Willkommen beim Grauen Rat - DEM deutschsprachigen Babylon 5 Podcast

Hier die neusten Episoden:

Drei Männer für ein Haarleluja

Heute hat Londo gleich doppelten Grund, zu feiern:
Zum einen naht der Jubeltag seines Aufstiegs. Wir wissen nicht, was genau das zu bedeuten hat, aber das ist egal. Der Imperator persönlich hat unserem aufstrebenden Centauri ein Geschenk gemacht. Er darf sich von einer seiner drei Frauen trennen.
Aber es zeigt sich: Man ignoriert Frauen nicht ungestraft und droht ihnen erst recht nicht mit Scheidung. Das war – neben den Giftpfeilen – wohl das letzte, was Londo durch den Kopf ging. Da liegt er nun auf der Krankenstation und wird nur dank der ollen Zippe gerettet, die er aus Dankbarkeit gleich behält, obwohl er gar nicht weiß, dass sie ihn gerettet hat. Aber bei ihr weiß er eben, was er hat. Und wenn es nur Antipathie ist.
Kommen wir zu der nicht ganz so amüsanten Nebenhandlung: Wieder mal kommt ein Typ vorbei, der mal was mit Talia hatte (die Dame scheint – ausser Garibaldi – offenbar nichts anbrennen zu lassen) und vorgibt, auch mit dem Psi-Corps Schluß gemacht zu haben. Ums kurz zu machen: Stimmt nicht, statt dessen ist er Telepath 2.0 und will mit Talia eine neue Superrasse züchten. Doch er wird gestoppt dank Garibaldis genialer Ermittlungsarbeit und dessen Faust im Gesicht.
War sonst noch was? Achja, eine Botschafterin steckt in einem furchtbaren Delenna: Weltraum-Spliss!
Das wäre jetzt die optimale Folge gewesen, um unsere nackte Frauenbeauftragte mit ins Boot zu holen. Statt dessen gibts die volle Ladung Testosteron im Herren-Dreierpack mit entsprechenden Sprüchen. So ist ein abschließender Schwanzvergleich quasi unvermeidlich und ergibt
4 von 6 Penissen

Freibier für den Mars

Wenn Mars-Tanten in knappen Röcken und Lila Strumpfhosen auf tot geklaubte Cyber-Zombies treffen, dann sind wir offenbar am Anfang der zweiten Staffel von Babylon 5. Und die macht keine halben Sachen. Denn nicht ohne Grund kommt es uns vor, als hätten wir schon die halbe Folge besprochen, bevor der Vorspann über den heimischen 78Zoll Full-extreme-HD Fernseher flimmert. Das dürfte die längste Pre-Vorspannsequenz der Seriengeschichte sein.

Mary: „Ist Euch aufgefallen, dass es keine richtige Nebenhandlung gibt?“
Raphael: „Ich glaube, es gibt EINE große Nebenhandlung…“

Tja, sind wir immer noch nicht schlauer. Also versuchen wirs in Kurzform: Ein knorriger Japaner kommt auf die Station und versucht der Enkelin von John Carter einen Vertrag aufzuschwatzen, der den Mars mobil machen soll. Talia ist eine alte Freundin des Geschäftsmannes und betreut die Gespräche.

Viel älter wird der alte Japaner auch nicht mehr, denn laut „Freiheit für den Mars!“ schreiend drückt ihm ein Typ ungefragt nicht nur seine Meinung auf

Stellt sich heraus: Der Typ war früher Mal beim Mars-Widerstand und ist jetzt tot. Also zumindest offiziell. Und tatsächlich. Sheridan läuft ein kalter Schauer über den Rücken, weil er ahnt: Das stecken finstere Gestalten hinter, die nicht nur Leichen aus dem Grab sondern ein längst totgeglaubten Cyber-Zombie Projekt aus der Versenkung geholt haben.

Dann passiert das Übliche: Garibaldi schafft es weder, die Verdächtige zu überwachen noch Talia zu beschützen, es gibt einiges belangloses Gelaber und overacting vom Bösewicht, der mit allem gerechnet hat, aber nicht damit, dass eine Telepathin seine Programmierung beeinflussen und seine alte Persönlichkeit wieder zum Vorschein bringen könnte.

Am Ende ist der Attetäter tot und der Mars immer noch nicht frei.

