Konsolen-Uschi und die Alphamännchen mit Testosteronvergiftung

Da sind wir wieder. Nach einem spannenden Klippenhänger melden wir uns zurück, um den zweiten Teil von Angriff der Aliens zu besprechen.
Und wir steigen auch voll ein, mit dem Auftritt eines neuen Protagonisten. Oder ist er doch ein Antagonist? Jedenfalls spritzt das Testosteron nur so aus all seinen Poren

Unser Weltraumtrumpel ist auch schnell in schlechter gesellschaft, denn der Anführer der hinzugeflogenen Aliens („kommen her und wollen uns unsere Planeten wegnehmen!“) setzt auch lieber Pistolen auf diverse Brüste, als auf Diplomatie. Tja, lesen bildet! In diesem allerdings nur ein gewaltiges Ego. Und während drei sich streiten, schreiten drei andere zur Tat und klauen dem hochkompetenten Sicherheitschef seinen Gefangenen unter der Nase weg
Gut, man muss ihm das nachsehen. Er hat ja auch alle Hände voll zu tun.

Wir wissen nicht, ob Londo ein paar Getränke als Wegzehrung mit auf den Planeten genommen hat. Auf jeden Fall hat er einen lebensmüden Minbari, einen totkranken Alien und eine ständig bekiffte Botschafterin dabei. Was kann da schon schiefgehen?
Am Ende landet der Minbari in der Maschine und geht viertuell auf Sternenreise, nicht ohne vorher die Aliens noch ganz praktisch die Schnittmenge an ihrem Raumschiff zu erklären. Was hören die auch nicht auf seine Warnung, den Planeten zu betreten?
Da war doch noch was….. Achja: Diese merkwürdige Mars-Nebenhandlung. Garibaldi kann nämlich endlich Kontakt zur Liebe seines Lebens herstellen, die perfekt geschminkt in einer billigen Krankenhaus-Kulisse herumliegt
Dumm nur: Michael kommt (wie so oft) zu spät: Lice hat ihr Herz an Franz verloren

Sascha: „Im Original sagt sie Fraaance, was noch viel Schlimmer ist. Ich finde so ein schönes FRANZ hat doch was. Fraaance….klingt wie Frankreich. Und wer will wie Frankreich klingen?“
Gregor: „Niemand will das, nicht mal die Franzosen wollen das!“
(..)
Gregor: „In Deutsch ist das so herrlich: Ich bin mit Franz zusammen! Und ich habe auch ein Kind von ihm!“
Sascha: „Es heißt ADOLF!“
Gregor: „Der kleine Adolf…ich glaube, der wird mal ein ganz großer!“

Insgesamt gibt es viele kleine Ungereimtheiten und Anzeischen billiger Schreibe. Auf der anderen Seite tolle Momente und Dialoge und vor allem eine ziemlich unterhaltsame Folge. Und so gibt er „Eingriff der Aliens“ eine satte Wertung von

