Willkommen beim Grauen Rat - DEM deutschsprachigen Babylon 5 Podcast

Hier die neusten Episoden:

Der aufgeputschte Franklin und das Gagfeuerwerk auf der Kommandobrücke

Ganz wie im richtigen Leben laufen auch im Babylon 5 Universum gerade die Sondierungsgespräche.
Sheridan plagt sich mit der Frachtpilotengewerkschaft herum, die mehr Geld will, weil alle Schiffe streng nach Formular A39, wie es im Rundschreiben B65 festgelegt wurde, nach Waffen zu durchsuchen sind. Was zu der „lustigen“ Rahmen(ver)handlung führt, die eigentlich absolut keine Auswirkungen auf die Serie hat.
Apropos belanglose Rahmenhandlung: Es wird nämlich noch mehr sondiert. Eine Sonde schaut nämlich verbei und verspricht verspricht unendlichen Reichtum, die Heilung sämtlicher Krankheiten und ein kostenloses Netflix-Abo, wenn man denn eine gewisse Anzahl an Fragen richtig und rechtzeitig beantwortet. Freundlicherweise gibts unbegrenzt Publikums- und Telefonjoker.
Der gute Londo möchte auch noch sein wandelndes Gewissen loswerden und lässt seinen Assistenten zum neuen Botschafter auf Minbar befördern, nachdem er bei Delenn ein gutes Wort ein- und ein paar Polyluxfolien aufgelegt hat.
Weg isser, der Vir. Und fast hätten wir noch einen Abgang gehabt. Denn die Centauri haben eine schöne Marionette gefunden, die sie den Narn auf der Station nur zu gerne als neuen Anführer vorsetzen würden. Doch die sehen die Sache ein wenig anders und lungern so lange im Treppenhaus herum, bis G’Kar erkennt, dass sein Platz auf der Station ist.

Eine merkwürdige Folge, die einzig von guten Londo/Vir und G’kar Momenten lebt. Und uns auch nur mit viel guten Willen

3 von 6 Penissen

Entlockt.

Der Wortvogel aus dem Bücherschrank

Wir haben es schon einmal gesagt und sagen es gerne wieder:
2018 wird ein geiles Jahr für Fiver in Deutschland!

Warum? Weil wir dafür sorgen werden! Es gibt ne Menge zu feiern in diesem Jahr: Wir werden zwei, Babylon 5 wird 25 und Torsten Dewi…nunja, er hat auch einen runden Geburtstag in diesem Jahr 🙂

Aber der Reihe nach:

Wir hatten am 27.1. unseren zweiten Geburtstag. Diesmal wollten wir aber nicht um Einspieler betteln und Euch in einer Livesandung stundenlang in den Ohren zu liegen wie toll wir doch sind. Hauptsächlich, weil wir das erst vor wenigen Wochen getan haben 🙂

Der wichtigere Geburstag in diesem Jahr ist allerdings der der Serie, die unserem Cast überhaupt einen Sinn gibt: Babylon 5 wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Eigentlich hatten wir ja gedacht, dass irgendwer in Deutschland das aufgreift und sämtliche noch lebenden Stars zusammentrommelt. Aber die üblichen Verdächtigen ignorieren sogar das gleichzeitige Silberjubiläum der Schwester-Star Trek Serie und haben auf ihre Con lieber den kompletten Cast von BSG geladen. Pft…

Bleibt die Ganze Arbeit also wieder an uns hängen. Wir sind der letzte Rufer in der Wildnis, das labernde Leuchtfeuer in der Dunkelheit des Alls und wollen deshalb das Jubiläumsjahr angemessen feiern. Und dazu haben wir uns jede Menge Gäste in den Cast geladen, um mit uns gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen und auch den ein oder anderen Erkenntnisgewinn zu erlangen.

