Willkommen beim Grauen Rat - DEM deutschsprachigen Babylon 5 Podcast

Hier die neusten Episoden:

Tiefkühl-Telepathen aus der IKEA-Tüte

Pünktlich zur Dreistelligkeit dieses Podcasts ist der Schattenkrieg vorbei. In Zacks lustiger Zollabfertigung schlägt zunächst der gut gelaunte Londo auf, gefolgt vom chronisch mißmutigen Psycop Bester, dem wiederum 3 Elvis-Imitatoren folgen. Das wird selbst dem guten Zack zu bunt.Dafür malt Bester ordentlich schwarz: Die Erde will die abtrünnigen Stationisten nämlich als Buhmänner und -Frauen darstellen, indem man zum ältesten Trick der PR-Geschichte greift: Einem inziniertem Überfall.
Die Rettung des Images hat allerdings einen Preis: Eine Taxifahrt nach Zahadum, auf der Bester eine Heilung für seine eiskalte Geliebte erhofft. Statt dessen findet man dort nur ein paar fliehende Gehülfen der Schatten und einen explodierenden Planeten.
In einer Nebenhandlung erfahren wir, das Lyta von ziemlich vielen Leuten geschnitten wird. Das hat zum einen mit ihrer Zusammenarbeit mit den Vorlonen zu tun, zum anderen mit ihrer Unfähigkeit zur Wohnungsdekoration.
Londo dagegen hat die nicht ganz unberechtigte Art, selbst zu Salami verarbeitet zu werden, wenn er zu lange auf seinem Heimatplaneten bleibt. Zum Glück findet sich ein nützlicher Idiot, den er an seiner statt auf den Thron setzen kann. Hat ja in der Vergangenheit schon so gut funktioniert. *hust* Cartagia *hust*. Und so wir der arme Virini ins Haifischbecken geworfen und zwischen Tür und Angel zum Regenten gemacht. Der Thronsaal hat jetzt zwar neue Vorhänge, aber der Regent auch über Nacht einen neuen Mitbewohner. Denn Virini hat jetzt wortwörtlich einen Keeper am Hals.
Abseits der kleinen Näkelichkeiten wird uns hier eine Folge serviert, die schon relativ schnell klar macht, dass nach dem Schattenkrieg nicht einfach durchgeatmet werden kann, sondern da ja auch noch diese Sache mit der Erde war.
Wir vergeben4,5 von 6 Penisse

Feister Trick mit Nummer 100

Recht spontan haben wir uns letzte Woche auf unserem mumble-Server eingefunden, um gemeinsam mit mehr oder weniger geistigen Getränken anzustoßen. Denn es gab gleich einen doppelten Grund zum Feiern:
Zum einen sitzen wir (zumindest, wenn man der Zählreihenfolge glauben mag, in Wahrheit war es deutlich öfter) zum 100. Mal vor unseren Mikrophonen, um eine Folge aufzuzeichnen. Und der Zufall will es, dass in Folge 99 gerade der Schattenkrieg beendet wurde.

Zwei Punkte, über die man vortrefflich plaudern kann. Was wir prompt getan haben. Ausserdem ging es noch einmal um die Babcon25 aus dem letzten Jahr, das geplante Babylon 5 Buch von Björn Sülter und natürlich unsere Pläne für die FedCon in diesem Jahr.

Ausserdem machte der Chat oder twitter die Frage auf, ob die Situation „Babylon 5“ und „Star Trek“ der 90er vergleichbar war mit der Situation „The Orville“ und – jetzt brauchen wir eigentlich doppelte Anführungszeichen – „Star Trek“ also das, was sich heute Star Trek schimpft. Wir nutzen also die dankbare Gelegenheit, dem Discoschiff voller Charakterloser Hackfressen unsere erneute Verachtung auszusprechen. Und das beruht auf Gegenseitigkeit. Denn diese peinliche und spürbar berechnende Anbiederung an „Nerds“ widert uns an. Von den „Gesangskünsten“ der Beteiligten mal ganz abgesehen.