4 von 6 Penissen

Der alte Minbari und das Meer

Technische Unwägbarkeiten (oder ein zu billig gekaufter Rechner?) verhindern, dass der graue Rat in der üblichen Kostellation des närrischen Dreigestirns an die Mikrophone tritt, aber dank Saschas gespaltener Persönlichkeit und eines bereitliegenden Teppichmessers für gelegentliche Nebengeräusche fällt Raphaels Abwesenheit nur unwesentlich ins Gewicht, zumal wir uns eine gewichtige Folge vorgenommen haben. Nämllich die erste Doppelfolge der Serie. Die wie so oft damit beginnt, dass ein alter Zausel auf die Station kommt.
Der moppelige Minbari entpuppt sich als lallender Lehrmeister der drolligen Delenn. Bevor er große Maschinen bedienen kann, schwingt der gute Draal erstmal große Reden, wie sinnlos sein Leben geworden ist und dass er eigentlich lieber HolzfällerSeefahrer geworden wäre. Immerhin schafft es Londo, die beiden Minbari mit einem Kinderlied und einem kleinen – garantiert Alkoholfreiem – Coktail aufzumuntern. Und wenn das nicht klappt, holt Delenn einfach mal das richtig gute Zeug raus.
Londo hat inzwischen schon an der nächsten Bar ein Opfer erspäht, das ihm zu einem Gratisdrink verhelfen könnte.
Mit einem kleinen Schwank aus seiner Jugend und einem angedrohten Küsschen, kann Londo erst Garibaldis Laune und dann selbst einen heben.
Der „gute“ Sicherheitschef ist etwas niedergeschlagen, weil seine Verflosse eventuell zu den Verblichenen gehören könnte, denn „Mars macht mobil“ (den Gag haben wir uns im Podcast tatsächlich verkniffen) und niemand weiß, ob Lis nicht längst in den roten Mars-Sand gebissen hat. Und alle Versuche, Kontakt mit dem roten Planeten aufzunehmen enden für Garibaldi in hochroten Köpfen. In seiner Verzweiflung lauert er Talia mal ausnahmsweise nicht im Aufzug auf, sondern nimmt sie mit in eine Bar. Jedenfalls kann er Talia bequasseln, dass sie versucht, über die superdupergeheime PSI-Corps-Basis auf dem Mars (woher auch immer sie davon weiß) Kontakt zu seiner alten Schnitte aufzunehmen.
„Moment mal!“ Werdet Ihr jetzt rufen, „das kann doch unmöglich die Haupthandlung dieser Doppelfolge sein! Denn da kommt nur bedingt ein Angriff (auf dem Mars) und/oder ein Alien (Draal) drin vor!“
Geduld, junger Padawan, dazu kommen wir jetzt. Denn Epsilon 3, bisher so tot geglaubt, wie das Zentrum für logisches Denken im Hirn eines durchschnittlichen CSU-Politikers, erwacht (leider im Gegensatz zum Zentrum für logisches Denken im Hirn eines durchschnittlichen CSU-Politikers) wieder zum Leben.
Man entschließt sich also, ein Forschundteam auf den Planeten zu schicken, was zwar keine neuen Erkentnisse mitbringt, aber von Raketen(!) beschossen wird. Der Forschungsleiter ist ein wenig taub auf den Ohren, was Befehle betrifft und hängt etwas zu lange in der Atmospähre herum, was ihm dann doch ein paar neue Erkentisse bringt aber auch einen gewaltigen Anschiss von Ivanova
Diese beschließt daraufhin, mit Sinclair den Erstkontakt zu wagen und findet dort……den TOD! *donner* was, Regie? Achso, entschuldgigung, ich meinte einen Toten! *etwaskleinererDonner*
Dank eines genialen Tricks des Commandanten, der sich an seine Steinzeit-Ausbildung erinnert (dort hatte er auch den VHS-Kurs in Schlauspielerei belegt) gucken die beiden aber ganz schön in die Röhre
Am Ende finden sie dann den Hüter des Planeten, der sich bei ihnen ein wenig über Kreuzschmerzen beklagt. Und dezent andeutet, dass eventuell das Ende des Planeten, der Station und damit der gesamten Menschheit gekommen sein könnte.

Hier könnte die Folge zu Ende sein, aber man entschied sich für einen deutlich unspannenderen Cliffhänger. Und deshalb haben wir das auch einfach mal getan. Ursprünglich war der Plan, die Folge im Stück zu besprechen, spontan haben wir uns für eine Zweiteilung entschieden. Wertung und weitere Erkentnisse folgen in Teil II

Waschbärenhunger kurz vor Ladenschluss

Wir waren in Kassel und haben uns da mit Euch getroffen. Also mit einem winzigen (aber lustigen) Teil von Euch. In einer zugigen Bahnhofshalle ohne Bier und ohne Plan. Es war echt toll, ein paar bekannte Gesichter zu sehen und neue kennen zu lernen. Am Ende ist das Hörertreffen nämlich ziemlich lustig geworden, das stundenlange herumirren durch Kassler Gässchen und Straßen auf der Suche nach etwas zu Essen und zu trinken hat schon nicht wenig zusammengeschweisst. Das ist wörtlich zu nehmen, denn für Flachlandreporter ist Kassel Bergland….

Sascha, der alte Radiohase, hat zwar komplett vergessen, Fotos vom Treffen zu machen, konnte aber der Versuchung nicht widerstehen und musste natürlich hin und wieder sein Mikrophon zücken. Entstanden ist die erste grauer Rat unterwegs-Sendung.

Und obwohl der Anlass der Reise nach Kassel ja eigentlich eine Doctor Who Convention war, hat sich auf dieser doch die ein oder andere Gelegenheit erben, mit ein paar Beteiligten über Babylon 5 zu reden.
Besonders beeindruckt waren wir von John Ridgeway, der mit seinen 74 Jahren im Akkord für die Con-Besucher zum Stift griff und ein Bild nach dem anderen zeichnete. Der gute John hat nämlich nicht nur Doctor Who Comics gezeichnet, sondern auch 5 Bände für Babylon 5. Und – wie er uns im Interview erzählt hat – hat er die Technik der 90ger voll ausgereizt und ein frei drehbares Modell der Station im (damals noch sehr langsamen und speicherarmen) Computer gerendert, um Babylon 5 in jedem Winkel zeichnen zu können.
Ein super interessanter und freundlicher Mann, der Mary für den whocast ein noch viel längeres Interview gegeben hat, das iiiirgendwann auch mal in unserem Partnercast erscheinen wird. Vielleicht sogar noch vor der Timelash III 🙂
So. genug gelesen. Jetzt kommt mit auf eine Audioreise durch diverse Kassler Lokalitäten. Viel Spaß!

