Die Scharfe Nacht auf Babylon 5 (2/3)

Und weiter geht es mit der Aufzeichnung unserer Livesendung.

Themen der zweiten Stunde (unter anderem)

Ihr findet uns am 15. + 16. Oktober auf der Timelash
Was soll Mary zur Timelash anziehen?

Die Scharfe Nacht auf Babylon 5 (1/3)

Dass wir gerne unseren Senf zu diversen Themen dazu geben, solltet Ihr ja schon mitbekommen haben. Und dass wir generell ziemlich scharfe Typen sind, sowieso.
Also haben wir beides einfach mal kombiniert. Wie präsentieren: PENF – der Senf zum Cast
Den gibt es bis Ende August in 9 verschiedenen Sorten in unserem shop.
Da am 7. August der internationale Tag des Senfes gefeiert wird, haben wir diesen Tag zum Anlaß genommen, Euch live von diesem tollen Angebot (und noch viel mehr) zu berichten. Wie sich das gehört inklusive Chat und Call-In.
Ein scharfer Spaß in drei Teilen.

Flower Power, Pfusch am Bau – da macht der Alberto blau

So versöhnlich die drei Caster heute versammelt sind, bahnt sich auf der Station doch doppelter Ärger an. G’Kar und Londo streiten sich nämlich um eine Blume. Klingt komisch, ist aber so. Während der eine sich daran körperlich berauschen will, braucht es der andere für sein Seelenheil. Doch unser geliebter Commander Nicht-Sheridan hat schon genug um den Kopf. Nach Pfusch am Bau versagt nämlich erst das Frachtdeck seinen Dienst und anschließend die Frachtarbeiter. Während die einen also laut „illegaler Streik“ rufend und werkzeugschwingend durch die Station schnaufen, schwingt die Erdregierung die schärfste Keule, die sie hat: Den schicken Flick mit dem starren Blick. Der Sonderbeauftragte, dessen Namen uns schon entfallen ist, hat – rein dientstlich – ein Auge auf die Gewerkschaftsführerin geworfen (deren Name uns ebenfalls schon entfallen ist), ein wachsames, versteht sich.
Im Endeffekt kann Sinclair mit einem geschickten Trick ein paar Mittel locker machen, um die Dockarbeiter besser zu bezahlen und sich mächtige Feinde zu machen!. Und auch die Handlung um die Drogenblume löst sich am Ende – im wahrsten Sinne – in Rauch auf.
Es sind viele kleine Kleinigkeiten, die diese Folge über den Durchschnitt heben: Zum Beispiel die Tatsache, dass man auch in der Zukunft noch ausgebeutete Arbeiter den Pfusch am Bau ausbessern müssen, natürlich ohne zusätzliche Bezahlung. Die Nebenhandlung mit der Blume ist auch einfach nur ein großer Spaß.
und so erreicht die Folge 4 von 6 Penissen

Noch ein Hinweis:
Am 7. August laden wir zur scharfen Nacht auf Babylon 5:

Wann: 7.8.2016 ab 21h

Wo: Auf unserer mixlr-Seite

Du kannst uns Einspieler schicken, unser Gestotter im Chat kommentieren und Dich sogar live ins „Studio“ schalten unter 0355-5478257

Nackt auf dem Raucherbalkon

Was macht ein Podcaster nachts um vier?

Manche jedenfalls alles andere als schlafen. Der Raucherbalkon hat zur „Night of the pods“ gerufen und wir sind diesem Ruf gefolgt. Naja, jedenfalls teilweise. Raphael und Mary haben diese Aufgabe übernommen
Und auch wenn man auf dem Raucherbalkon mit der Mission, Babylon 5 zu promoten, offene Türen einrennt (Der gute Klaus ist durch uns zur Serie gestoßen) lassen die beiden nichts unversucht, die Serie und den Podcast in den schillernsten Farben zu schildern und sich den knallharten Nachfragen der noch wachen Zuhörern zu stellen.
Es lohnt sich auf jeden Fall, die komplette lange Nacht der Podcasts nachzuhören. Zu finden auf dem Raucherbalkon:

http://raucherbalkon.wordpress.com

Und nun haltet Euren Kindern die Ohren zu, wenn über nackte Frauenbeauftragte, Penisse und allerlei schlüpfriges Zeuch gesprochen wird.
Wir geben dem Raucherbalkon für diese Idee und Umsetzung auf jeden Fall