Wer jetzt aber damit rechnet, dass wir uns mit den Kollegen von „Discovery Panel“ beim großen Nerdizismus Podcast-Quiz auf der Fedcon-Bühne prügeln werden, weit gefehlt. Wir sind mit den Jungs freundschaftlich verbunden. Haben nichts desto trotz natürlich dennoch das Ziel, ihnen den Wanderpokal zu entreißen.

Wir bedanken uns bei allen, die uns – in welcher Form auch immer – in den vergangenen 100 Folgen unterstützt und gehört haben und sind optimistisch, auch die 200 voll zu bekommen.

Unsereren Hörenden geben wir aus voller Überzeugung

6 von 6 Penissen

Schattenfüße in der Lederhose – Hinterm Rim wird gejodelt

Aloha, liebe Eiswürfelk(n)acker und Prophetendiskutiererinnen!
Wir sind heute hier versammelt, um dem epischen Ende des Schattenkrieges beizuwohnen. Beenden wir also nun den zweiten Weltallkrieg mit einer lustigen Diskussionsrunde: Die Vorlonen zeigen die eiskalte Schulter und Delenn darf inzwischen Selbstgespräche mit den Schatten führen. Es kommt heraus: Vorlonen und Schatten sind wie zerstrittene Eltern, die jeweils für sich in Anspruch nehmen, genau zu wissen, wass das Beste für ihr Kind ist, während das Kind schon die Koffer packt. Also die der Eltern. Denn Sheridan und Delenn haben keinen Bock mehr auf das kindische Gezänk der Alten und setzen sie kurzerhand vor die Tür.
Das kam unerwartet. Und dialoglastiger, als man es sich vielleicht erwartet hätte. Aber es passt: Denn es ging ja darum zu beweisen, dass die jungen Völker Verantwortung übernehmen können und sich eben nicht mehr die Köppe einschlagen, wenn Mami und Mami mal nicht gucken. Das ganze mit Diskussion statt Geballer zu beenden zeugt eben von genau jener Reife, die man den anderen beweisen will.
Auch auf Centauri Prime wird derweil ein straffes Programm durchgezogen. Londo hat den eisernen Besen von Dr. Axel Stoll ausgepackt (ein promovierter Wissenschaftler!) und fegt damit einmal kräftig im Palast durch. Erst bringt Londo die Begleitschatten im Raum um, dann zündet er nicht nur die Expositionsbombe, sondern gleich mal die ganze Insel der Schatten. So. Schatteneinfluß auf Centauri beendet, eine gute Gelegenheit, eine Flasche Sekt zu köpfen. Und noch was anderes 🙂
Tja, das kam unerwartet: Krieg vorbei, Schatten weg, Vorlonen Weg, Imperator weg, Centauri und Narn wieder frei. Und die Podcastcrew vom grauen Rat einer Meinung: Wir vergeben die Höchstnote
6 von 6 Penisse