Frauen frisch frisiert – Telepathischer TussenTerror

Im grauen Rat herrscht eine geradezu – Achtung! – Babylonische Sprachverwirrung, denn ein zweiter Sascha mischt die Runde auf.
Das sorgt für kurzzeitige Konfusion bei unserer nackten Frauenbeaufragten, die dann aber ihrem Ruf alle Ehre macht und die Damenwelt auf B5 ganz kritisch unter die Lupe nimmt. Besonders Susan und ihre von Szene zu Szene wechselnde Haarpracht haben uns die Augen verdreht.
Langer Subplot kurzer Unsinn: Susan möchte nicht, dass das Psicorps ein telepathisch begabtes Mädel in die Finger bekommt, Talia lobt dagegen die Corps-Benefits wie modische Handschuhe, Spaziergänge in anderleuts Gedanken und Getränkeflatrate. Schnell stellt sich allerdings heraus: Die gute wiehießsienoch hat eher Interesse an Geschmeide und schicken Klamotten. WER ihr die kauft ist ihr eigentlich egal. Und da wir alle wissen, wer auf der Station die fetzigsten Fummel trägt, entscheidet sich die Telepathentrulla am Ende für einen Tripp nach Minbar. Und wir sind alle froh, dass wir das nervige Gör nie wieder sehen.
Aber das war ja eigentlich nur die B-Handlung, die aber zufälligerweise zur Auflösung der A-Handlung beiträgt so zufällig, wie ständig die gerade benötigten Protagonisten genau um die Ecke kommen, an denen die Autorin sie braucht, um die Handlung voranzubringen. Da haben wir von der guten DC Fontana schon deulich besseres gelesen und sogar gesehen. Die Haupthandlung ist nämlich auch schnell erklärt: Berühmter Minbari-Mufti ist tot und soll auf Wunsch der Kriegerkaste auf B5 aufgebahrt werden, sehr zum Mißfallen von Sinclair, der gegen den Typen an der Front gekämpft hat und Delenn, die den Typen gekannt und hat und weiß, dass er sich eine ruhige Beerdigung gewünscht hat. Bei der Leichenschau gucken alle dumm aus der Wäsche, denn der Leichnam ist weg (weg! Und ich bin wieder allein, allein!)
Überraschenderweise laufen Garibaldis Ermittlungen ins Leere, bis durch Zufall (ich schaue in Ihre Richtung, Frau Fontana!) die Telepathin aus der B-Handlung Delenn als die Schuldige entlarvt. Die hat den Minbari nämlich inzwischen (wie auch immer) unbemerkt(!) einäschern(!) lassen und will die Urne jetzt von der Station schmuggeln.
Am Ende wird noch mal schnell der Deus ex GrauRat (kein Witz, das ist wirklich so!) herausgekramt und die Tatsache, dass Delenn beinahe einen intergalaktischen Krieg verursacht hätte, obwohl sie von Anfang an ihre Macht-Karte hätte ausspielen können, nonchalant unter den Stehtisch von Sinclair gekehrt, wo ein hysterischer Händedruck das Verständnis zwischen Menschen und Minbari….ach weißt Du was, mir reichts. Kommen wir zur Wertung:
Die fällt ausgesprochen unterschiedlich aus. Zwar müssen wir alle anerkennen, dass die Folge ein bißchen was an Hintergrund über die Minbari und auch das Verhältnis (*zwinkerzwinker*) zwischen Susan und Talia nach vorn gebracht hat. Aber alles in allem war das mit der berühmten medizinischen Plexiklastange von Dr Kyle und in einer sowas von faulen Schreibe, dass wir sagen müssen: Frau Fontana, bleiben Sie bitte im Star Trek Universum, aber lassen Sie unsere Serie in Ruhe!
Diese Aussage würden 2 von 3 Podcaster unterschreiben und nur dank Saschas (also der neue Sascha!) astronomisch hohen Wertung fährt diese Folge
3 von 6 Penissen
ein. Danke, Merkel!