Den Aufschlag macht der Mann, der aus keinem Bücherregal eines 90ger Jahre Jugendzimmer deutscher Nerds wegzudenken wäre: Torsten Dewi hat nicht nur dafür gesorgt, dass wir die Boobies von Alyssa Milano im deutschen Fernsehen zu sehen bekommen haben, sondern mit den SciFi Serienguides aufgezeigt, dass die 90ger das erste goldene Zeitalter der Science Fiction im Fernsehen war. Und ganz speziell hat er mit dem „Babylon 5 Universum“ ein Nachschlagewerk erschaffen, dass nicht nur einmalig in Deutschland war („Standardwerk bei default“ wie er so treffend sagt) sondern zumindest bei den Ratsmitgliedern sämtliche Umzüge und Ausmistaktionen überstanden hat und uns bei unseren Besprechungen immer noch gute Dienste leistet. Die spannende Entstehungsgeschichte erzählt und Torsten im Interview. Obwohl, was heißt Interview?

Tim:
„Einen Tosten Dewi interviewt man nicht, man läßt ihn einfach reden!“

Genau. Freu Dich auf knapp anderthalb Stunden spannender Geschichten und Anekdoten, die teilweise so noch nirgendwo zu lesen oder zu hören gewesen sind!

Und wo Torsten so nett von einer gescheiterten Convention geplaudert hat, wird uns schon ein bißchen mulmig bei Punkt drei der heutigen Agenda:

Wir wollen eine Convention veranstalten!

Oder beser gesagt ein Conventschen. 🙂 Platz ist nämlich nur für maximal 50 Leute, dafür wird es aber extrem gemütlich und exklusiv. Der gute Tim hat sich gemeinsam mit der – diesmal angezogenen – Mary die Lokalität angeguckt und weiß nur gutes zu berichten. Genaueres können wir natürlich erst erzählen, wenn alles in Sack und Tüten ist, aber wir haben so richtig Lust drauf und glauben, dass wir da was richtig tolles auf die Beine gestellt haben.

Wir können jetzt nur sagen: Halte Dir den 10. und den 17. November frei (zwischen den Terminen schwankt es noch). Und: Das Ganze findet im Raum Köln/Düsseldorf statt.

Wir halten Dich natürlich auf dem Laufenden!

Steck Dir Deinen Comlink doch sonstwo hin!

„Soll ick jetzt den Knaller zünden?“ – „Zünd den Knaller!“ – Puff! – „irre!“

Ja, das trifft den Kern der heutigen Folge recht gut, denn die Handlung lässt sich wie folgt zusammenfassen: Irrer Bombenleger ist irre und legt Bomben. Und reißt damit riesen Löcher nicht nur in die Station sondern auch ins Budget der Serie. Denn hier werden nicht nur mal eben liebgewonnene Sets geschrottet, sondern auch für Statisten war offenbar noch genug Kohle da. Stellt sich heraus: Der Täter ist ein armes Würstchen mit kleinem Schwanz und großem Geltungsbedürfnis.
Erst reißt beim Irren die letzte mentale Zündschnur, dann explodiert der Sprengsatz – inzwischen weit weg von der Station – und dann kriegt er Sheridans Faust zu schmecken. Und der hat nach seiner Comlinkversteckaktion garantiert NICHT seine Hände gewaschen, so!
Klingt eigentlich wie ein total generischer Plot und ist es auch. Aber der dient ja nur als Vehikel, um andere Charaktere weiterzuentwickeln. Lennier zum Beispiel verfeinert seine Ohnmachtsanfall-Skills durch ins Koma fallen.
Bei aller Ballerballer-Banalität der Haupthandlung ist die Umsetzung ausgesprochen sehenswert: Ausgefeilte, wenn auch etwas verwackelte Kamerafahrten und ein Bildaufbau, der Richard Compton nie im Leben eingefallen werden. Jede Szene schreit uns förmlich entgegen: SIE HER! Ich hab mir was dabei gedacht, wie ich die Charaktere positioniere.
Insgesamt eine sehr merkwürdige Folge, die irgendwie aus dem Fluß der SeelenSerie fällt und sich ein bißchen anfühlt wie ein Fremdkörper: Garibaldis Gehilfe zum Beispiel kommt völlig aus der Kalten. benimmt sich so, als wäre er schon immer da gewesen (Kosh?) und verschwindet am Ende in der Versenkung, um nie wieder gesehen zu werden. Wir hatten beide ganz furchtbare Erinnerungen an die Folge, die sich im Rewatch als total unterhaltsam herausgestellt hat. Haufenweise tolle (Bild)Ideen, die die Folge extrem unterhaltsam und kurzweilig machen. Und der verrückte Bombenleger ist angenehm verrückt und das, obwohl er total over the top ist.