Achja: Und wir erfahren etwas von einer geheimen Organisation in der SternenflotteErdallianz, von der wir (aus Copyrightgründen) nie wieder etwas hören werden.

Von uns hört man allerhöchstens ein müdes Gähnen, denn diese Folge lockt uns nicht hinter dem Fusionsreaktor hervor. Und unsere Hörenden auch nicht, wie die wahnsinnige Beteiligung an unserem ersten Zuhörervoting belegt. Und so vergeben wir unterdurchschnittliche

2 von 6 Penisse

Frostige Frauen eiskalt angegraben

Jaja, der fesche Doctor Franklin läßt nix anbrennen. Jedenfalls nix, was Brüste hat, auch wenn sie in Form von Eisbergen daher kommen. Denn aus den Tiefen des kalten Weltalls nähert sich ein Schläferschiff, die Copernikus. Zum Glück für unseren notgeilen Medizinmann hat der männliche der Passagiere die Passage nicht ganz so gut überstanden: Freund Schrumpelkopf fehlen sämtliche Organe. Gut für ihn, denn Franklins Verhalten der jetzt Ex-Frau des Toten gegenüber geht uns ganz schön an die Nieren.
Zugeben, die Gelegenheit war günstig die aufgetaute Angetraute alles andere als angegraut: 100 Jahre Kälteschlaf, die Frisur hält und Mariah sieht aus wie frisch aus dem Ei gepellt. Doch grade, als Franklin die Alte grade fast schon rum hat, macht er einen Rückzieher und faselt irgendwas von „nicht angemessen“. Dieser Meinung ist Sheridan allerdings auch und bläst dem guten Doctor mal gewaltig den Marsch.
Und auch unser Gaststar der Woche ist entsetzt:
Dwight Schulz macht das, was er am besten kann: Einen etwas bekloppten aber sympathischen Typen spielen. Amis hatte während des Krieges auf einer einsamen Mondbasis gegen einen mysteriösen unsichtbaren Fein gekämpft, der sich monatelang von ihm ernährt hat und jetzt immer noch eine Seelenverwandschaft zu ihm pflegt. Eine Story, die Garibaldi genauso so fast täglich hört. Und deshalb als einziger den „Das Ende ist nah!“ Rufen des kraushaarigen Irren auf dem Zoccalo glauben schenkt. Garibaldi schafft es nicht nur, dass die Führungscrew der Station die Geschichte mit dem unsichtbaren Monster, das durch Wände gehen kann glaubt, sondern im Anschluss greifen alle zur zufällig herumliegenden Waffe und begeben sich auf die Jagd.
Am Ende Monster tot, Amis lebt, Franklin bekommt nicht die Frau, sondern von selbiger den verdienten Korb. Und wir erfahren, dass die Copernikus vom schattenhaften Alien in Richtung Z’ha’dum gelenkt wurde.
Bleibt am Ende festzuhalten, dass das eine Folge mit Schatten (höhö) und relativ viel Licht war. Was auch immer Herr Frost genommen hat, als er die Handlung um Mariah und Franklin schrieb, wir wollen es nicht. Der Rest ist zwar eigentlich belanglos, aber ausgesprochen gut inszeniert. Kamerafahrten und Einstellungen, von denen ein Richard Compton nicht mal zu träumen gewagt hätte. Da merkt man das eiskalte (frostige?) Händchen von Autor und Regisseur, die beide dem Horror- und Supense-Genre ausgesprochen nahe stehen. Und da Herr Frost auch noch der Sippe angehört, die eine ihrer Lieblingsserien verantwortet hat, geht der der Griff in die Hose nicht ins Vakuum. sondern wir vergeben

4 von 6 Penissen

Zum Schluß noch ein Hinweis in eigener Sache: Heute abend (also wenn diese Folge rauskommt) wollen wir live „Freibier für den Mars“ besprechen und freuen uns auf Deine Kommentare und Unterstützung im Chat. Wo? Auf unserem Mixlr-Kanal: http://mixlr.com/grauerrat/

