Drachen rendern leicht gelacht

It’s been a looooong way….coming from there to heeeeereee

Sorry, konnten wir uns nicht verkneifen. Aber viel mehr kann man zu dieser Folge eigentlich gar nicht sagen, denn die Idee ist vielleicht iiirgendwie gut, aber reicht einfach nicht, um diese Folge zu füllen. Dazu kommt eine Optik, die unsere wackeren Podcastenden eher an die frühen 90er erinnern als die ausgehenden.
Es geht ja schon mit der Prämisse los (okay, eigentlich sollte die Folge viel später laufen, aber irgendwie ist sie als Nummer 2 auf der DVD gelandet). In der letzten Folge wurde die Excalibur mit großem Brimbamborium losgeschickt, um ein Heilmittel gegen die Drakh-Seuche zu finden, um eine folge drauf irgendwelche Popelskonflikte mit Hinterwäldlern zu lösen. Nur weil man da iiiirgendwas von heilenden Strahlen gehört hat. Aus iiiirgendwelchen Gründen gibt es auf dem riesigen Planeten direkt nebenan eine Grabungsstätte und einen Erdenkreuzer im Orbit, in dem offenbar alle an Testosteronvergiftung leiden.
Zwischendurch werden noch ein paar Geiseln genommen, schlecht gerenderte CGI Drachen beschworen, wild geschossen und unser Bordmagier darf seine geliebte Nebelmaschine anwerfen. Dabei ist er nicht mal der einzige Zauberer, denn auf dem Planeten haust auch noch ein Technomagier namens Alwyn (ohne Chipmunks) der gleichzeitig Gandalf und Hobbit ist und in Ommas altem 70er Jahre Wohnzimmer haust.
Am Ende passiert irgendwas und aus irgendeinem Grund schießt die Excalibur auf Alwyn, allerdings nur zum Schein und er will entweder auf dem Planeten bleiben oder weiterziehen, so genau haben wir das nicht verstanden, denn gefühlt haben wir nach 10 Minuten innerlich abgeschaltet.

Raphael:
“Also ich war dann ganz froh, als es rum war, muss ich sagen.”

Eine Folge, die so gar nix richtig macht. Bis auf die Dialoge zwischen Galen und seinem real-life Vater. Ansonsten sind Story und Protagonist*innen Abziehbilder von Klieschees, die nicht mal ansatzweise eine Folge füllen könnten. Entsprechend vernichtend fällt unsere Wertung aus und wir vergeben müde

1,5 von 6 Penissen

Auf dem Kreuzzung ins Glück

Hallo und herzlich willkommen zum deutschen Crusade-Podcast!

Ja, es ist soweit, wir sind in der Schwesternserie angekommen. Und nachdem wir schon letztes Mal sehr #superschwellig des Sheridans neuste Wunderwaffe aufs Auge gedrückt bekommen haben und dabei auch gleich die Hintergründe, um das Spinoff zu verstehen gleich mit, dachte sich TNT, es wäre eine gute Idee, die Origin-Geschichte der wackeren Excalibur-Crew nochmal nachzuliefern. Was also als achte Folge produziert wurde, wurde flugs an den Anfang der Serie geschoben und steht damit symtomatisch für eins der vielen Probleme von Crusade. Nämlich die vermaledeite Guckreihenfolge.
Da gibt es diverse Empfehlungen, unter anderem vom großen Schöpfer persönlich. Wir halten uns sklavisch an die Reihenfolge auf der DVD und sind gespannt ob das noch mehr Unsinn ergibt, als beim ersten Mal streng nach Zukunftia-Empfehlung.
Und wenn schon “Kreuzzug” im Namen der Serie steht, würfelt sich JMS auch Rollenspiellike eine bunte Truppe zusammen: Der Krieger, die Diebin, der Magier, der Zwerg, alle sindse mit an Bord. Ach nee, für einen Zwerg war kein Geld da. Dafür haben wir einen Arschologen, der gerne Expositionsmonologe hält und auf Ceti Alpha 4 Riesenpenisse untersucht.