Walther Whitestar und sein hektischer Minbari-DJ

Hallo und herzlich willkommen zur Gottkaiserdämmerung! Denn heute erfolgt der Finale Scherenschnitt für den nicht wirklich guten Cartagia. Der gute Londo hat sich nämlich im Attentatsbedarf seines geringsten Mißtrauens eine mit Klebeperlen verzierte Mord(s)waffe besorgt und ist auch bereit selbige einzusetzen.
Londos Plan: G’Kar soll aus seinem Schauprozess einen Hau-Prozess machen und dabei ein bißchen Chaos stiften, während auch Londo stiften geht und dann den Stift unbemerkt in des Imperators Brust drückt. So hat er sich das jedenfalls ausgemalt.
Das sind diese Momente, in denen wir der Serie ein deutlich dickeres Budget gewünscht hätten. Mit einen HBO-Etat zum Beispiel. Wir sagen ja immer, dass „Babylon 5“ das „Game of Thrones“ der 90er war, allerdings mit einem 20er als Budget. Versteh uns nicht falsch: Babylon 5 ist oft über sich hinaus gewachsen, eben weil jeder Cent umgedreht werden musst, aber hier hätte man sich wirklich mal gewünscht, dass JMS mit vollen Händen das Geld raushauen könnte.
Trotzdem kann G’kar für Wirbel am Hofe sorgen, während Londo mit dem Imperator durch einen Kugel- Narn- und schallsicheren Vorhang verschwindet, um dann mit selbigen zu ringen. Also mit dem Imperator, nicht mit dem Vorhang. Am Ende ist es der gute Vir, der den Auslöser betätigt und den Imperator ins Jenseits befördert, was uns eine tollen Szene bringt, in der Vir von seinen Gewissensbissen geplagt wird.
Londo wird zum Premierminister ernannt und gibt das Hanf..äh..Narn frei, was die Narn gleich zum Anlaß nehmen, den Palast auseinanderzunehmen. Bis auf den Thron. Auf selbigen wollen sie G’kar setzen, der das kichernd ablehnt.
Auf der Station hat man inzwischen erkannt, wo die Vorlonen als nächstes zuschlagen werden. Und die Schatten haben auch ein neues Spielzeug: Das Genesis-Device aus Star Trek II. Nur, dass es Tot erschaffen kann, wo Leben ist.
Sheridan hat deshalb eine Idee: Er will nicht nur eine aussichtslose Schlacht gegen die Vorlonen schlagen, sondern die Schatten sollen ihm auch noch in den Hintern treten. Sehr zur Freude der restlichen 99 Kriegsminister (Streichholz und Benzinkanister?) schickt er den guten Walther auf eine Selbstmordmission. Die er aber offenbar jederzeit hätte absagen können, wenn er nur rechtzeitig geheiratet hätte.
Wir verfolgen am Ende der Folge, dass Ericcson Spacestaub schluckt und die Schatten den Köder und mit einem prophetischem letzten Logeintrag endet die Serie. Ach nee, wir sind ja grade erst bei der fünften Folge der vierten Staffel. Und mein Gott, hat die an Fahrt aufgenommen. Wir erinnern uns: Die ersten beiden Folgen verbrachte man ja größtenteils mit Diskutieren und philosophieren am Lagerfeuer. Und jetzt ist man offensichtlich schon so (zeigt winzige Lücke zwischen Zeigefinger und Daumen) kurz davor, sowohl den Schattenkrieg als auch die Handlung auf Centauri Prime zu beenden. JMS stopft jetzt alles rein was geht, weiß aber auch, uns an den richtigen Stellen mal kurz durchschnaufen zu lassen. Wenn man der Folge also etwas ankreiden möchte, ist es die leichte Tendenz zur Stopfgans zu mutieren und der etwas zu billo inzenierte Tyrannenmord. Aber das hat ja die oben erwähnten Gründe. Deshalb können wir wieder mal im oberen Bereich unserer Wertung bleiben und vergeben

5,5 Centauri-Penisse.

Und es ist wirklich erstaunlich, welchen Eindruck der Cartagia-Darsteller hinterlassen hat, obwohl er nur eine Handvoll Folgen überhaupt zu sehen war. Grade bei den Nebendarstellern hat JMS ein Händchen beim Casting bewiesen, denn auch Bryan Cranston sagt mit seinen Blicken mehr, als tausend Worte. Und wir können uns nur wiederholen wenn wir sagen:

VERDAMMT NOCH MAL CHRIS CHIBNALL! SO SCHREIBT MAN GUTE DIALOGE! VERDAMMT NOCHMAL!

Wilde Vorlonen wollen an Deine Prostata

Sheridan hat festgestellt: Wenn wütende Vorlonen wüten, dann muss man was tun. Erst wird also der ziemlich verstimmte Garibaldi mit seinen besttreusten Mannen vorgeschickt, um dem Vorlonen mitzuteilen, dass sein Mietvertrag durch die Stationsleitung gekündigt wurde. Was dieser mit spontanem Glasbruch bei den Maskenmännern quietiert. Ziel sollte es wohl sein, den Vorlonen in Sicherheit zu wiegen. Oder zu verunsichern, damit er die mangelnden schauspielerischen Fähigkeiten von Lyta (bzw ihrer Darstellerin) nicht bemerkt, während diese den (noch)Botschafter in die total unerwartete Falle lockt. Ein Glück, dass Kosh den Braten erst riecht, als er genau auf dem großen dick markierten Kreuz auf dem Zocalo steht. Elektroschock kombiniert mit ein bißchen Ur-Kosh und Ur-Allererstem machen dem Vorlonen dann entgültig den Garaus.