Im Hyperraum hört Dich niemand stöhnen

Zum Glück. Denn gestöhnt wurde viel bei der Aufnahme. Und zwar nicht vor Lust, sondern eher vor Frust.
Gregor: „Das ist alles so beliebig“
Sascha: „Ja, in der Tat“
Tim: „Wir sind schon direkt richtig positiv, nicht?“
Aber der größte Stinker dieser Folge ist wohl eindeutig „Stinky“, oder wie Sascha ihn gerne nennt: „Tim Curry für ganz Arme“ Denn ähnlich wie sein großes Vorbild trägt Stinky ein permanentes debiles Grinsen spazieren, im Gegensatz zu seinem großen Vorbild allerdings egal ob es zu Situation passt oder nicht. Was in manchen Szenen zu einem Grinswettbewerb zwischen den beiden Captains ausartet
Also machen wir die Sache kurz und schmerzlos: Stinky ist ein „alter“ Mentor von Sheridan und kommt auf die Station um Proviant zu tanken und Sheridan ein schlechtes Gewissen zu machen. Denn die echten Abenteuer, die erlebt man ja nur „da draussen“ und unser Captain Nichtsinclair (hehe) ist eben nicht Sinclair und nicht zum Sesselpuper geboren. Der Angesprochene bekommt daraufhin Selbstzweifel und läßt seinen sonst so ordentlichen Schreibtisch regelrecht verlottern. Schlümm!
Nachdem er also lange genug auf der Station rumgenervt hat, macht er sich auf den Weg in den Hyperraum. Weil…deshalb. Und dann explodiert der Antrieb. Weil….Technobabbel. Und die Cortez droht im Hyperraum verloren zu gehen. Weil…is so.
Sheridan kann dann doch noch erst den Tag und dann seinen Freund retten, aber leider nicht das Leben des Quotenschwarzen, dessen baldiger Tod nach drei Zeilen Dialog extrem offensichtlich ins Gesicht geschrieben war…
Am Ende hat Sheridan seinen Seelenfrieden gefunden und offenbar auch den Papierkorb in seinem Büro und sein Schreibtisch ist plakativ aufgeräumt. Was uns auch gleich nochmal verbal um die Ohren gehauen wird, damit es auch der Zuschauer kapiert, der zwischenzeitlich mal weggenickt ist.
Ungefähr ebenso subtil wird die Frage in den Raum geworfen, ob da irgendwas im Hyperraum existiert. Spoiler: Ja!
War sonst noch was: Achja, in einer „lustigen“ Nebenhandlung verordnet Doctor Franklin dem Führungsstab eine Diät.
Am Ende können wir froh sein, beim Griff in die Hose nicht vollends mit leeren Händen dazustehen und vergeben – mit viel gutem Willen! –

1,5 von 6 Penisse

Technoparty auf der Drasi Pride Parade

Der Gute Vir wird auf eine Mission geschickt, um das politische Ansehen seines MeisArbeitgebers zu verbessern. Und – so blöd das auch klingt: Es geht um ein gemeinsames Foto mit einem Techomagier

Aber warum das Ganze? Nun, um Londos Ansehen bei Hofe zu stärken. Der alte Imperator ist nämlich alles andere als stark und und vor allem alt. Lord Refa schmiedet mit Londo (der gerade auf dem Frisörstuhl sitzt) gemein(sam)e Pläne, um Imperator zu werden statt dem Imperator. Also ein Putschversuch unter der Trockenhaube, irgendwie ganz wie im echten Leben

Technomagier Eldric ist von dem Plan weniger begeistert und noch weniger davon, dass Londo selbst zu billigen Taschenspielertricks greift, um an das begehrte Foto zu gelangen. Ein Traum der ebenso schnell platzt wie das totaaaaaal unauffällig positionierte „versteckte“ Aufnahmegerät des Botschafters.

Am Ende gibts eine Entschuldigung von dem einen und eine Prophezeiung von dem anderen, bevor die Technomagier auf ein anderes Örtchen verschwinden.

In einer weiteren Nebenhandlung wird Ivanova zwischen Tür und O-Saft mit Muzeln (*wurgs*) zum Commander befördert. Weil Sheridan offenbar lieber in Ruhe in seinem Büro Saft trinken will, statt irgendwelche Arbeit zu erledigen, muss sich Susan um ein diplomatisches Problem kümmern. Aber kein Problem: Diplomatie ist Susans zweiter Vorname und was soll da schon schief gehen. Na dann: Hals und Beinbruch!