Die Story ist schnell erzählt. Nachdem sich Cpt Gideon mit einer meuternden Mannschaft herumgeschlagen hat, bekommt er auf Empfehlung von ganz oben einen spezialgelagerten Sonderauftrag und das sinnlos..äh..beste Schiff der Flotte. Denn die Erd-Exilregierung hat – haltet Euch fest – genau ein (in Zahlen 1) Schiff losgeschickt, um ein Heilmittel für die todbringende Krankheit auf der Erde zu finden. Und weil man einem Cpt Gideon keinen Wunsch abschlagen kann, darf jener einfach mal alles und jeden zwangsverpflichten, den oder die er gerne mitnehmen würde.

Am Ende hat man einen ziemlich tumben Gefangenen seine Crew vollständig, ist ne Menge hin und her geflogen und hat doch eigentlich noch gar nix gemacht. Aber immerhin darf Galen seine neue Nebelmaschine auspacken.

Sascha:
“Die Folge ist schlecht. Aber ich habe mich unterhalten gefühlt. Vielleicht aus den falschen Gründen, aber ich hatte meinen Spaß dabei”

Am Ende rettet eine ungewöhnlich hohe Einzelwertung das Gesamtbild. Und das ergibt knappe

3 von 6 Penisse

Das Rudelglotzen mit dem EI

LangewEIle? Es geht Dir EInfach alles auf den zEIger? kEIn Problem: Wir haben da was für Dich! Wir treffen uns am Osterdienstag (6.4.2021) auf unserem Discord-Server und schauen gemEInsam EIne Folge Babylon 5. Aber eben nicht irgendEIne Folge, sondern die mit dem EI! Und so funktionierts:  Besorge Dir (hoffentlich auf legalem Weg) die Folge “Believers”/”Die … Read moreDas Rudelglotzen mit dem EI

Der Schiffe-Gangbang mit der sinnfreien Superwaffe

Eine Pandemie bedroht die Erde, der Planet wird unter Quarantäne gestellt. Sowas unrealistisches, was “Babylon 5” uns da heute kredenzt. Und erstaunlicherweise fällt in der kompletten Aufnahme nicht einmal das “C”-Wort, obwohl der Vergleich mit der 5-Jahres-Seuche ja förmlich auf der Hand liegt.
Sheridan kann sich allerdings nicht so recht konzentrieren, denn er wird in seinen Träumen von einem glatzköpfigen Technomagier heimgesucht, der ihn vor irgendwas Bederohlichem warnt. Aber Galen erscheint ja nicht nur el Cheffe im Traum, sondern auch der “Meisterdiebin” Doreena, die daraufhin im braunen Sektor von Babylon 5 Quartier bezieht. Einfach, damit die Station in diesem Backdoorpilot auch irgendwie vorkommt.
Die Drakh haben in der Zwischenzeitlich eine Todeswolke der Schatten geklaut, die Bedienungsanleitung entziffert und wollen das gute Stück jetzt an der Erde ausprobieren. Und beinahe hätte der Plan auch funktioniert! Wenn Ihr naseweisen Kinder nicht gewesen wäret! Achnee, fast hätte Sheridans Plan sie aufzuhalten funktioniert. Wenn da nicht der Verräter in den eigenen Reihen gewesen wäre.
Aber es gibt ja noch Hoffnung. In Form der Excalibur, die sich jetzt auf die Suche nach Schnelltests, Masken und mindestens einem Impfstoff begeben wird. Und wer bis jetzt noch nicht gemerkt hat, dass er/sie hier einen heimlichen Pilotfilm für die Nachfolgeserie untergejubelt bekommen soll, dem/der hilft Sheridan mit einer 1A Werbeverkaufsshow auf die Sprünge

Alex:
“Bis jetzt war Kaffeefahrt und jetzt werden die Heizdecken ausgepackt.”

Apropos auspacken: Wie viele Penissse packen wir denn aus für den letzten der großen Babylon 5 Filme? Nun: Einerseits ist es schön, die Gang in Action zu sehen, andererseits fühlt sich hier schon einiges anders an. Die Musik ist nicht mehr von Herrn Franke und changiert zwischen interessant und verstörend (manchmal auch gleichzeitig) und auch die Raumkämpfe sind eigentlich ohne Raum, denn der wird nur noch sehr zweidimensional ausgenutzt. Das sind wir durchaus anders gewohnt. Der Film bietet gute Ansätze, die Geschichte ist dicht erzählt (dicht wie eine Todeswolke), aber oft ZU klischeehaft und gerne wird der einfache Weg gewählt. Wir hätten lieber Tony Todd und Drake in der Ablegerserie gesehen als Doreena vergeben

3 von 6 Penissen

und sind gespannt, was die kommenden 13 Folgen so bringen werden.