6/6 Penissen

Männer, die auf Eier starren

Auf der Krankenstation findet sich nämlich ein sterbenskrankes Kind wieder. Und wer auch nur ein bißchen Erfahrung mit Film und TV-Serien hat weiß: Das ist immer ein Garant für Spaß und gute Laune. Das weiß auch Doctor Franklin und deshalb darf das kleine Blag ein bißchen mit seinen Eiern spielen.
Die Eltern des kleinen Unsympathen sind allerdings nicht erst gestern aus dem Ei geschlüpft und ahnen schnell, dass der gute Doctor den kleinen aufschlagenschneiden will, was sie aus religösen Gründen ablehnen. Weil Ärzte allerdings mindestens Halbgötter in Weiß (oder besser: Hellblau) sind, verwettet Franklin ein Steak darauf, dass er schneller den Jungen schneller unterm Messer hat als selbiges Steak.Am Ende greift erst Franklin zum Skalpell, um den Jungen aufzuschlitzen und anschließend tun seine Eltern das Gleiche. Tja, Große Klappe zu, Patient tot.
Statt philosophischer oder gar ethische Diskussionen gibt es trotz zahlreicher Eier ein Hungergefühl. Nach weniger Magen- und Hirnbeleidigendem Inhalt.
Mit Mühe und Not vergeben die Caster 1,5 von 6 Centauripenissen

Darauf ein Schluck Currywurst!

Bevor es mit den anderen Ratsmitgliedern – nicht in den Ratskeller – aber in ein anderes sehr empfehlenswertes Düsseldorfer Restaurant geht, haben sich Raphael und Sascha zwei Mikros gepackt und arbeiten die angefallene Hörerpost ab. Ganz besonders freuen wir uns, wieder von Michael Erdmann zu hören (und das ist wörtlich zu nehmen), der offenbar ganz zufrieden mit seinem Auftritt bei uns im Cast ist.
Zufrieden ist nicht das Wort der Wahl, wenn es um die Getränkeversorgung im Verlauf des Castes geht. Raphael hat nämlich weder Kosten noch Mühen geschäumt und jenen Currywurst-Energydrink besorgt, der schön öfter in unserer Sendung angesprochen wurde. Das Resultat ist, sagen wir, ernüchternd und wir haben 3 Tage und vieeeel Guinnes gebraucht, um den üblen Nachgeschmack von unseren Gaumen zu spülen. Trotzdem – oder vielleicht deswegen – waren wir extrem gut gelaunt und schweifen deshalb das ein- oder andere Mal auch ein wenig ab. In einer Sendung, in der Klaus Backhaus einen Auftritt hat, werden natürlich auch jede Menge andere Podcasts geplugged (wie der Fachmann sagt) und noch viel schamloser machen wir Werbung für unsere anderen Projekte abseits des Rates.

Ein Mengele mit Mängelchen

Nach SpacePEGIDA, Space-Nazis und NOCH mehr Space-Nazis kommt heute zur Abwechslung mal ein Space-Mengele vorbei, oder – um Raphael zu zitieren – „Eher ein Space-Mengelchen“. Die titelgebende Todesbringerin hat in der Vergangenheit ihrem Namen alle Ehre gemacht, sich aber das falsche Opfer ausgesucht. Denn wer am opa von Na`Toth herumexperimentiert, der muss sich nicht wundern, bei der Ankunft auf der Station die Rechnung präsentiert zu bekommen. In Form von Faustschlägen. Dabei hat sie doch eine Wunderdroge im Gepäck, die ewiges Leben verspricht. Einziger Pferdefuß: Die geheime Zutat des Elexiers ist der Tod. Und so sch(l)ießt sich der Kreis, als ein unfreiwilliges Experiment am Ende beweist: Auch das beste Antiagathikum hilft nicht gegen Blasterschüsse aus einem Vorlonen-Kampfschiff.
Ein Potpourri aus Spaß, Völkerkmord und Langeweile, das bei den drei Castern sehr unterschiedlich ankommt. Apropos ankommt: Raphael kommt – mit Entschuldigung – etwas später zu Aufnahme dazu, aber kann es sich nicht verkneifen, Sascha und Tim den ein oder anderen Kommentar in den Chat zu knallen. Dann ist er aber auch rechtzeitig zu hören, um seine Penisse in den Ring zu werfen. Er hätte sich lieber noch etwas mehr Völkermord gewünscht und hält – genau wie Tim – die Episode für leicht unterdurchschnittlich. Sascha freut sich dagegen über bunte Raumschiffe, große Kanonen und nicht ganz so klischeehafte Spacenazis und reißt die Gesamtwertung etwas nach oben. So erhält die Folge 3,5 von 6 Centauripenissen.