Am Ende zücken wir den Sprengstoffgürtel und vergeben bombige

4 von 6 Penissen

Der mysteriöse Geldkoffer unterm Schattentisch

Halllooooo, da sind wir wieder! Und wir hoffen Du hattest einen genauso schönen (dem Alter angemessenen) Jahreswechsel wie die BesitzerInnen der drei zarten Stimmen, die Dich heute zurückheißen – zum Start der dritten Staffel unserer Lieblingsserie der 90ger, die auf einer Raumstation spielt.

Und, was sollen wir sagen, JMS hat vor Beginn der Staffel offenbar ein kleines Geldköfferchen vor der Tür gefunden. Denn wir freuen uns über neue Schiffe, Kulissen und spacige Milchglas-Tische

Die eigentliche Rahmenhandlung beginnt relativ generisch: Es kommt wieder mal ein Abgesannter von der Erde auf die Station und will ausgerechnet was über das Schattenschiff wissen, das auf ISN kurz mal zu sehen war, bevor es die Regierung vom Sender geholt hat.
Dass alle so tun, als würden sie die Aufnahmen zum allerersten Mal sehen, scheint uns deshalb ein weni an Londos Haaren herbeigezogen. Die stehen ihm allerdings recht schnell noch ein Stückchen mehr zu Berge beim Betrachten, denn er verbindet damit traumatische oder besser: traumartige Erinnerungen. Auch G’Kar kann dem armen Abgesannten nur vergilbte Seiten in seinem Poesiebuch zeigen, garniert mit Schauergischichten von damals(tm).

Dass die Schatten irgendwelche Kontakte zur Erdregierung pflegen, war uns schon lange klar, aber im Gegensatz zu anderen Serien der 90ger (*hust*AkteX*hust*) läßt JMS die Verschwörungswurst nicht vor unserer Nase baumeln, bis sie vergammelt ist, sondern belohnt aufmerksame Zuschauer TATSÄCHLICH mit einem Leckerli wie diesem.

Londo hat nämlich keinen Bock mehr auf Morden (boah, diese Doppeldeutigkeit) und gibt ihm und seinen unheimlichen Verbündeten den Laufpass. Vorher zeigt Morden aber noch, wo der Schatten den Most holen will. Dreiviertel der Galaxie abtreten? Für Londo kein Problem. Dass der schneidige Schattenflüsterer allerdings hinter Londos Rücken mit Lord Refa zusammenarbeitet, DAS will Mollari so gar nicht gefallen. Deshalb ist er auch etwas in Gedanken versunken, als es um eine unbedeutende Welt geht, auf die die Schatten gerne Zugriff hätten.