Liebeskugeln für den Arschologen

Beginnen wir mit einem Witz:
Was sagt ein räuberischer Archeologe zum anderen?
“Klaus!”

Sei nicht wie Klaus und bestehle keine Kultstätten! Aber die KultSerie (oder besser der Film) heißt ja schließlich “Babylon 5” und so ist es unvermeidbar, dass das Artefakt schlussendlich auf der Station landet. Gemeinsam mit Mr. Gaarrrriballldi. Und dieser versöhnt sich erstmal mit der Stationschefin, indem er in ihr Büro einzieht. Während der räuberische Archeologe, das Garibaldi bereits angekündigt hat, sein Solär zu streichen, wenn er nicht bald Ergebnissse bringt, sich bereits mit Hilfe seines Kosmos Experimentierkastens an einer Umschulung versucht. Der Funke springt dummerweise in die Station über und diese ist ab Stand jetzt verfluuuuuucht. Und wen ruft man in so einem Fall? Die Seelenjäger.
Stellt sich raus: Der Arschologe hat ausgerechnet die wertvollste Kugel aus der Halle der Seelen geklaut. Und weil die Seelenjäger jetzt ziemlich seelenlos sind, wollen sie sich die Kugel geben (lassen). Die entbüchsten (entkugelten? Raugekullerten?) Seelen sind nach all den Jahrhunderten zu Millionst in einem Goldfischglas allerdings zu recht ziemlich sackig und können sich eine schönere Zukunft vorstellen, als wieder eingesperrt zu werden.
Der inzwischen ziemlich verrückte Arschologe will zusammen mit dem nicht minder verrückten Teil der Seelen genau dafür sorgen. Und jetzt geht alles ganz fix: Der Seelenjäger wird in Sekundenbruchteilen überzeugt, dass sein Volk einen Fehler begangen hat und hilft, Schlimmeres zu verhindern. Kurz bevor der Reaktor in die Luft gesprengt wird. Der Happy-End-Deal: Die Seelen bekommen Holo-Körper und dürfen sich hin und wieder mal in echten Körpern vergnügen.

Sehr schöne Regie, wäre solide Doppelfolge, sehr unterhaltsam, auf die erotischen Eskapaden im rot leuchtenden Sektor hätte man weitgehend verzichten können und vor allem auf die doch sehr klischeehafte Darstellung der Bordellbesuchenden. Hier schwingt eben nicht nur Lochleys Liebeskeule, sondern auch die sehr amerikanische Moralkeule mit. Nichts desto trotz hatten wir viel Spaß und packen natürlich auch die Centauripenissse aus. Nämlich

4 von 6 Penisse

Herr Kuehler mit dem Fühler und die Liga der außergewöhnlichen Außerirdischen

Heute stößt Susan auf dem Rückweg im Hyperraum auf ein geheimnisvolles Objekt und bringt es mit nach Hause.
Das berechtigte(!) Interesse der Verbündeten wird von Sheridan allerdings gekonnt argumentativ beiseite gebürstet, aber das zwielichtige “Forschungsunternehmen” IPX hat Wind vom Fund bekommen und noch erschreckenderweise hat Sheridan offenbar vergessen, dass IPX am Tod seiner Frau Schuld war und willigt ein.
Es kommt wie es kommen muss: Das Artefakt wird aktiviert und unser Lieblingstechniker gibt den Löffler ab, Tentakel räkeln durchs All, die großen Alten erwachen, harmlose Leute werden zu Zombies und alles kracht und Explodiert. Alles noch angereichert durch Jahrmillionenalte Prophezeiiungen und Warnungen. Also im Grunde, wie das Finale von “Picard” nur besser und ohne Copy&Paste Flotte. Denn statt zum Riker greift Sheridan zu einem altebwährten Plan.
Und so schnappt er sich den Bombenkoffer, schwebt Star Trek 1 gleich durch Weltraumpoperzen und zündet die Stimmungsbombe. Und dann macht es “Puff” und alle Vorlonen fallen um.
Und weil man schon das Finale von “Picard” vorweggenommen hat, kann man auch gleich noch die Steilvorlage für Disco Staffel 2 liefern und einigt sich am Ende darauf, dass das alles nicht geschehen ist. Auch der Mord von Frau Trent an ihrem Assistenten ist vergeben und vergessen. Schließlich war man ja under the influence.