Bei den Drasi ist nämlich Wahlkampf. Und sie belassen es nicht – wie die Menschen – mit verbalen Schlammschlachten, sondern da fliegen schonmal die Fäuste und die Träger der gegnerischen Farbe in die Luftschleuse. Mann, da hat sich Ivanova ganz schön in eine Sackgasse manövriert, aber zum Glück hat Garibaldi gerade ganz schöne (berechtigte) Selbstzweifel Als aufringlicher Verkäufer findet er nicht nur Susan, sondern auch den Sinn seines Lebens wieder. Dieser lose Faden aus Staffel 1 wäre damit auch abgehakt. Nur unwesentlich langsamer, wie eine Lösung im Drasi-Konflikt gefunden wird.

Alles in allem eigentlich eine ziemlich belanglose Folge, aber un-glaub-lich schön gemacht. Mit netten Kamera-Einstellungen, Regie-Einfällen und vor allem jeder Menge Humor. Das läßt fast darüber wegsehen, dass dies hier der Ursprung der unsäglichen green-purple-memes in diversen Babylon 5 Gruppen ist.

Die Folge hinterläßt drei äußerst zufriedene Podcaster, die unisono

5 von 6 Centauripenissen

vergeben. Super!

Viel Rauch um Tim

Der Raucherbalkon hatte wieder mal zur „Night of the pods“ gerufen, die eigentlich eher ein „Nachmittag of the pods“ war. Und weil kurzfristig ein Sendefenster frei geworden war, sind wir todesmutig in die Bresche gesprungen. Wir, das sind in dem Fall Tim und Gregor.
Die Beiden haben ordentlich Astra getrunken und die Werbetrommel für den grauen Rat gerührt. Die Jungs sind nicht nur vom Alkohol angeheitert wieder vom Balkon geklettert und vergeben für die Aktion
6 von 6 Penissen

Weltraumkrätze am Bindeglied

Heute ist kein Tag wie jeder andere. Denn der komplette graue Rat ist mit Aufnahmen beschäftigt. Während das Team purpur sich den nächsten beiden Episoden widmet, hat sich Team Grün fest vorgenommen, nach einem bereits gescheiterten Anlauf, endlich Folge 2 der zweiten Staffel zu besprechen. Doch auch das klingt einfacher als gedacht. Nicht nur, dass unsere nackte Frauenbeauftragte Mary gerade in Köln weilt, sondern sie ist per Smartphone aus einem mehr oder weniger fremden Schlafzimmer zugeschaltet. Wir präsentieren deshalb den Untertitel der heutigen Sendung:

„Die nacke Frauenbeauftrage macht es mit dem Smartphone“

So. Jetzt wo wir Deine Aufmerksamkeit habe, wollen wir die gleich mal auf die heutige Folge lenken. Denn die hat Gutes und Schlechtes zu bieten.

Sheridan mag zwar super gut aussehen und immer ein strahlend weißes Lächeln auf seinen Lippen spazieren tragen, aber er hat auch ein ganz schönes Päckchen zu tragen:
„Jonny“ Sheridans Schwester Lizzy (die wir nie wieder sehen werden) meckert aber nicht nur über Sheridans Figur, sondern generell sehr viel und geht nicht nur dem guten Captain, sondern auch den Podcastern auf den Sack. Auch wenn die Sache mit dem einmal vergessenen Liebesschwur und der Liebe, die keine Entfernung kennt, den kleinen Romantiker Raphael schon ein bißchen anspricht, bleibt am Ende nur festzustellen:

Raphael:
„Das hätte man auch in einem Satz sagen können: Meine Frau ist tot, ich bin traurig!“

So quälen wir uns ein wenig durch diesen Teil der Folge, die quasi im Schnelldurchlauf dem Neuen ein bißchen mehr Tiefgang verleihen soll. Und den Wechsel an der Stationsspitze etwas sanfter gestalten. Michael Garibaldi kann sich jedenfalls mit einem „Sinclair ist weg. Juten Tach, ich bin der Neue!“ nicht so recht anfreunden.

Und auch Delenn ist erwacht. Und zwar nicht nur aus dem Koma, sondern glatt aus dem Kokon. Und wir stellen fest: Die Veränderung hat ihr gut getan.