Wie auch auf einer anderen Raumstation bekommt der Captain in der dritten Staffel ein Raumschiff geschenkt. Hier sogar zwei zum Preis von einem, denn wir finden, es sieht so aus als würde auf der Whitestar oben noch ein kleines Schiff drauf sitzen. Aber halt! Sheridan hat das Schiff ja noch gar nicht! Das muss ihm ja erst mal gegeben werden. Von unserem Neuzugang in dieser Staffel, der schneller schleichen kann als sein (Achtung!) Schatten: Ranger Marcus Cole

Der rein- raus- Job entpuppt sich allerdings schwieriger als gedacht: Ein Schattenschiff macht Sheriand unerwarteterweise seine Aufwartung und der sich mit seinem neuen Schiff aus dem Staub. Sieht ja auch blöd aus im Lebenslauf: Grade erst übernommen und schon der erste Kratzer drin. Denn niemand hat je ein Schattenschiff besiegt! Niemand? Das wäre doch gelacht. Und mithilfe eines Sprungtors im Sprungtor löst sich die Bedrohung in Weltraumluft auf:

Alles in allem eine Folge, die uns ein bißchen zwigespalten zurückläßt. Die Handlung ist eigentlich recht dünn, aber andererseits mussten halt mehrere neue Charaktäre (Marcus, die Whitestar, der Konferenztisch) eingeführt werden, da muss man eben Abstriche machen.

Trotz allem ist das Ganze immer noch mehr als durchschnittlich und so vergeben wir am Ende:

4 von 6 Penissen

Podwichteln 2017 – Habbel, Kabbel & Sabbel

Zum Ausklang des Jahres haben uns die Podwichtel eine besondere Ausgabe hinterlassen: Es geht nämlich um Babylon 5! Und so hat sich hier zur Abwechslung einmal der blaue Rat unter den Scheinwerfern eingefunden – aber da bekanntlich in der Nacht alle Räte grau und die Jungs sehr motiviert (und betrunken) sind, fällt eigentlich kaum ein Unterschied zu sonst auf.
Nagut, in der Form des Castes schon, denn wir bekommen hier einen Livekommentar zur 19. Folge der zweiten Staffel – „Verräter ohne Schuld“ – geliefert. Der geneigte Hörer erinnert sich, dass jene Folge bei uns mit einer recht soliden Vier-Penis-Wertung bedacht wurde – ob das ausreicht, um in wenig-bis-nichts-ahnenden Quereinsteigern babylonische Begeisterung zu entfachen?

Nein, wohl eher nicht. Auf den Zuschauer ohne Vorkenntnisse prasseln dann wohl doch zu viele Details herein und überschatten (Hihi) die Handlung doch ein bisschen. Auch die speziellen Effekte sowie gelegentliches Overacting (der graue Rat berichtete) vermögen unsere Gastcaster nicht vollends ins Boot zu holen. Aber immerhin werden Garibaldis wiederholte Erfolge beim stationsweiten Bruce-Willis-Ähnlichkeitswettbewerb gewürdigt und die schon vor Jahrzehnten die männlichen Zuschauerschaft begeisternden Andeutungen von Homoerotik finden auch Anklang.
Und so kann man uns hier noch ein paar Gedankenanstöße bezüglich des Wasserkreislaufs der Station, der Wahrscheinlichkeit von Schrebergartensiedlungen im Weltraum und neue Ansätze zur Befestigung der Comlinks mitgeben. Und eines muss man den Jungs lassen: Die Auflösung der Folge hatten sie im Handumdrehen parat.

Da die Folgenwertung in eine bunte Mischung aus primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen ausufert, fällt es schwer, einen Mittelwert zu ziehen – aber zumindest gibt es in den Shownotes noch das von den Wichteln versprochene Bild von schönen Brüsten. Lecker!

Dreaming of a wild Staffelgala

So, Leute. Jetzt wirds besinnlich. Oder war es eher besoffen? Egal. Geistige Getränke stehen jedenfalls genug bereit. Während der eine (Sascha) sich eine Thermoskanne mit Glühwein gefüllt hat, greift der andere (Tim) lieber zum Kaltgetränk mit einer leichten Backhaus-Note. Alex hat bei der Bandprobe vorgeglüht. Was Gregor sich bereitgestellt hat, wissen wir nicht (wir tippen aber auf Astra), aber auch er ist dabei, um mit uns allen gemeinsam noch einmal einen Blick zurück auf die zweite Staffel zu werfen. Jedenfalls war das so gedacht. Am Ende reden wir am Anfang allerdings über alles Mögliche, aber nicht über Staffel 2. Dafür haben wir ja glücklicherweise Michael, der mit seinem Einspieler neue Maßstabe an Detailtreue setzt. Dafür hat er jetzt einen Byron zu Hause, höhö.