Ein Nazi springt im Dreieck

Haten wir eigentlich schon eine Folge, in der zwei zwielichte Typen auf die Station kommen und sich als Weltraum-Nazis entpuppen? Nein, wir hatten nicht eine Folge, wir hatten schon mehrere! Und so reihen sich unsere Antagonisten der Woche nahtlos ein.
Die geben sich zwar als harmlosse Waffenhändler aus, aber nachdem sie 2 Tage lang total offensichtlich Fragen über den Kommandostab gestellt haben, merkt Garibaldi sofort, dass das etwas im Busch ist.
Die Zwielichtigen Zivilisten stellen sich bald als nicht minder mißratene Militärs heraus und Garibaldi ein. Als zwar als willfähigen Gehilfen, der allerdings weder willens noch fähig ist. Aber das steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls stellt sich bald heraus: Narbenfresse will Commander werden anstelle des Commanders und dabei räumt er seine Konkurrenten notfalls mit seinem telaptischen WauWau aus dem Weg. Was Ivanova gewisse Alpträume bereitet:
Wer schlecht träumt, kann gut trinken und deshalb verbringt Susan den Rest der Folge in der Bar und kloppt sich einen Drink nach den anderen in- und einen tölpelhaften Verehrer nach dem anderen auf den Kopp.
Sinclair hat sich inzwischen einen Kopp gemacht, welches Schlupfloch er diesmal ausnutzen kann, um sich dem Vorwurf zu entziehen, er würde ständig irgendwelche Schlupflöcher ausnutzen und bereitet sich auf den großen Starr-Contest mit Hackfresse Hitler vor.
Durch geschickte Manipluation des einen und Provokation des anderen kann unser Commander NichtSheridan den Tag und seinen Allerwertesten retten. Ente gut, alles blut.
Die Folge ist ein Zwittewesen aus guten Dialogen, Interessanter Kameraführung und coolen Onelinern auf der einen Seite und auf der anderen mit plumpen Anspielungen, extrem schlechtem Schauspiel und offensichtlich zwischen Garage und Pausenraum hingerotzdem Drehbuch.
Trotzdem haben wir schon Schlechteres gesehen und vergeben
2,5 von 6 Penissen

Erleuchtung durch tödlichen Schulterschuss

Heute haben wir einen Gast an Bord. Der gute Ralf hat sich bereit erklärt (oder wurde bereit erklärt) mit uns eine Folge zu besprechen. Jedenfalls geht es heute (welch Überraschung bei dem Episodentitel) um die Schale der Schalen, den Pokal der Pokale, den Rächer mit dem Becher….den *lufthol* heiligen Gral *donner*.
Nagut, eigentlich gehts um den irren Typen, der bei einem Unfall nicht nur Frau und Kind verloren hat sondern offenbar auch ein paar seiner grauen Zellen und deshalb erst als Praktikant eines Ein-Mann-Ordens anfing um dann irgendwann dessen Chef zu werden und das Ruder – oder besser den billigen Plastestock – in die Hand zu nehmen.
Jedenfalls hat unser Suchender eine Bestechende Logik: Weil er nämlich den Gral auf der Erde nicht finden konnte, schließt er messerscharf, dass er wohl im Weltraum sein muss. Leider findet unser Reisender nur den Tod. Durch einen absolut tödlichen Schulterschuss. Der aber noch genug Zeit lässt, den Staffelstab (höhö) an den nächsten weiterzugeben: Der gute Tomas Jinxo hat nämlich schon sein eigenes Päckchen zu tragen: Ist er doch daran Schuld, dass alle vorherigen Babylon Stationen kaputt oder verloren gegangen sind. Das denkt er jedenfalls und lungert deshalb weiter auf der 5. Station herum. Was ihm ein bißchen Ärger mit einem Unterweltboß einbringt. Der wiederum Ärger mit einem Richter hat. Und diesen mithilfe eines Vorlonenpenisses lösen möchte.
Alles in allen eine sehr unausgewogene Folge, die mal zwischen albern, gruselnd und peinlich hin- und herpendelt.
Wir selbst hatten die Folge deutlich schlechter in Erinnerung, als sie tatsächlich ist. David Warner ist ein wenig verschenkt und schauspielert auf viertel Leistung. Dafür gibts einige lustige Momente, wie die Gerichtsverhandlung oder Slapstick-Einlagen des guten Londo.
Alles in allem gibts dafür von uns:
2 von 6 Penisse

Tarzan, Kosh und Klößchen

Wir haben uns wieder in der heimlichen Hauptstadt des grauen Rates zusammengefunden, um ein paar Dinge zu besprechen, die noch offen auf dem Tableau lagen.
Was wird Mary zum Hörertreffen tragen?
Kann man eigentlich noch Teil des grauen Rates werden?
Warum hakt es bei der Penf-Lieferung
Wie können wir Euch schamlos noch mehr Geld aus der Tasche ziehen?
Ausserdem Hörerpost und aus der Hüfte geschossene Crossover-Fanfiction.