Auch wenn der Film doch recht lange braucht, um aus dem Knick zu kommen und die Lösung (Problem+Atombombe=Bumm! Kein Problem mehr) dann doch etwas billig war (WAS genau haben die Vorlonen jetzt nochmal beigetragen?) weiß der Film doch zu unterhalten. Erst durch Stimmung dann durch jede Menge Action. Und getreu unserem Motto “Es gefällt, was unterhält!” greifen wir in die Spendierhosen und vergeben

4,5 von 6 Penissen

Auf dem Zocalo – mit Hanna und Christian

Die einzige Bar des Universums, die noch legal geöffnet hat, befindet sich auf dem Zocalo. Und so haben sich an einem Freitag Abend (Erdstandardzeit) drei Illustre Gestalten um den lächerlich kleinen Bartisch herum versammelt, um bei ein paar geistigen Getränken mehr oder weniger geistreiche Gespräche zu führen.

Willkommen bei unserer kleinen neuen Talkreihe!

Heute zu Gast:

Hanna Huge
Hat nicht nur serienjunkies.de gegründet, sondern hält dort seit Jahren bei allen passenden Gelegenheiten die Fahne der Erdallianz (oder vielleicht doch eher das Banner des Psicorps?) hoch. Ausserdem hat sie so eine Art Podcast fürs Fernsehen gemacht und in “Seriös” über Serien geredet.

Christan Siegel
Sagt von sich selber, dass er einen stinknormalen Bürojob hat, aber in seiner Freizeit widmet er sich diversen Serien. Und schreibt darüber. Auf Fictionbox.de. Und er hört zwar podcasts, war aber erstaunlicherweise noch nie in einem zu hören. Dabei kann er sich hören lassen. Inhaltlich UND mit seinem Wiener Charme.

Das heutige Hauptthema ist natürlich das, was das Fandom seit anderthalb Wochen bewegt: Was niemand so recht zu hoffen gewagt hat, ist wahr geworden: Babylon 5 gibt es jetzt in HD.

Geschichten aus des Imperators Kuschelhöhle

Es ist Samstagabend, draussen brennen die digitalen Kulissen und drinnen sitzt der Imperator in seiner Kuschelhöhle. Dafür hat er sich extra noch eine neue Lieferung Vorhänge kommen lassen und zum Trocknen im Thronsaal aufhängen lassen. Doch Kinderlachen schallt durch den selbigen und schnell zeigt sich: Der Imperator ist deutlich weniger vernagelt als die Palastfenster. Zwar gibts nix zu trinken, aber eine Märchenstunde mit Onkel Londo

Aber: Wenn Londo das Ganze erzählt, dann hört man ihm auch gerne zu. Wobei wir uns schon ein wenig fragen, ob die Erzählung ein wenig durch seine eigene Brille nuja erzählt. Anders können wir uns fast nicht die Attitüde der Menschen erklären, bei denen eigentlich nur noch fehlt, dass sie sich nach jedem zweiten Satz auf die Brust schlagen und “Damals! Die Dilgar! Ham wir die fertig gemacht!” rufen. Wie Londo zurecht feststellt treffen hier Arroganz und Dummheit aufeinander. Anders kann man sich auch nicht erklären, warum die Erde ausgerechnet den Typen zum Erstkontakt mit den Minbari schickt, der bereits durch seinen mißglückten Erstkontakt den Krieg mit den Dilgar ausgelöst hat. Aber hey, den haben wir ja gewonnnen! *auf die Brust schlag* “Damals! Die Dilgar! Ham wir die fertig gemacht!”