Wir wünschen Dir viel Spaß mit 2,5 Stunden live on Tape und weisen schonmal darauf hin, dass wir uns erst am 9. Januar zurückmelden. Es sei denn, jemand springt in die Bresche und füllt unsere Winterpause mit einem mindestens 45 minütigen Einspieler auf. Aber wer würde schon sowas machen? 😉

Am heiligen Abend kommt auch eine Folge heraus, die ist aber nicht von uns, sondern wurde uns zugewichtelt. Und auch wir haben für einen anderen Podcast eine Episode produziert. Vielleicht entdeckst Du sie ja in den 60 Produktionen, die heuer zum Podwichteln entstanden sind.

Wir wünschen DIR schonmal ein besinnliches Weihnachtsfest und einen gesunden Start ins Jubiläumsjahr 2018!

Staffel-Endgala die zweite

Hallo! Hallo Du! Es ist bald soweit, das Fest der Feste steht bevor: Was die Plakaterstellenden vergessen haben: Wir feiern Staffelgala! am Dienstag dem 12.12.17 ab 21:00 Und zwar mit Dir! Du kannst live dabei sein. Diesmal nicht auf unserem mixlr-Kanal, sondern wir benutzen die Infrastruktur des Podcastimperiums. Du findest Player und Chat hier: Wir … Read moreStaffel-Endgala die zweite

Bei Keffers Halstuch springt Kosh aus dem Anzug

Da ist es also: Das große Finale der zweiten Staffel. Und oh my, ist DAS
ein Finale. Denn wie im richtigen Leben hat man das Gefühl, dass auch das
23. Jahrhundert von Jahr zu Jahr mehr Widrigkeiten zu bieten hat. Denn
2258 zeigt uns zu seinem Abschluß nochmal, dass Glück und Unglück verdammt
eng beeinander liegen.

Was sollen wir sagen? Alles, was wir an dieser Folge auszusetzen hätten,
ist eigentlich nur den damaligen technischen Bedingungen und dem Budget
geschuldet. Man hätte Sheridan zum Beispiel mal einen Ventilator
spendieren können, um den Flugwind zu simulieren. Aber wie gesagt, das
sind alles nur Kleinigkeiten. Ansonsten möchte man diese Folge nehmen und
sie modernen Drehbuchkritzlern um die Ohren schlagen, dass es nur so
schallt. SO macht man spannendes Fernsehen! Und wir reden nicht nur von
Koshs Enthüllung (höhö) sondern auch vom Plot um die Erde und Nightwatch,
der gerade heute erschreckend aktuell ist. Zu sehen, wie Zack sich in dem
Treffen windet, tut schon fast körperlich weh. Und zwar NICHT, weil es so
schlecht geschrieben ist. Sondern im Gegenteil.
Die Zweite Staffel verabschiedet sich also mit einem echten Kracher und
wir vergeben ? zum Ersten Mal in der Geschichte des grauen Rates (und zwar
einstimmig) die Höchstnote:

6 von 6 Penissen!

50 shades of grey sector

Aus uns völlig unerklärlichen Gründen ist der alte Kosh nämlich der Meinung, Delenn mal „testen“ zu müssen.