Leider stirbt dabei mal wieder der Captain, aber zum Glück hat er seine Lebensenergietankstelle Lorien immer man man und kann 20 Jahre weitere Jahre herausschlagen, die er am liebsten mit Delenn verbringen kann. Es folgt: Der romantischste Hochzeitsantrag im Verlauf der Serie.

Londo hat derweilen seine eigene Probleme. Nämlich zwischen einem wahnsinnigen Imperator und der geplanten Ermodung desselbigen nicht seinen Kopf zu verlieren.
Immerhin kann er seinen Chef zu einem Trip nach Narn überreden, um dort dessen Gottwerdung vorzubereiten. Dieser Ausblick gefällt dem Imperator, allerdings weniger der Anblick von G’Kar. Oder besser gesagt: Dessen Blick. Und Cartagia ist kein Typ, der ein Auge zudrückt, sondern eher ein Auge rausreißt. Und mit diesen Aussichten (hehe) endet diese Folge.

Und die ist wiedermal total dicht erzählt und irgendwie auch total bedrückend. Jurasik spielt sich mal wieder die Seele aus dem Leib und Kosh zeigt sich von seiner hässlichen Seite. Einfach mal einen Vorlonen umbringen, quasi die Hoffnungsträger der zweiten Staffel, das ist schon ein starkes Stück. Und so vergeben unsere Reviewer

5 von 6 Centauripenissen

Schrei, wenn Du weißt, was Garibaldi letzten Sommer getan hat

Liebe besorgten Ausserirdischen, legt Eure gelben Westen bereit und macht schonmal Streckübungen mit dem rechten Arm, ihr werdet beides noch brauchen. Denn „das Volk“ murrt. Delenns Pläne, eine große Armee zusammenzustellen und damit den schattigen Heimatplaneten anzugreifen stößt nicht unbedingt auf Gegenliebe. Und so trifft man sich zur Montagsdemo auf dem Zocalo. Um den rhetorisch ungelenken Ansprachen der Agitatoren zu lauschen und eventuelle Gegner der mehr als wackeligen Thesen zum Schweigen zu bringen.
Allerdings hat die SpaceGida ihre Rechnung ohne den FöhrSheridan gemacht, der gleicht mal das Mikro übernimmt und eine Blut, Schweiß und Bodenrede hält, bei der selbst dem kritischsten Zusschauer ein begeistertes HEILigs Blechle, der Mann hat Recht(s) entfährt.

Seltsamerweise betrachtet aber auch so gut wie keiner zwei elementare Dinge, die WIR schon ganz gerne abgeklärt hätten:
Wurde Sheridan (wie ALLE anderen, die vorher auf Za’ha’dum waren) irgendwie umgepolt, gehirngewaschen oder zur Marionette der Schatten?
Und wer zum Geier ist dieser riesige Typ mit dem Krönchen auf dem Kopp, der dem Captain auf Schritt und tritt folgt?!?

Die Stimme der Vernunft ist erschreckenderweise Garibaldi, der Opa Goldauge mit dem gebotenen Mißtrauen gegenübertritt. Moment. Garibaldi? War der nicht verschwunden? Ja, stimmt. Aber der hat sich dank Frischhaltefolie wunderbar gehalten.

Und auch des Chiefs Rückkehr wird mal nonchalant zwischen Krankenbett und Hangardock abgefrühstückt. Zwar fragt sich Franklin mal kurz, ob Garibaldi eventuell Gehirngewaschen war, allerdings kann sich Michael kraft seiner eigenen Kompetenz (Pruust) mal eben schnell selbst gesundschreiben und tritt seinen Dienst an, weil (und das wird wirklich so gesagt!) Die Sicherheit nicht genügend Personal hat, um ihn wieder in die Krankenstation zu bringen.