Der virtuelle Cyber-Sinclair und der geheimnisvolle Minbari-Nazi im Schrank

Raphael hat es geschafft, diese Folge in nur einem Satz zusammenzufassen:

„Kulissenhafte, schwarz beleuchtete Kulissen, in denen irgendwelche schlechten Schauspieler irgendwelche sinnlosen Sätze runterrattern“

Das ist so Theaterhaft, das muss Kunst sein. So vermutlich der Schluß vieler Zusschauer, anders können sich die Ratsmitglieder die fast schon abartig gute Bewertung der Folge ausserhalb dieses Podcastes nicht erklären.
Um vorweg zu greifen: Bei uns kommt die Episode deutlich schlechter weg. Was daran liegt, dass uns bei der Besprechung 2/3 des Inhalt schon wieder entfallen sind.
Bezeichnend: Während sich alle 3 CasterInnen für gewöhnlich 2 Din-A4-Seiten voll Notizen machen, beschränkt sich das bei dieser Folge auf ein halbes Blatt. Wobei Mary sogar noch ein bißchen geschummelt und gezeichnet hat.
DAS sagt eigentlich schon alles über unsere Meinung zur Folge aus, die ja landauf landab Höchstnoten eingefahren hat, was wir absolut nicht nachvollziehen können.
Man könnte es Galgenhumor nennen. Und so erreicht die Folge mit Ach und Krach, gerade so eben, weil wir uns bei der Besprechung dann doch noch amüsiert haben, aus Mitleid

1/6 Centauripenisse

Und zum Schluß noch ein zusammenfassendes Zitat von Raphael:

„Da versagt für mich Drehbuch und Regie und schauspielerisches Talent auf einmal“

Wir sind deshalb wirklich daran interessiert, DEINE Meinung zu dieser Folge zu erfahren. Haben wir etwas nicht verstanden? Oder hat – wie wir vermuten – JMS persönlich die Wertungen nach oben getrieben?

Ein Mädelsabend mit Folgen

Ein Glück! Unsere Suche nach einer Frauenbeauftragten war erfolgreich! Mary wird ab sofort unser Team vertärken und hat auch gleich ihren ersten Einsatz. Und wir sind froh über eine weibliche Sicht der Dinge und noch froher, dass diese sich in weiten Teilen mit der unsrigen deckt.
Denn in dieser Folge wird es – anders als es Titel vielleicht vermuten läßt – romantisch. „Schleimbacke“ ist ein Verflossener der guten Susan und steht plötzlich wieder vor selbiger. Und greift tiiiiiieeeeef in die Trickkiste, um seine Angebetete um den Finger zu wickeln. Ha! Aber das ist nur die Nebenhandlung. Denn nach einem Mädelsabend mit Pyjamas, alkohlfreien Mixgetränken und pseudophilosophischen Hipstergesprächen gehen bei einer guten alten Freundin von Delenn schnell die Lichter aus. Dummerweise nicht metaphorisch gesehen, sondern im ansonsten hell iluminierten Flur des Botschaftersektors. Eine Gruppe Erdpartisanen drücken ihr dabei ungefragt nicht nur ihre Meinung, sondern auch ein Brandeisen auf.
Um herauszufinden, wer hinter den zahlreichen Anschlägen auf Ausserirdische steckt – von denen wir zwar viel erzählt bekommen, aber kaum etwas sehen – schmiedet Garibaldi einen raffinierten Plan. Obwohl….Eigentlich ist es nur Schleimbackes Eitelkeit zu verdanken, dass unser cleverer Sicherheitschef mehr oder weniger zufällig entdeckt, dass jener der Obernazi ist. Den raffinierten Plan hat nämlich Sinclair. Wir wissen ja bereits aus vergangenen Folgen, dass er nicht nur Kampfpilot, Zweikämpfer UND Kommandant ist. Nein! Supersinclair ist in seiner freizeit nämlich auch noch ein begnadeter Schauspieler! (*hust*) Und so schafft er es durch plakatives Raushauen von Nazisprüchen das Vertrauen des Oberschurken zu gewinnen. Nach einem kleinen Schaulaufen durch die Station werden Oberschleimnazi Malcom und seine Schergen gen Erde verfrachtet und wir machen drei Hakenkreuze, dass dieser Teil der Handlung endlich vorbei ist.

Soweit zum unangenehmen Teil der Folge, der – uns völlig unverständlich – irgendwie der Haupthandlungsstrang geworden ist. Gefällt uns doch die eigentliche Nebenhandlung deutschlich besser: Londos kleine Eheberatung – inklusive Tanzsschule. Der erklärt einem naiven Centauripärchen nämlich, dass eine Ehe nichts, aber auch gar nichts, mit Liebe zu tun hat (eine Aussage, von der wir uns an dieser Stelle deutlich distanzieren wollen!) und der Status über alles geht – um nach einem Selbstgespräch über zu enge Schuhe seine Meinung komplett über den Haufen zu werfen und sich als Kuppler zu betätigen. Ein Handlungsstrang, bei denen beide unserer Herzen vor Freude springen. Selbst nach aussen hart gesotten wirkende Podcaster entpuppen sich dabei als kleine Romantiker.

Aber auch das kann die Folge nicht retten und so fährt sie schlaffe 2,5 von 6 Centauripenisse ein:

2,5 von 6 Penissen