Gregor:
„Das so wie am Tag vor der Hochzeit zu sagen: Jetzt will ich aber nochmal sehn, was ich da morgen kaufe!“

Und der BräutigamTrauzeuge ist auch schnell gefunden: Ein mysteriöser Fremder namens „Sebastian“ verlässt das Vorlonenschiff und betritt unter Gehstockgeklapper die Station, um Damen angewidert in den Ausschnitt zu schauen und Captain Sheridan ein paar vorlonisch-kryptische Halbsätze um die Ohren zu hauen.

Tim:
„Ich muss sagen: Bis zum jetzigen Zeitpunkt alles noch cool. Aber dann gehts los…“

Es ist prätentiöses Blabla, was uns der gute Sebastian da gestoppte 26 Minuten um die Ohren haut. Die Auflösung ist natürlich mehr als billig: Delenn und Sheridan (der auch noch dazu kommt) sind bereit, sich für andere zu opfern, auch wenns keine mitbekommt. DAFÜR den ganzen Bohei? Und dafür war echt in all den Jahrhunderten zuvor niemand bereit? Ernsthaft? Und dann dieser völlig herbeigezauberte Plotquist, wer Sebastian wirklich ist. Ne, bei aller Liebe, da können wir uns die exorbitant hohen Wertungen in den Staaten für diese Folge beim besten Willen nicht erklären.
Gerade in der B-Handlung, die unserer Meinung nach die A-Handlung sein müsste, zeigt der Kameramann mal, wovon Richard Compton nicht mal von zu träumen gewagt hätte. Denn die Inszenierung der Szenen weiß ebenso zu gefallen wie die Handlung: G’Kar versucht, eine Widerstandsbewegung auf seinem Heimatplaneten aufzubauen. Als wäre Waffen besorgen nicht schon schmierig genug, muss er sich auch noch mit den anderen Narn auf der Station herumschlagen. Diesmal zum Glück allerdings nur verbal.
Machen wirs kurz: Die G’Kar-Handlung war überdurchschnittlich, die Folter-Handlung unterirdisch. Eine Mischung, die unsere Podcaster nur mittelmäßig begeistert zurücklässt. Nur wegen unseres Lieblingsnarn schrammt die Folge an einem Totalveriss vorbei. Wir vergeben

2 / 6 Penissen.

Und wir würden wirklich gerne wissen, wie DU die Folge fandest. Denn im Fandom scheint die irgendwie gehypt zu werden. Warum auch immer.

Remember Kassel

Hallloooooooooooo!

Da sind wir wieder. Und wenn Du jetzt mit der Besprechung der nicht wirklich guten Inquisitor-Folge gerechnet hast: Pech gehabt. Dieses „Glanzstück“ heben wir uns noch zwei Wochen auf. Statt dessen wollen wir mit Dir zusammen in Erinnerungen schwelgen. An unserer HörerInnentreffen in Kassel. Wir erinnern uns (oder nicht, es wurde viel getrunken an diesem Wochenende), vom 27.-29. Oktober gab es in Kassel die alljährliche Timlash, DIE Convention für Doctor Who Fans in Deutschland.

Und nach dem umwerfenden Erfolg vom letzten Jahr wollten wir auch mit Dir gemütlich was Essen gehen. Und diesmal waren wir schlau und haben Dank unserers Hörers Dominik (kauf gefälligst mehr Comics! 😉 ) vorab eine Übersicht geeigneter Lokalitäten sichten und eine davon reservieren können. Da haben wir also am Sonnabend gesessen und diverseste Zooms über den Tisch wandern lassen, denn hier saßen nicht nur die Podcastenden des grauen Rates, sondern das komplette Podcastimperium hatte zum Treffen eingeladen.

Was war sonst noch? Achja! Es gab tatsächlich im Händlerbereich das ein oder andere Babylon 5 Merch. Ein anonymer Spender hat da zugegriffen und uns ein nicht näher beanntes Objekt zur Verlosung zur Verfügung gestellt. Wie Du das gewinnen kannst, das erzählen wir im Cast. Und auch noch ein bißchen was über unsere Staffelendgala im Dezember.