Die Vorlonen haben das Zuckerbrot weggeschleckt und die Peitsche rausgeholt, wie Susan und Marcus zufällig bei einer dieser Typischen Sex-Gespräche bei Weltraum-Missionen entdecken. Stellt sich raus: Die Vorlonen haben es satt, nach den altbekannten Regeln zu spielen und die ganz dicke Wumme rausgeholt. Nach und nach wird jetzt einfach mal alle Welten ausgelöscht, die irgendwie Kontakt zu den Schatten hatten (und ja, den Plural haben wir nur für diesen billigen Reim gewählt).

Ob das wohl Ärger für Centauri Prime bedeutet? Davon können Londo und Vir in ihrem lustigen Ränkelspiel am Hofe natürlich noch nichts ahnen, denn erstmal muss ja der Imperator weg. Mit Hilfe von G’Kar. So war jedenfalls der Plan, aber leider hat der Imperator einen Narn an dem Narn gefressen.

Und wir? Schreien wir vor Glück? Wenn nicht dieser riesengroße gekrönte Elefant im Raum säße und etwas mehr Mißtrauen gegenüber der zurückgekehrten Fachkräfte herrschen würde UND am Schluß nicht dieses zeitliche Wirrwarr um Susan gewesen wäre, dann hätte die Folge auf jeden Fall die Traumnote verdient. Aber auch so weiß sie zu gefallen. Londo ist Londo und Cartagia herrlich crazy. Die Vorlonenflotte ist wieder mal einer dieser WOW!-Momente in der Serie und wir ahnen: köchelten die Fäkelien bislang auf kleiner Flamme vor sich hin, sind sie jetzt mal so richtig am Dampfen. Nach 2 Folgen Selbstfindungsphase sind jetzt alle auf ihren Positionen und wir erwarten die epische Schlacht zwischen Vorloren, Schatten und Allianz. Das ist ja schließlich ein Konflikt, der mit einem Knall enden muss, oder? Ich meine, sowas lässt sich doch nicht einfach wegdiskutieren, oder? Jedenfalls zucken die Tentakel schon voller Erregung und wir vergeben

5 von 6 Centauripenissen

Auf der Suche nach Garibaldi und dem Sinn des Lebens

Wenn die Mehrheit des Rats keine Zeit hat oder mit lebensspendenden Aktivitäten voll ausgelastet ist, dann muss die bewährte Ressource Alex ran um mit Tim des Meisters „Stradivari“ zweiten Teil der Z’ha’dum Handlung zu besprechen. Neben dieser geht es um verschwundene Kollegen, einen gefangenen Narn und gelangweilte Stationsärzte, von denen wir zum Glück nicht all zu viel zu sehen zu bekommen.

Sheridan weg, Garibaldi weg, Susan macht sich rar, Delenn fühlt sich allem schuld, unter anderem am Auseinanderbrechen der blockfreien Welten. Da kommt eine herzerwärmende Videobotschaft von einem jüngeren Captain Sheridan ganz gelegen, die der gute Doctor beim Ausräumen seines Quartiers in irgendeiner Kiste findet.

Das schöne Bild vom fallenden Mann, der während des Fallens gerne versuchen kann zu fliegen, begleitet uns durch die gesamte Folge.

Ist doch schön, wenn man in Babylon 5 in den Höhlen unterhalb der Schattensiedlungen nicht auf Gollum trifft sondern auf einen derart interessanten Gesprächspartner, der so viel zu berichten hätte. An all dem ist der gute Captain aber erst mal nicht interessiert, man muss ja an die Flucht denken, der Rest der Welt kommt nicht ohne ihren Helden aus.

Bis er von Lorien aus dieser Egoschleife herausgeholt wird, erleben wir andernorts auf dem Pralinenplaneten Kneipenprügeleien, Männerfreundschaften zwischen Narn und Mensch und leider ein recht unschönes Ende in einem Centaurigefängnis zur Unterhaltung des wahnsinnigen Imperators Cartagia.

Insgesamt eine runde Folge, ist unsere Meinung. Die Folge schließt wie sie beginnt, zwischen drin ein wenig Nebenhandlung und eine große Hoffnung für G’Khar, sein Lebensziel erreichen zu können. Daher vergeben wir gemeinschaftlich eine hohe Wertung und freuen uns darauf bald zu erfahren, wie John wohl aus der erzwungenen Psychotherapie unter Tage entkommen kann.

