Bye Bye Byron!

Besondere Anlässe muss man feiern. Und was gäbe es für einen besseren Anlass als die 99. Folge Babylon 5? Die Schnappszahl alleine würde uns als alte KarnevalistInnen ja schon zum Glas greifen lassen, aber wir haben noch einen Grund mehr, uns einen hinter die Binde zu kippen: Der Typ ist endlich weg! Nach gefühlt einer Ewigkeit verabschieden wir uns heute von Byron und seiner Unympathengang. Ein Handlungsmini-Ark, den sich selbst Garibaldi schöntrinken musste!

Jawoll, so siehts doch aus! Byron hat Garibaldi wieder an die Flasche gebracht. Wenn auch über Bande(n). Denn während Lochley beim letzten Besuch des Telepathenobermuftis Bester den guten Garibaldi sicherheitshalber gesiebte Luft hinter schwedischen Gardinen atmen ließ, hat man seinen ganz offensichtlich noch immer stark schwellenden Hass auf Bester offenbar vergessen. Und so steht Garibaldi mit PPG und Aufnahmgegerät bewaffnet in Besters Quartier, um ein Geständnis zu erpressen. Er hat aber an 2 Dinge nicht gedacht:

Bester hat NATÜRLICH einen telepathischen Failsaife in Garibaldis Hirn istalliert, der verhindert, dass jener jenem etwas tun kann

GARIBALDI HAT VERGESSEN EIN ZWEITES AUFNAHMEGERÄT MITZUBRINGEN!!!

Tja, nicht Garibaldis Tag. Erst Kopfwäsche von Bester, dann Fresse poliert von abtrünnigen Telepathen, die sich im Krankenhaus verbarrikadieren, während unten bei Schmierlapps wieder mal Gruppenkuscheln angesagt ist.

Dann passiert in etwa das: Byron schlägt einen Scheiß-Deal vor, Lochley und Sheridan gehen drauf ein, werden von Bester hintergangen, Zack kommt zwischendurch mit einem Schuhkarton voller Speicherchips wieder, lässt den Telepathen aber ihre Waffen und niemand schert sich um auslaufende Betriebsstoffe während einer Schießerei. An deren Ende Byron in Flammen aufgeht, wie der Titelgebende Sagenvogel. Nicht ohne vorher noch ein letztes Mal übergriffig gegenüber Lyta zu sein. Arsch.

So. Haken dran. Klappe zu, Byron tot. Endlich. Und die Bewertung des ganzen fällt im einzelnen zwar sehr unterschiedlich aus, bringt im Ende aber noch erstaunliche

4 von 6 Penissen

Und nun viel Spaß mit einem Live on Tape unserer Livesendung vom 20.05.2020. Erlebe mit, wie sich 3-4 Podcaster immer mehr geistige Getränke hinter die Binde kippen und immer weniger geistreiches sagen – ungekürzt und ungeschnitten. Denn niemand im Team hatte Lust, Arbeit in irgendwas zu stecken, was mit Byron zu tun hat.

Die Drakh-Seuche schlägt zu

Wir hatten uns sehr darauf gefreut, mit Dir am 7. November im Planetarium zum zweiten Mal unter dem virtuellen Sternenhimmel über Babylon 5 zu plaudern.
Allerdings haben wir die Ausmaße der Drakh-Seuche unterschätzt. Gingen wir bis zuletzt davon aus, dass im November wieder so etwas ähnliches wie Normalität herrschen wird, ist inzwischen klar: Ein Ende der Corona-Schutzmaßnahmen bzw deren Ausmaße im November ist nicht realistisch abzusehen.
Wir haben uns mit den Verantwortlichen des Galileums (virtuell) zusammengesetzt und die Optionen besprochen. Und es ist klar: Die Babcon2020 wird so wie geplant nicht stattfinden können, so gerne beide Seiten sie auch durchführen würden. Aber es geht einfach nicht.

Dazu kommt, dass sich in den kommenden Wochen diverse Planungsfenster schließen und wir eine definitive Entscheidung treffen mussten. Die Vorverkäufe stagnieren ebenfalls seit Monaten. Wir haben allerdings auch vollstes Verständnis, das momentan auch Alle andere Dinge im Kopf haben, als Karten für eine Babylon 5 Veranstaltung zu kaufen.