Es kommt natürlich wie es kommen muss: Durch zahlreiche Zufälle und (gewollte?) Mißverständnisse kommt es zum Krieg und der läuft, sagen wir, nicht ganz so gut für die Erde. Was man in feinster “Star Trek der Film”-Manier auch gleich mal der gesamten Belegschaft mitteilt. Dummheit, Arroganz UND keine Ahnung von Mitarbeitermotivation im Dreierpack. Wie effizient. Das Schicksal der Menschheit hängt quasi am gleichen seidenen Faden, wie der Trikorder von Sheridan.

Nachdem wir Sheridans einzigen Sieg im Krieg (Das reimt sich!) nun auch in natura sehen (sollte die Presse fragen: Es war NOTWEHR!) bekommt natürlich auch Sheridan den Auftrag, im Geheimen den Frieden/Die Kapitulation mit den Minbari zu verhandeln. Und bekommt NATÜRLICH G’Kar zur Seite gestellt. UND Dr Franklin. Der den unfreiwillig komischsten Auftritt mit der schnellsten Beförderung (ins Kittchen) hinlegt.

Und dass das Trio nach den missglückten Gesprächen dann ausgegrechnet auf Delenn trifft, die sich ausgerechnet in linnene Kapuzen hült und diese trotz ihrer Kriegsmüdigkeit die perfekte Gelegenheit für (Nach)Verhandlungen nicht ergreift ist, um Raphael zu zitieren, schwierig.

Apropos Delenn: Die spielt ja erst ein bißchen “Dreh dich nicht um, der Dukhat geht rum” im grauen Rat, löst dann versehentlich den Krieg aus und verbringt die meiste restliche Zeit damit, ihre Taten zu bereuen und mit zwei Vorlonen zu konferieren, die in Dukaths Wandschrank saßen.

Dann kommt ja das, was kommen muss: Die letzte Schlacht um die Erde (Die noch erstaunlich viele Schiffe hat) und die Entführung des Archiv-Sinclairs.
Ente gut, alles gut. Der Krieg ist vorbei, die erste Babylon-Station wird gebaut (und gleich wieder zerstört) und Londo darf noch ein paar worme Warte sagen.

Und was sagen wir? Wir sind von der Rahmenhandlung in des Imperators Thronsaal hin und weg. Nicht nur wegen des Altersmakeups sondern auch wegen der vielen weisen Worte Londos, die man wiedermal so auf ein Kissen sticken könnte. Apropos Makeup: Die Verjüngungskur, die man den Darstellenden für die Rückblenden hat angedeihen lassen kann sich (bis auf Ivanovas Mopp) durch die Bank sehen lassen. Die Ansprache der Präsidentin ist toll, die Montage über den Heldenmut der Menschen jagt einen (positiven) Schauer über den Rücken und es tut verdammt nochmal gut, die alte Gang zu sehen. Und das ist gleichzeitig das Hauptproblem. Denn dass da in der Vergangenheit tatsächlich alle iiiirgendwie in die Handlung involviert waren, ist doch teilweise sehr weit hergeholt. Das Geheimtreffen mit G’Kar, Franklin und Sheridan hätte es ebensowenig gebraucht wie die Tatsache, dass Londo selbiges gesprengt hat (und das wörtlich). Das ein oder andere fühlt sich dann doch ziemlich zurechtgebogen an. Aber es macht trotzdem einen Heidenspaß und das ist (für uns) die Hauptsache und auch Grundlage unseres Bewertungssystems. Wir vergeben deshalb

4,5 von 6 Penissen

Erneuter tödlicher Händedruck über Epsilon 9

Tja, da simmer wieder! Neues Jahr und nu? Mit der Serie sind wir ja nun durch und jetzt stehen die Filme an. Also haben wir uns gedacht: Warum nicht wieder von vorne anfangen? Wir besprechen einfach den Pilotfilm nochmal!

Haaalt, bevor hier wer “Lame!” ruft! Es geht natürlich nicht um den Pilotfilm, mit dem wir unser Podcastprojekt begonnen haben. Damals(tm) als Babylon 5 den Sender wechselte, hat der Sender TNT ein bißchen Geld locker gemacht, um den doch sehr speziellen “The Gathering” etwas geschmeidiger zu machen. JMS hat also Material, das im Papierkorb gelandet war, wieder eingefügt und sich dafür von anderen Sachen verabschiedet. Wie zB den Handpuppen und der Kuppel des Schweigens. Was wir ein wenig anprangern. Ausserdem durfte Christopher Franke in die Synthie-Tasten hauen und einen neuen Soundtrack komponieren. Gut, all das konnte natürlich nicht die lahmarschige Regie”arbeit” von Richard Compton wieder gutmachen, aber vielleicht hat sich der Aufwand ja gelohnt?