Brokeback Pit auf Z’hadum

Heute krankheitsbedingt mit nicht ganz so ausufernden Shownotes, sorry. Trotz gefährlichem Männerschnupfens und anderer Wehwehchen haben sich 3 Herren zusammengefunden, um sich den Wolf zu reden. Aber bevor es losgeht noch eine wichtige Botschaft:

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Gérard!

Und damit ist nicht Marys Baby gemeint, das hoffentlich pünktlich zum 3. Geburtstag des grauen Rates das Licht der Welt erblicken wird. Wie sie DAS wieder hinbekommen hat! 🙂

So genug Meta-Gequatsche. Ach nee, noch ne Kleinigkeit: Vielen Dank an den Schreihalzz, Oehrk und Lara für die tolle Weihnachts Vertretung beim Podwichteln!

Kommen wir nun also zügig zur Handlung:

Susans Vorgesetzter wird vermisst und sie kann sich nun ungestraft einen Vodka nach dem anderen hinter die Binde kippen. Und weil einen im Suff die besten Ideen kommen, schnappt sie sich die Power-Telepathin Lyta und den weißen Stern 2.0 um auf Z’Hadum einfach mal nachzusehen. Stellt sich raus: Die Aktion hat nix gebracht, ausser schwarze Augen und schauspielerischen Untalent im Doppelpack.

Was niemand ahnt: Unten kriecht eine Gestalt herum, hat sich irgendwie eine Decke und eine Feuerschale besorgt und schmeißt mit Captain-Rangabzeichen herum. Es wird doch nicht? Doch! Aus irgendeinem Grund hat JMS beschlossen, das Geheimnis um Sheridans angeblichen Tod schon in der ersten Folge ins Lagerfeuer zu schmeißen. Obwohl wir uns natürlich fragen: Wer ist dieser geheimnisvolle Buffy-Dämon der sich – Zitat – an ihrem Feuer wärmen – Zitat Ende – wärmen möchte. Knickknack

Das eigentlich spannende passiert unterdess auf Centauri-Prime. Im vielzu vollgeproptem Mini-Thronsaal inklusive total unechter Säule…

Gregor:
„Man fühlt quasi die Rollen, auf denen diese Säule steht. Die vermutlich nicht viel höher ist als der Bildausschnitt“

Aber auch Londo ist zur Salzsäule erstarrt. Er erfährt nicht nur, dass Morden noch lebt (wenn auch etwas knuspriger als er ihn in Erinnerung hatte), sondern dass die Schatten eine Basis auf Centauri Prime einrichten und dass Imperator Cartagia nicht wie erwartet bekloppt, sondern RICHTIG verrückt ist…

Gregor:
„Uh..der ist verrückt.“
Alex:
„Also der ist schon mehr als Avery Brooks verrückt!“
Gregor:
„Verrückt sein macht einfach mehr Spaß, wenn Du Macht hast.“
Alex:
„Oder ein Klavier“

Aber da Londo perfekt auf der Klaviatur der Macht(TM) spielen kann, holt er sich den guten Vir zur Seite und schmiedet auch schon seinen Plan: MerkelDer Imperator muss weg!

Selten gingen die Meinungen zu einer Folge weiter auseinander. Erstseher Alex ist relativ beeindruckt von der Folge, während Gregor und Sascha feststellen, dass die rosarote Retroperspektivbrille mal wieder neue Gläse braucht. Rechnen wir also zusammen und erhalten
4,5 von 6 Penissen

Der eine der gewesen ist, der eine der jetzt ist und der eine der sein wird

Nanu? Ein neues Gesicht?

Knusper-Morden

Das auch. Aber vor allem neue Stimmen, die Du heute in diesem Podcast hörst. Denn wir haben beim Podwichteln teilgenommen und im Rahmen dieser Aktion eine Folge zugewichtelt bekommen. Ein völlig anderer Caster sollte also über Babylon 5 reden und hat sich Hilfe geholt. Ganz im Sinne der Minbari ist es ein Dreiergespann, dass für eine Folge in unsere Haut schlüpft. Wir überlassen das Mikro nun an:

Der eine der gewesen ist, der eine der jetzt ist und der eine der sein wird

Delenn: „Wenn sie sich jetzt zurück ziehen, wenn sie Sheridan einfach auf Z’ha’dum sterben lassen, habe ich keinen Respekt mehr vor Ihnen. Haben sie mich verstanden?“
Botschafter Kosh: “Respekt, ist Irrelevant“

Ja, da hat einfach der Podwichtel diesen Podcast gekapert und sich gleich noch zwei Gäste eingeladen.