Was heißt das jetzt konkret?

Wir machen die Babcon2020 zur Babcon2021. Das Ganze wird um ein Jahr verschoben, auf den November 2021. Ein genaues Datum folgt noch.

Die Karten für die BabCon2020 behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit für das Jahr 2021.

Solltest Du in Corona-Zeiten die Kohle nötig haben und nicht die ganz große Katze im Sack für das kommende Jahr kaufen wollen, dann haben wir dafür natürlich verständnis. Melde Dich bei info(a)babcon-event.de auf welchem Weg wir Dir das Geld zurückgeben können.

Solltest Du uns den Vertrauensvorschuss geben und die Karten behalten: Vielen Dank! Damit erleichterst Du uns die Arbeit! Denn wie es aussieht werden wir nicht zum Nulltarif aus der Absage rausgehen. 🙁

Und: Du hast automatisch eine Eintrittskarte für ein ganz besonderes Event:
Zum ursprünglich geplanten Termin in diesem Jahr werden wir ein online-Event veranstalten, dazu laufen momentan die Planungen. Was wie und wo, das wird jetzt noch organisiert, wir haben aber schon Gäste gewinnen können.

Wenn Du also den behind the scenes perk hast: Da sollte noch einiges kommen. Du hast jetzt ein Jahr länger Dinge auf die Ohren!

Wir hoffen, Du bleibst uns treu und wir sehen uns dann Corona-Frei im November 2021!

Auch wenn wir viel gackern in diesem Cast, ist das eher Galgenhumor und unsere Form der Bewältigung. Wir stecken ungern den Kopf in den Sand sondern sehen das Ganze als Chance, im kommenden Jahr die Con einfach NOCH großartiger zu machen und auch in diesem Jahr was Schönes für Dich auf die Beine zu stellen.

#Föhnt Byron!

londo und g’kar machen eine Na’toth-Erfahrung. stellt sich nämlich raus: in dunklen Centauri-kellern lagert nicht nur köstlicher Brivari von vor 100 Jahren, sondern auch so manch eine Gefangene, die einfach mal vergessen wurde. Tja, die Centauri sind eben mehr dafür bekannt, kräftig zu feier, als für ihre vorbildliche Aktenführung. G’kar kommt dem Ganzen eher zufällig und kulinarisch auf die SPOOr

Apropos Spoo: Offiziell lässt man Na’toth also im Kerker verhungern, inoffiziell laufen Londo und G’kar zum Buddy-heist in bester Manier auf und entführen die Guteste auf gar trickreiche Weise, was ZUFÄLLIGERWEISE auch auch beinhaltet, dass sich eine Centauri-Lady vor den beiden entkleidet. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!

Für Sheridan läuft es dagegen gar nicht nach Plan. Denn Drazi-Trümmerteile im Gaim-Sektor bringen selbige auf den Plan. Da bringt es auch nichts, das Garibaldi in seinen Ermittlungen zu dem Schluss gekommen ist, dass da irgendwer (Erinnert sich noch jemand daran, dass Londo am Anfang der Folge einen unerklärlichen Anstieg der Centauri-Rüstungskosten bemängelte?) munter auf fremde Schiffe schießt und gefälschte Beweise zurücklässt, damit sich alle gegenseitig an die Gurgel gehen. Klingt irgendwie nach Schatten 2.0. Allerdings hat sich Garibaldis Kompetenz offenbar endlich bis zu den Botschaftern herumgesprochen und selbige verlassen demonstrativ die Fäuste schüttelnd den Ratssaal

„Und wenn ich Schuhe trüge, dann würde ich mit selbigen auch noch auf den Tisch hauen. Jawoll!“

Nur mit massiver Polizeigewalt und Drohungen kann Sheridan den rappelnden Karton ein wenig zur Räson bringen.

Und dann war da noch irgendwas mit Bester und so nem langhaarigen Telepathen. Aber das haben wir vergessen.