Dem ist der graue Rat bereits vor 3 Jahren, anläßlich unserer ersten Convention nachgegangen und hat für die DVD zur Con die 98er Pilofilmversion besprochen. Und das gleich doppelt in 2 verschieden zusammengewürfelten Teams. Deshalb wunder Dich nicht, dass Gregor und Tim über Hitze stöhnen und im Hintergrund eine Fußball-WM läuft, das ist ein Dokument der Zeitgeschichte, das so gut zum Auftakt unserer Filmbesprechung passt, dass wir es der Allgemeinheit nicht vorenthalten wollen. Als über dreistündiges Doppelfeature 🙂

Wir wünschen viel Spaß und hören uns frisch, frech und fröhlich zur Besprechung von “In the Beginning” wieder. Oder vielleicht machen wir auch noch sowas wie ne Geburtstagsgala, mal schaun 🙂

Soviel #Altersmildigkeit in der Weihnachtszeit

Die DVD mit dem brennenden Kaminofenfeuer knistert feinstaubfrei vor sich hin, der Duft von Glühwein und selbstgebackenen Plätzchen dringt in die Nase, sanft winkt und blinkt der 1€-Weihnachtsmann aus dem örtlichen Asia-Laden.
Kurz: Es ist so richtig weihnachtlich und die richtige Atmosphäre für eine Jahresendgala. Die ja seit fünf (oder vier?) Jahren traditionell mit der jährlichen Staffelrückschau zusammenfällt. Dieses Mal haben wir sogar die (traurige) Gelegenheit, auf die komplette Serie zurückzublicken. Und dazu braucht es natürlich den entsprechenden Rahmen.

Gregor:
“Ich habe extra mein T-Shirt mit der aufgemalten Krawatte angezogen.”

Doch auch Sascha hat tief in den Kleiderschrank gegriffen und sogar eine Hose angezogen. Der Rest des Rates leidet an vorweihnachtlichen Terminkollisionen bzw alters- und kindererziehungsbedingter Demenz und hat es nicht zur Aufnahme geschafft. Aber wir haben ja noch Dich, Dich und Dich! Denn es hat sich einiges an Einspielern angesammelt, was im Rahmen der Gala zur Aufführung gebracht wird.
Und natürlich dürfen die Klassiker, wie die absurdesten Suchbegriffe, die auf unsere Seite geführt haben und ein wenig Statistik nicht fehlen. Die Graphik mit unserer Staffelbewertung liegt allerdings auf einem Rechner weit weit entfernt und wird nachgereicht.
Aber: Schon mindestens seit den 90ern werden erbitterte Grabenkämpfe unter Star Trek Fans ausgetragen, nicht nur gegenüber Fans anderer Serien sondern auch untereinander. Nur dass sich das früher(tm) über Monate hinweg durch Laserbriefe zog und mitlerweile in Echtzeit im Internet passiert. Und da wir irgendwie alles schon irgendwie mitgemacht haben, ist in uns etwas eingekehrt, was wir spontan

#Altersmildigkeit

getauft haben, eine Mischung aus Altersmilde und der Müdigkeit, immer die ewig gleichen Debatten zu führen und die ewig gleichen Memes von Neufans serviert zu bekommen.

Und natürlich geht es auch um Warners Umgang mit (den Rechten von) Babylon 5, die jüngste optische Frischzellenkur für die Serie und Saschas juckendem linken dicken Zeh, dass uns da bald was größeres ins Haus stehen wird mit dem Franchise.

Wir wünschen Dir jedenfalls, dass der Weihnachtsmann (oder das Christkind, das Chanuka-Kind, dieser Rastafarimann oder wer auch immer) einen dicken Sack hat, bleibt gesund und wir hören uns im neuen Jahr mit neuer Kraft wieder!

Von uns gibt es für unsere Hörenden

6 von 6 Penissen

Wir könnten uns keine besseren, intelligenteren und netteren Leute vorstellen wie Dich, Dich und DICH!