rat ein Podcastfenster geöffnet, um sich mit Gregor gemeinsam (nur über eine Internetleitung getrennt) ans Mikrophon zu setzen. Denn schließlich guckt er grade mit uns gemeinsam die Serie

Dia:
“Ich mache jetzt im Moment den langsamsten Rewatch aller Zeiten, seit ich den grauen Rat entdeckt hab.”

Langsam geht es nicht gerade zu in der heutigen Folge, denn die Ereignisse überschlagen sich. Auch, weil sie teils im All, teils auf dem Mars und teils in Sheridans Kopf spielen.

Sheridan sieht hier aus wie Naruto, finden die beiden Podcaster. Und derjenige, der die Shownotes schreibt, hat keine Ahnung, wer oder was Naruto ist, ist aber zu faul zum googlen. Also sag ich einfach mal: “stimmt!” (vermutlich)

Garibaldi hat nicht nur wieder den Kopf frei, sondern auch sein altes “Talent” als Sicherheitschef wiedergefunden und läßt sich ziemlich schnell vom Widerstand überrumpeln. Kann aber mithilfe von Lyta (*Donner* DER MÄCHSTIGSTEN TELEPATHIN DES UNIVERSUMS *Donner*) den Marswiderstand von seiner Unschuld überzeugen. Uns allerdings schauspieltechnisch nur bedingt.

Dia:
“Als ich das gesehen habe, hab ich gedacht: SO schlecht ist Patrica Tallman nicht.
.
.
.
Wenn sie neben Nummer 1 steht.”

Nummer 1 läßt sich zwar bequatschen, aber nicht soweit, dass sie für die Rettung des wohl wichtigsten und – im wahrsten Sinne – kriegsentscheidensten Gefangenen mehr als eine (in Worten: Eine) Helferin zur Verfügung stellt. Weil: Das ganze fach- und sachkundinge Widerstandspersonal ist gerade im bezahlten Urlaub, hat die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten überschritten oder mit wichtigen Missionen (“Hol mal frisches Wasser!”) beschäftigt.

Gregor:
“Sie kriegen eine Führerin mit, die auch nur kurz Zeit hat. Nämlich für genau 2 Szenen.”

Nagut, so *ganz* freiwillig war die Produktionshilfe des Marswiderstandes am Ende ja doch nicht, aber ein Blick in Franklins Gewehrlauf (und das war KEINE sexuelle Anspielung!) hat die Chefin dann doch überzeugt.

Gregor:
“Wie er auch nur Number 1 bedroht, während noch 10 andere drum rumstehen vom Widerstand.”
Dia:
“Ja, aber die sind nicht so richtig widerstandsfähig.”

Nach einigen Prügeleien, Scherzen mit dem Wachpersonal und philosophischen Gesprächen über Wasserflaschen und den negativen Einfluß des Fernsehens auf die Intelligenz (und das ausgerechnet von einem sonst unterbelichtenen Wachposten! Das erinnert doch irgendwie an das verbale Geplänkel des siebten Doctors mit einem eisigen Wachmann mit (eis)pickelhaube in “Dragonfire”) und psychohacks von Lyta (“Mit diesem einfachen Trick legen sie jede Wache flach”) gelingt am Ende die Flucht aus dem Knast und dem Wiedersehen mit der Flotte steht nix mehr im Wege.

Doch – ach! – was muss Sheridan sehen: Ivanova liegt darnieder!

“Das Schiff…ausser gefahr?” – “Sie haben das Schiff gerettet, Ivanova. Uns alle. Haben Sie das etwa vergessen?” – “Ich war es immer und werde es immer sein….das Werkzeug Gottes!”

Das liegt nur zum Teil an der fehlenden Ersthelferausbildung von Marcus, der die offensichtlich am Rückenmark/Halswirbel verletzte Susan einfach mal so auf den Arm nimmt und durch die Gegend trägt.

Gregor:
“Ich sag mal als betrieblicher Ersthelfer: Mir hat auch sowas wie die stabile Seitenlage gefehlt.”

Jetzt liegt sie in stabiler Schieflage. Hintergrund ist eine Raumschlacht mit groß angekündigten Superschiffen der Erdallianz, die zwar bedrohlich aussehen, aber erstaunlich schnell zu besiegen waren. Aber immerhin: Die Schlacht sah gut aus und hat uns im Vorfeld zahlreiche schöne Minuten mit Susan und Marcus (Sarcus? Musan?) beschert.

Gregor:
“Ich hoff einfach, dass die beiden ein glückliches Leben miteinander führen werden.”
Dia:
*dreckige Lache* “Sie werden ein Leben lang zusammenbleiben.”

Wie dem auch sei: Nachdem man jetzt auch die Orion (VIII?) übernommen hat, kann man ja jetzt den Rücksturz zur Erde wagen. Denn Abgesehen von Susans nahendem Tod steht der Befreiung der blauen Kugel  jetzt nix mehr im Weg.

Und wie finden wir dit janze?

Dia:
“Der Eagle ist so ein Regisseur wo ich sage: Einen Penis vergebe ich schon für den Regisseur.”

Da heißt es nicht lang schnacken, Trümmer innen Nacken. Die Folge sprüht vor Witz und Charme, Abzüge gibt es alleine wegen der unterwältigenden Nummer an Wachen im Hochsicherheitstrakt der Erdallianz und des doch sehr hölzernen Spiels der Damen auf dem Mars. Und die groß angekündigten Schatten-Erd-Hybridschiffe hatten wir doch etwas wichtiger in Erinnerung, als sie letztendlich waren. Die beiden Herren finden ausserdem den gespielten Witz um die Wasserflasche angesichts der ernsten Mission ziemlich unpassend. Der Herr, der die Shownotes schreibt wirft in diesem Zusammenhang ein, dass es sein könnte, dass das Befreiungsteam genau weiß, dass es vor einer unschaffbaren Mission steht (impossible Mission? Stay a while. Stay…..forever!) und das durch extrem albernen Humor versucht zu kompensiert.

Am Ende steht eine Wertung von

 

5 von 6 Centauripenissen

 

Erfahre ausserdem, wie es beinahe zu einem Treffen zwischen Dia und Jerry Doyle gekommen wäre, aber guck Dir gerne auch noch die weiteren links an:

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:

avatar Dia
5 / 6
avatar Gregor
5 / 6

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