Wie so oft liegen hier „Hui“ (Londo und G’Kar) und „Pfui“ (müssen wir das erwähnen?) eng beieinander, zusammengekittet von einer Menge „Naja“ (Sheridan und die Diplomaten)

Das alles in einen Zopf..äh..Topf geworfen, einmal kräftig umgerührt ergibt einen okayen Brei und eine Gesamtwertung von

3 von 6 Penissen

Die Raiders sind jetzt Tricks

Sonst passiert nix. Doch halt! Eigentlich passiert doch ne Menge. Londo macht sich auf den Weg nach Centauri prime, um sich vom ordnungsgemäßen Zustand der rollbaren Säulen, der pastellfarbenen Vorhänge und des lächerlich kleinen Thronsaals zu überzeugen. Und er sucht gleich noch ein Gespräch mit dem Regenten. Doch das ist nicht so einfach. Und ist auch mit allerlei Gefährlichkeiten und Leichen gepflastert. Denn rechts und links werden Centauri gemeuchelt und auch Londo sieht sich fliegenden Messern in dunklen Ecken entgegen. Die aber auf magische Weise von finstren Gestalten gestoppt werden. Tja. Hätte der Attentöter mal lieber einen Blaster benützt.
Wie dem auch sei, am Ende gibt es ein paar seltsame Ratschläge vom reichlich ramponierten Regenten, worauf Londo der Bock auf einen weiteren Aufenthalt im Palast vergangen ist und der Rückflug zur Station quasi schon gebucht.

Auf dieser wird die Situation wortwörtlich haarig. Denn Byron und seine Gang gehen nun in den Köpfen der BotschafterInnen spazieren und wollen nun tauschen: Geheimnisse gegen Heimatwelt. Blöd nur, dass Sheridan grundsätzlich nicht mit Terroristen verhandelt.
Am Ende schließen sich die Telepathen mit Vorräten für ganze 3 Tage einfach ein und hoffen das Beste(r). Toller plan.

Der Telepathe-Konflikt neigt sich dankenswerterweise einem Ende entgegen und wir plätschern nicht mehr so dahin. Und Londo und G’kar sind immer mindestens einen Penis wert.
Am ende stehen (höhö) 4,5 von 6 Penissen.

Totentanz in Garibaldis Hose

Bringt Eure Toten raus! Denn die Brivari..äh..Brakiri feiern alle Jubeljahre (irgendwas mit irgendeinem Kometen) ein ganz besonderes Fest: Den Tag der Toten. Der Name ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen. Der Tag der Toten wird nämlich traditionell nachts gefeiert. Oder in Garibaldis Fall nackt. Aber der gute schlüpft recht schnell wieder ins Hemd, als eine totgeglaubte alte Bekannte plötzlich im Quartier auftaucht, die auch wir lieber vergessen hätten. Wir erinnern uns: Die Folge GROPOS ist damals nicht sonderlich gut weg gekommen hier bei uns im Cast. Was auch daran lag, dass Garibaldi die amoröse Stimmung mit Dodger durch ellenlange Gespräche über seine Ex zielsicher getötet hat. Und auch heute ist ihm nicht wirklich nach Fickificki zumute…
Londo dagegen hats besser getroffen. Er hat sich nicht nur mit Alkoholika eingedeckt sondern hat auch keine Skrupel, mit seiner Leiche in die Kiste zu hüpfen. Und auch Lochley findet sich mit einer jungen Dame im Bett wieder. Allerdings zum Reden.
Die nächste nächtliche Paarung (also von Figuren!) ist allerdings etwas an den nicht vorhandenen Haaren herbeigezogen. Denn der von uns nicht gerade geliebte Lennier ist zu Besuch und bekommt selbigen. Von Mr. Morden. Warum auch immer. Jeder bekommt eben die Erscheinung, die er verdient.
Lennier war nämlich eigentlich gekommen, um Locke und Laber zu sehen. Ach nee, Tim und Struppie? Zebo und Rootie? Ach irgendwelche leidlich lustigen Comidians.
Die beiden kalauern sich also über die Station, schnorren Abendessen mit dem Präsidenten und tragen im Grunde nichts zur Handlung bei. Ausser vielleicht als Gradmesser für das Talent des Ensembles zu dienen.