Der semitische Samowar und der Ring der lethalen Langeweile

Beginnen wir die Episode mit einem Witz: „Ein Rabbi und ein Boxer kommen auf eine Raumstation – nix passiert“
Das fasst die Episode erschreckend gut zusammen.
Beginnen wir mit der B-Handlung, die der Folge den Namen gegeben hat. Kurz: Garibaldi demonstriert hier wieder gelebte Inkontinmpetenz und – sehr zur Enttäuschung der auf Beförderung durch Vorgesetzenmord hoffenden Security – wird durch seinen alten Kumpel in letzter Sekunde gerettet. Aufritt Walker Smith. Gemeinsam walken sie erstmal in den Burgerladen. Doch ein voller Bauch trainiert nicht gerne, und die Aliens nicht gerne mit Menschen. Deswegen lassen sie Walker auch nicht bei ihrem Kampfsport mitspielen. Der geht zwar angeblich bis auf Leben und Tod, ist aber inzeniert wie Ringelpietz mit Anfassen im örtlichen Lampenladen.
Am Ende darf Walker dank eines total offensichtlichen Schlupfloches doch noch rin in den Ring und natürlich raus als Ring-King. Mit ordentlich plingpling. Wattn Ding.
Kommen wir nun zur anderen Nebenhandlung: Ein wandelndes Klischee kommt vorbei: Robbie…äh Rabbi Koslow hat die letzten 20 Jahre hinter dem Mond verbracht und läuft nun mit großen Rehaugen über die Station, findet alles total spacy aber auch irgendwie nicht kosher. Einzelheiten zu diesem peinlichen Handlungsstrang ersparen wir Euch an dieser Stelle. Soviel sei gesagt: Er endet in einer noch viel peinlicheren (und unglaublich schlecht gespielten) Trauerszene. Angesichts dieser Kombination zweier klischeebehafteten, abgeschmackten und schlecht inszenierten Nebenhandlungen fällt es schwer etwas Positives zu finden. Allerhöchstens die teilweise echt guten Alienmasken.
Das erste Mal in der Geschichte dieses Podcastes vergeben wir heute

0,5 von 6 Penissen

Und womit? Mit Recht!

Dein Auge hat nen Schatten

Besuch kommt auf die Station. Hoher Besuch. Irgendein Centauri-Knacker mit Ambitionen auf den Thron und einer hellseherischen Schwiegermutter. Die hält er zwar ein bißchen für Meschugge, aber hey, sie hat die Reise nach B5 bezahlt, da nimmt der Lord auch mal seltsames Gemurmel über irgendwelche tödlichen Schatten in Kauf. Und alles nur wegen einem Ei. Oder so ähnlich. Das magische Auge kann jedenfalls die Centauri-Republik (die merkwürdigerweise einen Imperator hat) entweder zu neuem Glanz bringen oder in ihren Grundfesten erschüttern. Je nach EierAugenträger. Blöd nur für unseren Gast-Intriganten: Die angeheuerten Space-Piraten machen aus der vorgetäuschten Entführung schnell mal eine echte.
Das klingt jetzt wie eine Story der Woche, wie wir sie bis jetzt so oft gesehen haben, aber diese Episode steht für einen Wendepunkt in der Staffel, denn ab hier rufen die Podcaster das erste mal berechtigt: „Aaaaaaaaarcccc“ – der Handlungsbogen (für den wir die Serie so lieben) beginnt.
Ein geheimnisvoller Fremder (zumindest für Erstseher Alex) schlawenzelt nämllich um diverse Botschafter herum, um auszuloten, wie er ihnen behilflich sein könnte. Gut, bei Delenn sorgt sein Erscheinen für optischen Kopfschmerz, Kosh springt bei seinem Anblick aus dem Anzug.
Wir vergeben unisono

5 von 6 Centauripenissen

Die Scharfe Nacht auf Babylon 5 (3/3)

Die Batterien neigen sich dem Ende entgegen und damit auch unsere Livesendung. Hier die Aufzeichnung von Teil 3.
Worüber wir geredet haben, haben wir schon vergessen.