G’Kar muss sich um unreine Haut keine Gedanken mehr machen, sondern sich eher die Frage stellen, wie er sie in ihrer Gesamtheit rettet. Denn er war lange Zeit im All unterwegs, ist nur knapp dem Angriff einer mysterösen Macht entwischt und etpuppt sich ebenfalls. Nämlich als ziemlich interessanter Charakter. Deshalb hat er eigentlich die besten Szenen in dieser Folge.

Am Ende sind die losen Fäden der ersten Staffel zumindest ein bißchen entwirrter. Was uns mehr oder weniger zufrieden zurückläßt. Wir greifen in die Hose und zücken

4 von 6 Penissen

Keine Hose – kein Problem

Es kommt uns vor, als sei es erst gestern gewesen, dass wir das erste Mal das alte Mikro vom Speicher genommen, den Staub weggepustet und uns mit diesem Internet verbunden haben, um zum allerersten Mal über diese obskure SciFi-Serie aus den 90gern zu reden.
Nein, eigentlich kommt es uns wie eine Ewigkeit vor. Wenn man sich einfach mal anguckt, was wir in der Zeit alles gemacht haben:

35 Episoden
über 38,5 Stunden Unterhaltung pur (Eine Episode im Schnitt 66 Minuten)
3 Live-Sendungen
unzählige Posts bei Twitter und Facebook
Die Erfindung des Penfs
Ein denkwürdiges Hörertreffen in Kassel
9 Patrone bei Patreon (ein dickes dickes Danke!)
Ein Spitzenteam
Und die den besten Hörer der Welt!

Es ist eigentlich unglaublich, dass wir all das in nur einem Jahr geschafft haben sollen. Ja, der graue Rat hatte (fast am gleichen Tag wie die Serie) Geburtstag.

Und weil wir (dank unserer Patrone!) im Januar noch unser mixlr-Paket gebucht haben, dass es uns ermöglicht, 3 Stunden am Stück live zu senden und weil wir noch ein paar Einspieler gefunden haben, die gesendet werden wollten und weil wir kurz vor der Sendung noch einen 4seitigen Hörerinnenbrief bekommen haben dachten wir: Warum eigentlich nicht den Geburtstag live feiern? Höchstens vielleicht, weil Sascha arbeitstechnisch in Berlin weilt. Aber, davon lassen wir uns nicht aufhalten und es entstand das mobile Hotel-Podcast-Studio

Wirklich großartig ist das Geburtstagsgeschenk, das uns Ralf zur Verfügung gestellt hat: Eine Original-Autogrammkarte von Bruce Boxleitner! (*hibbel*) Und Du kannst sie haben. Ja, genau: DU! Was Du dafür tun kannst, das hörst Du im Laufe dieses Castes. Aber Du solltest Dich beeilen, die Anmeldefrist ist geradezu unmöglich zu halten .)

Da wir in dieser Sendung auf unsere nackte Frauenbeauftragte leider verzichten mussten, bleiben uns dämliche Männerwitzchen nicht erspart. Glücklicherweise gingen sie niemals unter die Gürtellinie, was daran lag, dass keiner der Beteiligten Podcaster Gürtel trugt, geschweige denn eine Hose.

Mit diesen Bildern im Kopf entlassen wir Dich nun in das Live on Tape unserer Geburtstagsgala!