Was bleibt ist eine doch irgendwie stimmungsvolle Folge, die aber auch irgenwie nicht so richtig zum Rest der Serie passt, weil Neil Geiman natürlich seinen schaurig-schwarzen Stempel aufdrückt. In der Erinnerung war die Folge auch besser als im Rewatch. Aber sie ragt aus dem bisherigen Staffelschnitt hervor mit

4 von 6 Penissen

Oh nochwas: Wir bitten die technisch eher nicht so gute Spur von Mary zu verzeihen.

Sekrete auf dem Sofa

Achtung! Heute gehts mit Byron in der Kiste.
Wie kommt es zum Coitus? Nun, das ist eine nicht wirklich lange Geschichte. Denn der Strom an Telepathen (deren in der vergangenen Folge erwirkte begrenzte Duldung keine Rolle mehr spielt) reißt nicht ab, was natürlich zu Reibereien mit den indogenen Bevölkerung des grauen Sektors führt. Stefan Baldwin jedenfalls möchte Byron mal ordentlich verwämsen, aber der hält tapfer drei Backen hin und konntert mit dem kruden Argument, dass sich jeder neue Schlag nicht anders anfühlen würde, als der vorherige. Wir möchten widersprechen.
Als dann der stotternde Peter den falschen Lift nimmt und so richtig verdroschen wird, nehmen die Telepathen Rache, was Byron nicht verhindern kann, weil er grade mal wieder im Knast sitzt. Deshalb gibt es anschließend Trostsex mit Lyta. Byron wird quaise gegen den Strich gebürstet.
Am Ende ist nicht nur das Sperma, sondern auch die Katze aus dem Sack: Das postkoitale Kuscheln entfällt und statt dessen will Byron jetzt endlich eine Heimatwelt. Koste es, was es wolle. Und wir befürchten, dass er vor allem unsere Nerven sein werden.

Kommen wir zur nächsten B-Handlung. Denn Franklin B-handelt einen Pak’ma’rah. Auf der Suche nach Alien-Medizindaten begibt er sich auch zum bis dato ungesehenen Volk der Hyach. Die (gähn) ein dunkles Geheimnis haben: Vor etwa tausend Jahren haben die nämlich ihr Brudervolk ausgelöscht. Und das ganze erstaunlicherweise erfolgreich vertuscht. Aber sie haben nicht mit Franklings google-Fähigkeiten gerechnet. Der jetzt ordentlich die Moralkeule schwingt.
Dass die Hyach eigentlich drauf angewiesen sind, regelmäßig mit ihrem inzwischen toten Partnervolk zu knattern wird allerdings erst in mehreren tausend Jahren irgendwelche Auswirkungen haben und wir hören von beiden Völkern auch nie wieder was. So what?

Das Ganze haben wir alles schonmal besser und interessanter gesehen. Wir latschen hier drehbuchtechnisch entweder auf der Stelle oder auf ausgetretenen (P)faden. Und deshalb freuen wir uns eigentlich ausschließlich über kleine Details, wie die Knoblauchzehen auf dem Zoccalo, Zaungäste auf der Krankenstation, ein ziemlich labberiges Baguette und Aufzüge, die sich in Sekundenbruchteilen leeren. All das kann aber nicht über die Lahmheit der Folge hinwegtäuschen und wir können maximal

2 von 6 Penisse

vergeben.