Ein Gast der den Podcast kennt und ein Gast der die Serie kennt.

Gemeinsam besprechen wir die 1. Folge der 4. Staffel „In der Stunde des Wolfs“

Dabei wird auch hin und wieder mal das Thema verfehlt. 😉

Im Schnitt gibts

5 von 6 Centauripenissen

Das war also die erste Folge der 4. Staffel. Wir sind gespannt wie Euch die erste Folge gefallen hat.
Gebt uns Feedback und seid gnädig mit den Wichteln. 🙂

Und das hier solltest Du Dir noch angucken:

* Die Folge im Lurkers Guide
* Die Folge im deutschen Lurkers Guide

Folgende Podcaster waren an dieser Episode beteiligt:
Der eine der gewesen ist
6 / 6
Der eine der jetzt ist
5 / 6
Der eine der sein wird
4 / 6

Der „richtige“ graue Rat bedankt sich ganz herzlich bei unseren mehr oder weniger unbekannten Wichteln (eine Stimme kommt uns doch seeehr bekannt vor 🙂 ) und wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Anpfiff der Batong-Köpfe

Tasächlich #superschwellig.

Das haben wir doch wieder mal Generalstabsmäßig durchgezogen, dieses Jahr 2018. Deshalb haben wir uns (bis auf Mary, die sportliche Ertüchtigung vorgeschoben hat) alle an den Mikrophonen versammelt, um gemeinsam zurück zu gucken. Denn es ist einiges passiert in diesem Jahr.
Am Nikolaustag haben wir unseren Hörenden also eine Livesendung in die Stiefel geschoben und für alle, die nicht dabei waren (kommt alles in das goldene Buch!) gibt es das Ganze jetzt nochmal live on (digital) Tape.
Über einen Einspieler freuen wir uns natürlich ganz besonders. Denn Björn Sülter war schon mehrfach für eine Podcast-Episode angedacht, aber mal scheiterte es an Terminproblemen, mal an der Technik. Und dann bereitet er uns zum Nikolaustag eine tolle Bescherung:

Es soll ein Buch entstehen. Quasi DAS deutsche Standardwerk zu einer Serie, die seit 20 Jahren nicht mehr (so richtig) im Deutschen Fernsehen läuft und die eisern von allen Deutschen Streamingdiensten ignoriert wird. Das wird also kein einfaches Unterfangen. Aber wir setzen da auch Dich! Denn wir wissen, dass die Babylon 5 Fans in Deutschland die besten der Welt sind und gerne andere Fans dabei unterstützen, der Serie ein Denkmal zu setzen. Sei es in Con-Form oder in Buch-Form.

Ab Januar 2019 soll das Crowdfunding beginnen und wir können jetzt schon mal ein weiteres Ziel verkünden:

Sollte Björn genug Geld zusammenbekommen, um das Buch zu verwirklichen, soll es im Jahr 2020 fertig werden, also rechtzeitig zu 25 Jahre Babylon 5 in Deutschland. Das wäre der perfekte Anlaß für eine Neuauflage der Babcon. Dann mit Buchvorstellung und -Lesung.

Haltet also unsere und Björns Kanäle im Auge, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Weihnachten verschenkt man gerne was. Und deshalb haben auch wir was zu verschenken. Wie Du am Gewinnspiel teilnehmen kannst, erfährst Du ziemlich gegen Ende der Sendung.

Apropos Ende: Wir verabschieden uns fürs Jahr 2018, lassen uns am heiligen Abend von unseren Podwichteln vertreten und wünschen Dir:

Eine besinnliche Adventszeit
Ein frohes Fest
und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Und jetzt weggetreten, zack zack!