Captain Grinsebacke im Wechselbart der Gefühle

Die letzte Folge hat uns ja ganz schön geflashed zurückgelassen. „Alles ist anders“ klingen uns die Worte von Cmdr Nicht-Sheridan noch in unseren Ohren und unser sympathisch-phlegmatisches Holzgesicht soll schnell recht behalten, als es „Einen Flug nach Minbar bitte!“ sagen kann. Und wer weiß, wie schnell Sinclair googelt, weiß auch, dass DAS ganz schön lange dauern kann. Jetzt isser jedenfalls weg (weg!) und wir sind wieder allein allein.
Aber wir haben nicht viel Zeit, dem alten Commander hinterherzuweinen, denn – wie das bei begehrten Posten so ist – sein Nachfolger steht schon bereit. Und mein Gott, ist DAS mal ein strahlender Held!
Obwohl Sheridan so jugendhaft und unschuldig wirkt, hat er es gewaltig hinter den Ohren. Hat er doch im Krieg gegen die Minbari gute Mine zum bösen Spiel und tote Minbari zum explodierenden Schiff gemacht. Zwar nicht besonders ehrenhaft, aber effektiv. Was Sheridan trotz seiner ansprechenden Optik bei den Minbari nicht gern gesehen macht. Deswegen ist auch Lenier am Anfang etwas zurückhaltend, bevor es dann plötzlich aus ihm heraussprudelt, warum der Krieg so schnell zu Ende war, warum Sinclair eine Gedächtnislücke hat und warum Minbari-Seelen seit 2000 Jahren Körperchen-Wechsel-Dich mit den Menschen spielen. DAS kam überraschend
Jedenfalls sind da einige Minbari noch mächtig gewaltig sauer auf Sheridan. Und vor allem wegen der Tatsache, dass der plötzlich das Kommando über eine diplomatische Mission hat. Die abtrünnigen Minbari suchen ohnehin grade einen Grund zum ehrenhaften Sterben und hoffen, drei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. Tja, Pech nur, dass Sheridan nicht nur ausgesprochen gut aussieht, sondern im Gegensatz zu seinem Vorgänger extrem schnell schaltet und dann doch genau das macht, was Sinclair in so einer Situation gerne tut: Nichts.
Die Drecksarbeit übernimmt dann ein anderes Minbari-Schiff, wenn auch etwas widerstrebend. Am Ende ist also auf den ohnehin schon großen Scherbenhaufen noch ein bißchen Weltraumschrott dazu gekommen.

Sascha:
„Damit geht die erste Folge der 2. Staffel zu Ende und bringt tatsächlich
so gut wie keine Auflösung von Chrysalis.“
Mary:
„Das macht ja nichts, dafür haben wir jetzt Sheridan.“

Und da hat Mary verdammt nochmal Recht! Einfach mal so (aus inzwischen bekannten Gründen) den Hauptdarsteller auszuwechseln und den geplanten Handlungsbogen soweit zu dehnen, dass er nicht reißt, sondern im Gegenteil deutlich besser wird, als der ursprünglich geplante (und der war stellenweise schauderhaft) da heißt es: Hut ab!Wir halten ab jetzt jedenfalls unsere Hüte fest, denn obwohl nebenbei ein neuer Protagonist (oder zwei, wenn man den schleimigen Piloten mitzählt) eingeführt werden muss, schraubt die Serie kein bißchen an Tempo zurück. Im Gegenteil. Wir ahnen: Jetzt geht sie los die wilde Achterbahnfahrt.

Da wir den Meister der Penisse persönlich im Cast haben, greifen wir heute besonders gerne in die Hose und kommen auf eine Gesamtwertung von

4,5 von 6 Penissen

Superschwellige StaffelSchau

Der Graue Rat lud zur Staffel-End-Gala und die Babylon 5-Fans sind gekommen. In unserer Livesendung am 8. januar wollten wir zurückblicken auf die inzwischen fertig besprochenen Staffel 1. Dazu haben wir wiedermal weder Kosten (dank unserer Patrone können wir uns das mixlr-Plus-Paket gönnen) und Mühen (Die durchs Fenster vom ersten OG ins Erdgeschoss gezogenen Telefonkabel erinnerten an alte Modem-Zeiten) gescheut .
Ein Echo blieb dann dummerweise doch, dafür ging Gregor, dessen Rechner pünktlich nach dem Vorgespräch zum Sendestart die Hufe hochriss und nicht mehr zum Leben zu erwecken war. Doch dank toller technischer Tricks konnte er sich wenigstens kurzzeitig per Telefon dazuschalten.
Dank eines tollen Chats, vieler Einspieler und diverser Abschweife sind unterhaltsame knappe 2 Stunden zusammengekommen. Wir danken Euch für das ganze Feedback zu Staffel 1, freuen uns auf unseren ersten Castgeburtstag am 27. Januar (winkwink) und verweisen an dieser Stelle nochmal auf unsere Agenda 2017:

Erwähnt Babylon 5 und den grauen Rat in möglichst vielen Blogs, Artikeln und anderen Podcasts, go superschwellig! 🙂

Und bleibt uns treu für Staffel zweu..äh..zwei. Und jetzt viel Spaß mit dem ungeschnittenen Mitschnitt unserer Staffel-End-Gala