Und der PsiChor singt dazu

Die Zeiten sind verrückt. Alle sitzen drinnen und die Kanzlerin sagt, wir sollen podcasts machen. Also machen wir das. Aber das hatten wir eh vor. Denn es hat sich ein bißchen was im Posteingang angestaut, was wir Dir nicht länger vorenthalten wollen.
Denn im Februar fand im britischen Telford die 2258 statt, die erste Babylon 5 Convention seit…seit…seit der Babcon25. 🙂 Die Briten haben sich nicht lumpen lassen und ein Staraufgebot aufgefahren, bei dem wir nur mit den Ohren schlackern können. Und zwar alle, denn dank der guten Miri bekommen wir einen kleinen audivisuellen Einblick von der Veranstaltung. Sie hat sich nämlich breitschlagen lassen, uns einen kurzen Reisebericht ins Mikrophon zu sprechen.
Da liegt es natürlich nahe, über die eigene Veranstaltung im November zu sprechen. Wir gehen davon aus, dass bis dahin dieses komische Virus soweit durchgezogen ist, dass wir wieder ein halbwegs normales Leben leben können. Und deshalb nutzen wir die Gelegenheit, einen weiteren Gast anzukündigen: Michael Erdmann hat uns schon bei der ersten Auflage der Babcon beeindruckt. Durch sein ganzes Auftreten und zahlreiche fundierte Geschichten über die deutsche Fassung von „Babylon 5“, für die er ja als Synchronregisseur zuständig war. Und – wie gut informierte Quellen berichten – schaut sich Michael Erdmann momentan intensiv die Serie bei der Ausstrahlung auf tele5 an.
Fernsehgucken ist natürlich eine Sache, die man machen kann, wenn man nicht rausgehen kann. Aber wir hätten noch einen weiteren Vorschlag (neben Podcast hören). Wir möchten den offiziellen Internet-PsiChor gründen und mit DIR (ja, DIR!) gemeinsam das Lied von Byrons Peoplen singen. Daher unser Aufruf: Setz Dir eine langhaar-Perücke auf, schnapp Dir ein Instrument (falls zur Hand), setz Dich vor eine Kamera und sing das Lied ein. Wir schnippeln das dann anschließend zu einem geilen Video zusammen. Damit wir Dein Video auch finden, solltest Du auch hier einen Hashtag nutzen: #PsiChor
Und noch etwas: Der Babcon e.V., der ja die Babcon organisiert, bietet nun Fördermitgliedschaften an. Der Trend geht nunmal weg von Plattformen wie steady oder patreon und hin zu hippen Dingen, wie Vereinsmitgliedschaften. Und das Tollste: Du kannst es sogar als Spende von der Steuer absetzen!
Viel wichtiger als Geld ist natürlich Gesundheit. In dem Sinne: Komm gut durch diese seltsame Zeit und bleib gesund!

Leute die um Ecken lungern

Kelly Family trifft Bloodhound Gang beim battle of the cattle im grauen Sektor. Denn – wir erinnern uns – dorthin haben sich die gut frisierten Telepathen begeben um im Kerzenschein gleichzeit gelangweilt und gepflegt auszusehen. Und sich von Lyta mit geklauten Medikamenten versorgen zu lassen.

Sascha:
„Ich nehme den ärmsten der ärmsten ihre Medikamente weg – Was isn das für ne Moral?“
Tim:
„Sie nimmt es von den Armen und gibt es den Telepathen.“
Sascha:
„Kommen diese Telepathen, bringen uns die Krankheiten und klauen uns die Medikamente!“
Alex:
„Und dabei haben die offensichtlich noch Geld für die besten Haarpflegeprodukte!“
Sascha:
„Die nehmen uns die Friseurtermine weg, so siehts nämlich aus!“

Dabei stellt sich heraus, dass der gute Byron eine Aversion gegen Pillen hat. Seit er damals vor 3 Leben als Gallier in den Topf mit dem Labertrank gefallen ist.

Tim:
„Und das alles nur, weil er die Vitamine nicht nehmen wollte!“
Sascha:
„Stellt Euch mal klein Byron im Kreise seiner Familie vor. Und die Mutti sagt: Komm, kleiner Byron, nimm mal Deine Vitaminpräparate!'“
Tim:
„Iss Deinen Spinat!“
Sascha:
„Dann fängt klein Byron an: ‚Ich weiß noch vor drei Leben, da habe ich Spinat gegessen und wachte unter einer Trauerweide auf!‘ Und die Mutti so: ‚Ach scheiß was drauf. Iss Dein Knoppers und jut is!‘ “

Aber bevor Lyta noch angewiedert reagieren kann, steht schon der nächste Handlungsbogen wild Stiefelstampfend im Korridor:

Bester und seine (ähähm) besten Bluthunde haben die Faxen dicke und wollen die abtrünnigen Telepathen einsacken. Das hat man immerhin so abgesprochen, als man beim Teechen mit der Stationschefin über Wittgesntein philosophiert hat. Was nun folgt ist ein langweilig inszeniertes Katz- und Bluthund-Spiel, das für die Telepathen im Knast endet. Aber dank Sinclairesquem auslegen des Regelwerkes kann Lockley immerhin 60 Tage Gnadenfrist rausschlagen. Da wusste sie noch nicht, dass die Telepathen aus Dankbarkeit gleich ein Lied anstimmen würden. Sonst hätte sie sie vermutlich persönlich in Besters Schiff geprügelt.

Denn die Schlaghand sitzt recht locker bei der neuen Chefin. Was auch Garibaldi am eigenen Leib zu spüren bekommt.

Tja, wer in Lockleys Besprechungen stürmt, findet sich eben schnell im Knast wieder. Wo es immerhin die überfällige Aussprache zwischen den beiden gibt und die NOCH viel überfällige Auflösung des GROSSEN RÄTSELS, was um alles in der Welt zwischen Lockley und Sheridan los war. Haltet Euch fest: Die waren *lufthol* verheiratet!

Alex:
„N bißchen unterwältigend würde ich sagen.“

Auch Garibaldi hätte das nie vermutet, sondern mindestens auf eine Verschwörung bis in die Spitze(l)n der Erdregierung vermutet. Was wieder mal Bände über seine Fähigkeiten als Geheimdienstchef der interstellaren Allianz spricht.

Sascha:
„Sheridan hat ihm so’n Pöstchen geschaffen. Dass der arbeitet, seh ich eigentlich nie.“
Tim:
„Er sitzt, oder steht, oder lungert eben immer da rum, wo er was erfahren kann.“

Zack dagegen ist mal so richtig auf…äh…Zack. Denn der kriegt relativ schnell spitz, warum Centauri-Raumer in letzter Zeit die Angewohnheit haben, völlig unmotiviert in und vor der Station zu explodieren. Das kann nur ein Anschlag auf Londo sein, der jetzt deshalb einen Anstandsnarn verpasst bekommt.

Sascha:
„JETZT erfahren wir, warum 2 Schiffe explodieren mussten: Damit G’Kar der Leibwächter von Mollari wird.“
Alex:
„Das ist doch der größte Blödsinn überhaupt!“

War sonst noch was? Achja: Ist das rechts der Dexter-Darsteller?

Am Ende bleibt ein fahler Nachgeschmack. Was vor allem am Ende mit 2:20 fahlem Song liegt. Aber selbst der Gentleman, der Checkov spielt, schafft es nicht, die Folge auf ein überdurchschnittliches Niveau zu heben. Machen wirs kurz: Byron nervt, Garibaldi ist inkompetent, Sheridan hat auch nix zu tun und NIEMAND hört auf den armen Corwin. Wir vergeben

2 von 6 Penisse

Full Metal Minbar

Die Freude ist groß, denn heute geht es wieder um unsere ungeliebten Knochenköpfe. Oder wie es Alex zusammenfasst:

Alex:
„So’n halbgarer Minbari-Schwachsinn“

Wir beginnen auch gleich an der Minibar, an der sich Paule Pak’ma’ra vor seiner Rangerschulung offenbar reichlich bedient hat, denn während der Lehrer noch pseudosinniges Zeuch vor sich hinfaselt, gleitet der Pak’ma’ra sanft ins Land der Träume…
Man entschließt sich zum spontanen Schulausflug nach Babylon 5 und will natürlich die besten der besten….schön zu Hause lassen und statt dessen die beiden Klassenclowns mit zu Ranger one nehmen.
Was dann passiert? Naja, man trifft sich mit Delenn und salbeiert irgendwas minbarieskes und entschließt sich zu einer Tour über die Station. Und die beginnt fast schon traditionell im braunen Sektor, wo gerade ein Klischee-Bösewicht-Nachwuchsdarsteller sein Overacting übt, um die Kontrolle über die Stations-Unterunterwelt zu erlangen. Denn die steht geschlossen hinter ihm. Auch was die Subtilität des Schauspiels betrifft….
Gangsterboss hat jedenfalls einen cleveren Plan: Da Zack im Gegensatz zu seinem Vorgänger tatsächlich kompetent ist, soll dieser aus dem Weg geräumt werden. Also Zack. Nicht der Vorgänger. Dazu überredet man eine holde Maid zu einem fingierten Notruf. Die im Anschluß plötzlich Gewissensbisse bekommt. Was hat sie denn gedacht, was die sympathischen halbseidenen Herren mit dem Sicherheitschef vorhaben?
Tja, blöd für Undercoverboss, dass ausgerechnet Max Minbar das Zeugenmeucheln mitbekommt und bewaffnet mit moralischer Überlegenheit zur Messerstecherei erscheint. Statt den Sicherheitschef zu töten begnügen sich die Gangster nun damit, den Minbari ein bißchen zu verdreschen. Ein fataler Fehler, denn:

Gregor:
„Wenn einer von uns verprügelt wird, dann gilt das Gesetz des Minbari-Schulhofs!“

In Zeitlupe und eher lächerlicher Inszenierung wird nun also die komplette Sicherheit aus dem braunen Sektor abkommandiert und ein Gangster nach dem anderen bekommt die Rache bzw den Kampfstab der Minbari zu spüren. Und in unserer Phantasie übernehmen die Minbari im Anschluß die Unterwelt im braunen Sektor.

Kommen wir also zur Bewertung des ganzen, das uns hier mit ordentlich Zucker serviert wird. Aber am Ende macht es eher sauer, was wir hier sehen. Eine B und eine C Handlung kombiniert ergibt eben keine A-Handlung. Irgendwie fühlt sich das Ergebnis wie etwas an, das in Staffel hätte laufen können.

Raphael:
„Das fühlt sich an wie Resteessen.“

Machen wirs kurz: Eigentlich drücken sich alle um die Wertung, die am Ende nicht zu mehr reicht als

2 von 6 Penisse

Dick und Schwarz ab Abwegen ins Lower Deck

Heute gehts um den berühmten kleinen Mann. Und seinen nicht ganz so kleinen schwarzen Freund
Begleiten wir Mac&me äh…Mac&Mo, zwei lustigen Servicetechniker/Hausmeister/Springer/Ungelernte Hilfskräfte, auf ihren illustren Abenteuern durch die Station. Aber beginnen wir vorne nämlich im Bett von Lochley, die sich gar schneewittchenhaft im selbigen räkelt.
Aber wir stellen fest: Die neue (die wir hier, in der vierten Folge der fünften Staffel erst das zweite Mal zu sehen bekommen) ist ansich ziemlich aufgeweckt. Und stellt genau die richtigen Fragen. Beispielsweise, ob der Präsident der Allianz angesichts eines drohenden Angriffs vielleicht doch woanders besser aufgehoben wäre. Oder warum der Chef der Sicherheit eben jener Allianz eigentlich versäumt hat, wichtige Informationen über den Gegner einzuholen…
Während wir also mit dem geheimen Informantenfahrstuhl in die lower decks fahren treffen wir dort auf wohlfrisierte Menschen, die auch mal ein Auge zudrücken können.
Was genau da unten mit den Telepathen besprochen wurde, das haben wir vergessen, aber es wird ziemlich belanglos gewesen sein. Wir waren von der Einrichtung – oder besser: Deren Fehlen – abgelenkt.
Und weil die komplette Whitestarflotte gerade Betriebsversammlung hat, macht es draussen ordentlich rums und bums, man rennt in Bunker, nur um Zeuge von hauptfigurlichen Gesprächen zu werden und sofort im Anschluß zu Reparaturen gerufen zu werden. Wenn man nicht gerade in Kochbüchern blättert oder Stullen isst. Alles etwas wirr. Am Ende kommt dann doch die Kavallerie herangeritten und rettet Tag und Station.

War sonst noch was?Achja:

Erinnerst Du Dich noch daran, dass wir uns minutenlang über einen neuen Konfitisch gefreut haben? Dann lausche unserer Bewunderung über hübsche neue Gänge und Leichentücher.
Am Ende läßt uns diese Folge mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits merkt man ihr an, dass sie in einer schlaflosen Nacht heruntergeschrieben wurde. Andererseits werden in den eher dünn zusammengetackerten Szenen doch diverse kleine Details verraten, die wir immer mal über die Station und ihre BewohnerInnen wissen wollten. Und vor allem natürlich mal sehen, wie die kleinen Leute(tm) auf die täglichen Bedrohungen reagieren. Auch wenn das teilweise recht plakativ passiert, zuckt es im Genitalbereich und wir vergeben

4 von 6 Penissen